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Hauptverteiler: Telekom legt ihre Verpflichtung für exklusives Vectoring vor

Der Verpflichtungstext für den Vectoring-Ausbau, wodurch laut Telekom knapp 80 Prozent der Haushalte 100 MBit/s bekommen, liegt jetzt vor. Die Bundesnetzagentur arbeitet "mit Hochdruck an einem Entscheidungsentwurf".

Artikel veröffentlicht am ,
Speedport W 724 V
Speedport W 724 V (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat den Entwurf eines konkreten Angebots vorgelegt, in dem sich der Konzern verpflichtet, bundesweit alle Hauptverteiler-Nahbereiche bis Ende 2018 mit Vectoring zu erschließen. Das gab die Bundesnetzagentur am 30. Oktober 2015 bekannt. "Die zuständige Beschlusskammer arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem Entscheidungsentwurf. Sobald dieser vorliegt, wird er zur nationalen Konsultation veröffentlicht", erklärte die Behörde.

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Die Telekom will im Nahbereich um 8.000 Hauptverteiler die Vectoring-Technik einsetzen und beantragte dazu bereits vor einiger Zeit bei der Bundesnetzagentur, von der Verpflichtung befreit zu werden, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen. Da VDSL2-Vectoring nach derzeitigem Stand technologiebedingt immer nur von einem Netzbetreiber eingesetzt werden könne, würden die Pläne der Telekom zur Verdrängung von Konkurrenten führen, die die Vermittlungsstellen in diesem Bereich bereits vielerorts mit VDSL2 erschlossen hätten, kritisierten Wettbewerber.

Zuvor hatte die Regulierungsbehörde schon ein Rechtsgutachten veröffentlicht, in dem der Regensburger Jura-Professor Jürgen Kühling zu dem Ergebnis kam, dass ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen der Bundesnetzagentur und einem regulierten Unternehmen zur verbindlichen Absicherung eines Investitions- und Ausbauversprechens prinzipiell möglich ist.

Die Telekom hat bei den Haushalten, die noch keine Datenrate von 50 MBit/s erhalten, diejenigen mitgezählt, für die der Konzern bereits selbst 50-MBit/s-Zugänge anbietet. Auf die Frage von Golem.de, ob VDSL-50-Anschlüsse der Telekom als unter 50 MBit/s mitgezählt würden, sagte Konzernsprecher Philipp Blank: "Wir haben alle Anschlüsse mitgezählt, die über Telefonleitungen möglich sind - natürlich auch die mit bis zu 50 MBit/s. Davon bekommen einige tatsächlich die 50 MBit/s, die meisten allerdings nicht." Die Aussage habe sich ausschließlich auf die Nahbereiche bezogen, nicht auf alle Anschlüsse, betonte Blank.



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AllAgainstAds 07. Nov 2015

So lange die falschen Leute und die Falschen Ziele an der Spitze der...

Youssarian 05. Nov 2015

Nix, natürlich. Er schreibt zwar einen Unsinn zusammen, aber er möchte sich nicht...

elf 31. Okt 2015

Ja, der Telekom-Anschluss war tatsächlich bis zur Hauswand kostenlos. Der Hausanschluss...

Mett 30. Okt 2015

Rückbauen müssen die nix. Die schalten in den Bereichen einfach die entsprechenden Profile.


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