• IT-Karriere:
  • Services:

Stiftung Warentest: Mobiles Internet in der Bahn funktioniert schlecht

Mit E-Plus lässt sich mobiles Internet in der Bahn am schlechtesten nutzen. Wirklich überzeugen kann keiner der drei Netzbetreiber in fahrenden Zügen, auch nicht bei der Sprachtelefonie.

Artikel veröffentlicht am ,
ICE
ICE (Bild: Ben Stansall/AFP/Getty Images)

Ein Test der Stiftung Warentest hat bestätigt, dass es bei der Nutzung des Internets über Mobilfunknetze in Zügen der Deutschen Bahn oft Probleme gibt. Bei der Deutschen Telekom und Vodafone sei das mobile Internet aber immer noch besser zu erreichen als bei O2 und E-Plus.

Stellenmarkt
  1. Lions Clubs International MD 111-Deutschland, Wiesbaden
  2. VRS Media GmbH & Co. KG, Bremen

Beim Versuch, Webseiten aufzurufen, kam dem Test zufolge in den Telefónica-Netzen bei rund einem Drittel der Fälle keine erfolgreiche Verbindung zustande, bei Telekom und Vodafone waren es nur 15 bis 25 Prozent. Wenn die Seiten erreicht wurden, luden sie bei der Telekom am schnellsten, bei E-Plus am langsamsten.

In den Zügen setzte die Stiftung Warentest nach den Angaben auf 3.400 Kilometern Strecke ein Messsystem mit zwölf Smartphones ein.

Auch bei der Sprachtelefonie hat laut Stiftung Warentest kein Netz überzeugt. Fast jeder dritte Anrufversuch scheiterte oder das Gespräch brach wegen Störung oder schlechter Sprachqualität ab.

Laut einem Medienbericht haben sich Bahn, Telekom, Vodafone und Telefónica darauf verständigt, die Leistung der Sende- und Empfangsmasten entlang der ICE-Strecken zu erhöhen.

Aus informierten Kreisen hat Golem.de erfahren, dass die Telekom derzeit die Technik entlang der Strecke aufwendig erneuern lassen soll.

Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de im September 2015 zur WLAN-Versorgung in der Bahn: "Der Bandbreitenbedarf in den Zügen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Die bestehende In-Train-Zugarchitektur stößt an ihre Grenzen. Ein Wechsel der Hard- und Software ist deshalb nötig."

Bereits heute laufe ein Großteil der Versorgung bei der Zug-Landverbindung über LTE und werde auch in Zukunft am gesamten ICE-Streckennetz weiter ausgerollt, erklärte Jodl. Um dem steigenden Bedarf an Bandbreite gerecht zu werden, müssten in Peak-Zeiten die Mobilfunknetze in einem Multi-Provider-Modell gebündelt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 80,99€
  2. 4,99€
  3. 3,61€

Freiheit 02. Nov 2015

In den Postbussen funktionierte die Verbindung auf der Strecke Berlin - Ruhrgebiet bei...

plutoniumsulfat 31. Okt 2015

Weil man in Deutschland auch mit Dollar bezahlt.....

plutoniumsulfat 31. Okt 2015

Also hier schirmen die Züge gar nichts ab. Egal ob S-Bahn, RB oder RE, der Empfang ist...

zenker_bln 31. Okt 2015

...kann man sich ja jetzt besseren Internetempfang dazukaufen, da das ja eine...

androidfanboy1882 31. Okt 2015

er meint free wifi. Innerhalb der Stadt (außerhalb des Zuges). Dauert bei uns noch ein...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /