Research In Motion (RIM) hat auf seiner Blackberry Devcon 2010 wie erwartet ein eigenes Tablet vorgestellt. Beim Blackberry Playbook setzt RIM auf ein neues Betriebssystem namens Blackberry Tablet OS, das auf dem Mikrokernel Neutrino von QNX basiert und mit einer freien Entwicklungsplattform geliefert wird.
IBM kauft einen Anbieter von Ethernet-Switches zu. Der Preis für Blade Network Technologies wurde nicht bekanntgegeben, doch er dürfte über 230 Millionen US-Dollar liegen. Blade ist auch OEM-Lieferant für Hewlett-Packard, IBM, NEC und Juniper Networks.
Laut Bitkom sieht das Anti-Piraterie-Abkommen Acta tatsächlich vor, Datenspeicher am Grenzübergang auf Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen. Tauschbörsennutzer müssen mit Zwangsabschaltung ihres Internetzugangs rechnen. Das geht dem deutschen IT-Branchenverband zu weit.
Der Stuxnet-Wurm hat die Rechner des iranischen Atomkraftwerks Buschehr infiziert. Das Hauptsystem der Atomanlage soll von dem Angriff nicht betroffen sein. Insgesamt seien 30.000 Computer der iranischen Regierung von Stuxnet befallen.
Microsoft will seinen Kartendienst Bing Maps mit dem Kauf der Stadtplandienst-Plattformen von Euro-Cities verbessern. Das Berliner Unternehmen befindet sich in einem erbitterten Rechtsstreit mit Google.
Zynga, Macher von Browserspielen wie Farmville und Mafia Wars, kauft das Mainzer Startup Dextrose, das mit einer HTML5-Spieleengine auf sich aufmerksam gemacht hatte.
GTC Mit einem Kamingespräch - ganz ohne Kamin - verabschiedete sich Nvidias CEO Jen-Hsun Huang von der GPU Technology Conference. Wie schon in den Tagen zuvor pries er dabei die "Superphones" als Geräte der Zukunft. Seine Antwort auf eine Frage nach den Beziehungen zu Intel fiel recht knapp aus.
Gemessen am Börsenwert war Apple gestern für einige Stunden mehr Wert als der chinesische Ölkonzern Petrochina. Damit lag der Hersteller von iPhone und iPad weltweit auf dem zweiten Platz.
Microsoft überarbeitet den Webmailer Hotmail und integriert darin eine Anbindung an den Facebook-Chat. Zudem werden Videos von mehreren Plattformen direkt in E-Mails abgespielt, für eine bessere Sortierung lassen sich Unterverzeichnisse anlegen.
Amazon hat eine neue Version seiner Applikation Kindle for Android bereitgestellt. Sie bietet eine Reihe neuer Funktionen, unter anderem eine Volltextsuche und eine direkte Anbindung an die Onlineenzyklopädie Wikipedia.
Der Software- und Hardwarehersteller Oracle setzt sich neue Übernahmeziele. Chiphersteller und Anbieter von Storagesystemen will Larry Ellison als Nächstes kaufen.
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will mit einem neuen Gesetz gegen Abofallen im Internet vorgehen, die nach ihrer Ansicht zu einer "Plage geworden" sind.
Ab Anfang Oktober 2010 wird es Microsofts kostenlose Sicherheitslösung Security Essentials auch für kleine Unternehmen geben. Bislang ist die Windows-Software nicht für den kommerziellen Einsatz freigegeben.
Die deutsche IT- und Telekommunikationsbranche ist guter Stimmung. Trotz Wachstumsschwäche beim Computerabsatz steigt der Umsatz im dritten Quartal. Softwarehäuser und IT-Dienstleister stehen am besten da.
Wenige Tage nachdem Nokia einen neuen Unternehmenschef angekündigt hatte, verkündete der Handy-Chef den Ausstieg bei Nokia. Nun begründet er sein plötzliches Ausscheiden: Er wollte Nokia-Chef werden.
