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Zahlungsabwickler: Paypal versichert, keine Kundendaten zu verkaufen

Paypal verteidigt sich nach indirekten Angriffen des Konkurrenten Paydirekt, der von deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken betrieben wird: Kreditkartendaten der Kunden würden von Paypal nicht verkauft, erklärte das Unternehmen.
/ Achim Sawall
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Login bei Paypal (Bild: Paypal)
Login bei Paypal Bild: Paypal

Paypal erklärt, die Warenkorbdaten der Kunden nicht zu verkaufen. Unternehmenssprecherin Sabrina Winter sagte Golem.de, es treffe nicht zu, dass Paypal die Daten seiner Kunden veräußere. "Dies ist nicht korrekt." Paypal verkaufe oder vermiete keine Daten seiner Kunden ohne deren Zustimmung an Dritte. Es stimme auch nicht, dass Paypal mehr Kundendaten herausgebe, wenn der Händler mehr zahle. Es gebe keine Herausgabe von Kundendaten an Händler in dieser Art und Weise, erklärte Winter.

Golem.de hatte zuvor über den deutschen Konkurrenten Paydirekt berichtet , der betont, nicht wie andere "die Warenkorbdaten der Kunden zu verkaufen."

Kreditkartennummer und Kontodaten würden nicht weitergegeben

In den Datenschutzgrundsätzen Paypals steht(öffnet im neuen Fenster) : "Ihre Kreditkartennummer, die Kontodaten und andere Finanzdaten werden jedoch weder an Personen weitergegeben, an die Sie eine Zahlung gesendet oder von denen Sie über PayPal-Services eine Zahlung erhalten haben, noch an Dritte, die PayPal-Services nutzen, es sei denn Sie haben uns dies ausdrücklich gestattet oder wir sind aufgrund von Kreditkartenbestimmungen, eines Gerichtsbeschlusses oder eines anderen gesetzlichen Verfahrens dazu verpflichtet."

Winter sagte: "Generell erfolgt eine Offenlegung an Dritte nur sehr eingeschränkt und ausschließlich zu den in den Datenschutzgrundsätzen beschriebenen Zwecken. Konkret enthalten die Paypal-Datenschutzgrundsätze eine detaillierte Liste, die alle Unternehmen aufführt, an die Daten weitergegeben werden können und für welchen Zweck die Offenlegung erfolgt. Dies mag ungewöhnlich erscheinen, da die meisten anderen Unternehmen lediglich darauf hinweisen, dass sie Daten 'im gesetzlich zulässigen Rahmen' weitergeben werden." Die Datenschutzrichtlinien dieser anderen Unternehmen gäben daher oft weniger Anlass für Fragen, seien aber laut Winter auch weniger transparent für die Kunden.


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