CA World: CA rät Firmen durch Software "bahnbrechend" zu werden
Innovation werde immer demokratischer, sagte(öffnet im neuen Fenster) Mike Gregoire, Vorstandschef des Softwareunternehmens CA Technologies am 18. November 2015 auf der CA World in Las Vegas(öffnet im neuen Fenster) . "Open-Source-Software kann man Innovation durch die Massen nennen. Doch es funktioniert, und es ist schnell, und es sind viele Menschen daran beteiligt" , sagte Gregoire in seiner Eröffnungsrede.
Er warnte Firmen davor, sich auf ihrem Erfolg auszuruhen und nannte den Spielehersteller Zynga als Beispiel. "Sie können die coolste Sache überhaupt sein, und über Nacht werden sie zu einem alten Hut. Die Geschichtsbücher sind voll mit Unternehmen, die den Anschluss verpasst haben."
Innovationen nicht nur für Startups
Durch Software könnten auch große Konzerne bahnbrechende Produkte entwickeln. "Ich liebe Software" , sagte er. Dies sei nicht nur den Startups vorbehalten, von denen rund 70 Prozent in den USA nicht die ersten fünf Jahre überlebten. Zu den Kunden von CA Technologie gehören laut Gregoire die Mobilfunkbetreiber T-Mobile USA und Verizon. 15 der weltweit größten Banken nutzten CA Security. Das Unternehmen investiere pro Jahr 1 Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von Mobile bis Mainframes.
CA Technologies, ehemals Computer Associates, begann als Hersteller von Management-Software für Mainframes und bietet nun Identity Management, App-Skalierbarkeitstests und -Entwicklungstools, Security, Projektmanagement und Reporting. Das Unternehmen aus Islandia im US-Bundesstaat New York hatte sich von Bereichen getrennt, die nicht zum Kerngeschäft gehören, und konzentriert sich auf Produktbereiche, die Intellicenter, Devcenter, Opscenter und Securecenter genannt werden. Die deutsche Hauptverwaltung von CA Technologies befindet sich in Darmstadt.
CA berichtete im Oktober 2015 den 14. Umsatzrückgang in Folge. Im Mai 2013 hatte CA verkündet, weltweit 41 Entwicklungsstandorte zu schließen und 1.200 Beschäftigte zu entlassen. Betroffen war auch der Standort Paderborn mit 30 Entwicklern, der seit dem Jahr 1998 betrieben wurde. Der Bereich war nach Angaben der IG Metall Nordrhein-Westfalen eine ehemalige Entwicklungsabteilung von Siemens Nixdorf.
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