Novell bietet eine speziell auf SAP-Kunden zugeschnittene Version des Suse-Linux-Enterprise-Servers an. Die Servervariante ist von SAP validiert und soll für SAP-Anwendungen Netweaver Enterprise Search, Netweaver Business Warehouse Accelerator und Business Objects Explorer optimiert worden sein.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg plant eine Großspende für Schulen in der Stadt Newark. Er macht die 100-Millionen-Dollar-Spende zeitgleich mit dem Start eines Films über die Gründung von Facebook, der für ihn wenig schmeichelhaft ausfällt.
Unter dem Namen Application Review Process hat Ubuntu neue Richtlinien für das Einreichen von Applikationen für das Softwarecenter erstellt. Sie gelten für alle Apps, die künftig über das Repository extra.ubuntu.com angeboten werden.
GTC Vor Journalisten hat Nvidias CEO und Mitbegründer Jen-Hsun Huang erstmals detailliert erklärt, was den Marktstart der GPU mit dem Codenamen Fermi ein halbes Jahr verzögert hat. Technische Schwierigkeiten trafen dabei auf einen Managementfehler. Vom aktuellen Trend zu CPU-/GPU-Integration hält Huang wenig.
Red Hat verbucht zwar weniger Gewinn, konnte den Umsatz aber um 20 Prozent auf 219,8 Millionen US-Dollar anheben. Die neuen Cloud-Angebote des Open-Source-Unternehmens stießen auf Interesse.
Der Online-Werbe-Anbieter VideoEgg kauft den Blogspezialisten Six Apart und benennt sich in Say Media um. Zu Six Apart gehört unter anderem die Blogsoftware Movable Type und der Bloghoster Typepad.
Oracle hat die endgültige Roadmap für die künftigen Versionen 7 und 8 des Java Developer Kit festgelegt. Demnach soll JDK 7 2011 und JDK 8 2012 erscheinen. Zusätzlich soll Oracles eigene Java-Virtual-Machine JRockit mit der freien JVM Hotspot aus dem Sun-Fundus vereint werden. Das JDK soll auch weiterhin unter einer freien Lizenz erscheinen.
PaperC bietet mehrere tausend Fachbücher zum kostenlosen Lesen im Browser an, seit kurzem sogar, ohne dass sich Nutzer zuvor registrieren müssen. Zugleich aber führen die Leipziger ein Zeitlimit ein.
Nicht erst Ende November 2010, sondern bereits in der kommenden Woche stellt RIM (Research In Motion) angeblich das Blackpad vor. Es soll einen 7 Zoll großen Touchscreen besitzen und mit einem Betriebssystem laufen, das von QNX entwickelt wurde.
Infineon hat bereits zum vierten Mal in Folge die Prognosen erhöht. Ursache waren gute Geschäfte der Handychipsparte. Diese hatte der deutsche Chiphersteller Ende September 2010 aber an Intel verkauft. Wie es mit dem geschrumpften Konzern weitergeht, ist ungewiss.
GTC Zum ersten Mal in der Firmengeschichte lässt sich Nvidia ein bisschen in die Karten der nächsten drei Jahre schauen. Zwei GPU-Designs stehen auf der nun vorgelegten Roadmap. Das soll für Planungssicherheit bei den Kunden sorgen, stellt für das Unternehmen aber ein Risiko dar.
In der für Mitte 2011 geplanten Version 2.0 der JavaFX-Plattform wird auf JavaFX-Script verzichtet. Stattdessen sollen die bestehenden JavaFX-Script-APIs auf Java portiert werden. Damit soll JavaFX ohne Erlernen einer weiteren Skriptsprache für alle Java-Entwickler nutzbar sein, so Oracle.
Das bei RIM (Research In Motion) in der Entwicklung befindliche Blackpad wird nicht mit Blackberry OS 6 laufen. Stattdessen verwendet das Tablet ein spezielles Betriebssystem. Ende November 2010 wird das Blackpad für 500 US-Dollar offiziell vorgestellt.
Die Designabteilung bei Canonical hat in einem Experiment Bewegungen eines Benutzers aufgezeichnet und Ubuntu darauf reagieren lassen. Ein Einsatzszenario der Bewegungssteuerung wäre der Vollbildmodus für Systemmitteilungen, wenn der Benutzer nicht vor dem Bildschirm sitzt.
