Smartpoles: Philips und Ericsson leuchten Stadt mit LTE-Antennen aus
Philips und Ericsson statten Los Angeles als erste Stadt mit Straßenlaternen mit 4G-Antennen aus. Das gab Philips bekannt.(öffnet im neuen Fenster) Die Stadt hat 100 LED-Laternen des Typs Smartpole bestellt. Auch andere Netzwerkausrüster wie Huawei haben Mobilfunkantennen in Straßenlaternen integriert und bieten diese Technologie an.
Laut Philips kommt in den Laternen von der Federal Communications Commission (FCC) zugelassene Technologie zum Einsatz. Jede Laterne sei über Glasfaser ans Kernnetz angebunden. Von Ericsson wird Ericsson-Zero-Site-Technologie verwendet.
Für Mobilfunknetzwerkbetreiber gebe es neue Möglichkeiten für das Aufstellen von Antennen, um die Nutzer besser versorgen zu können, erklärte Philips. Die Stadt will so Antennenstandorte an die Konzerne vermieten können, die damit nicht auf die Dächer von Hausbesitzern angewiesen sind.
AT&T und Verizon interessiert
In den Laternen werden die kleinen Mobilfunkantennen der Small-Cells-Technik eingesetzt. US-Betreiber wie AT&T und Verizon haben angekündigt, mit Smalls Cells ihre Antennendichte erhöhen zu wollen.
Laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Forbes(öffnet im neuen Fenster) errichten Ericsson und Philips die 100 Smartpoles seit Oktober 2015. Genaue Angaben zur Erhöhung der Datenübertagungsraten durch die Smartpoles konnte Christoph Herzig, Manager für Philips Global Strategic Partnerships, auf Anfrage von Forbes nicht machen. "Sie entsprechen den gestiegenen Erwartungen der Mobilfunkbetreiber" , erklärte Herzig. Auch wenn die Stadt bislang erst 100 Smartpoles bestellt habe, seien in der Stadt 120.000 Straßenlaternen in Betrieb, die sich für Small Cells eignen würden.
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