Ericsson sucht mit einer neuen Klage die Konfrontation mit der WLAN-Herstellerbranche. Der schwedische Konzern verklagte Hersteller wegen Verletzung seiner Patente.
Nach nur zwei Wochen hat Hewlett-Packard seine Klage gegen Oracle zurückgezogen. Die Partnerschaft zwischen den beiden Konzernen war zu profitabel, um sie wegen Mark Hurd zu gefährden.
Oracle hat die Virtualisierungstechnologie VM-Server mit Version 2.0 für den Einsatz auf Sparc-T3-Servern aufgerüstet. In den virtuellen Maschinen laufen Solaris 10 und Solaris 11 Express.
Oracle hat auf seiner Hausmesse Oracle Openworld eine neue Generation von Suns Storageservern vorgestellt. Die Systeme heißen nun Sun ZFS Storage und sind in Konfigurationen von 12 TByte bis 1 PByte zu haben.
GTC Zum dritten Mal lädt Nvidia Entwickler, Journalisten und Analysten in die selbsternannte Hauptstadt des Silicon Valley. Mit großem Aufwand will der Chiphersteller beweisen, dass GPUs für viel mehr als Spiele taugen.
Oracle hat auf seiner Hausmesse seine neue Sparc-Generation T3 zusammen mit neuen Serversystemen vorgestellt. Der Prozessor verfügt über 16 Kerne und kann bis zu 128 Threads gleichzeitig verarbeiten.
Apple soll nach einem Bericht ein schwedisches Softwareunternehmen gekauft haben, das auf Gesichtserkennungstechnik in sozialen Netzwerken spezialisiert ist.
Die Eclipse Foundation veranstaltet ihr jährliches Gipfeltreffen vom 2. bis 4. November 2010 in Ludwigsburg. Neben Vorträgen zur Programmierung im Eclipse-Ökosystem werden namhafte Keynote-Speaker auch die Zukunft von IT in der Gesellschaft erörtern.
IBM will den Business-Analytics-Spezialisten Netezza für 27 US-Dollar pro Aktie übernehmen. Das entspricht einem Kaufpreis von 1,7 Milliarden US-Dollar.
Amazon bietet eine erste Betaversion einer eigenen Linux-Distribution für EC2 an. Unter dem Namen Amazon Linux AMI können EC2-Kunden eine Instanz der CentOS-basierten Distribution installieren, samt Werkzeugen für Amazon-Web-Services.
Die traditionsreiche japanische Spielebranche kämpft mit Umsatzrückgängen - auch auf der Tokyo Game Show 2010 gab es nur wenige interessante Ankündigungen. Damit nicht genug: Capcoms Entwicklungschef Keiji Inafune schimpft über seine Zunft.
Internetnutzer sollen künftig einen Auskunftsanspruch auf personenbezogene Daten von den Plattformbetreibern bekommen. Das forderte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger anlässlich des Geodatengipfels. Der Innenminister will das mit einem Schadenersatzanspruch verbinden.
Oracle will künftig auf einen Kombination aus Soft- und Hardware-Lösungen setzen und bietet eine eigene Cloud-Variante: Exalogic Elastic Cloud. Als Basis dient der eigene linuxbasierte Unbreakable Enterprise Kernel. Exalogic Elastic Cloud soll speziell für die Java Virtual Machines optimiert werden.
Der deutsche Internet-E-Mailanbieter GMX übernimmt nach Handelsblatt-Informationen die amerikanische Web-Domain mail.com mit rund 14 Millionen Nutzerkonten. Damit wird die 1&1-Gruppe aus Montabaur neben dem Web-Hosting auch im E-Mailbereich in den USA aktiv.
Oracle hat im Rahmen des MySQL Sunday, der Teil der Hausmesse Oracle Openworld ist, einen Release Candidate von MySQL 5.5 veröffentlicht. Die neue Version ist bis zu 16-mal Schneller als MySQL 5.1 und setzt auf InnoDB als Standard-Storage-Engine.
Bei der Klage von Oracle gegen Google wegen der Verwendung von Java in Android ist Microsoft der lachende Dritte. Solche Auseinandersetzungen zeigten, dass das Smartphone-Betriebssystem nicht "frei" sei.