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Sun ZFS Storage: Storageserver mit bis zu 1 PByte von Oracle

Oracle hat auf seiner Hausmesse Oracle Openworld eine neue Generation von Suns Storageservern vorgestellt. Die Systeme heißen nun Sun ZFS Storage und sind in Konfigurationen von 12 TByte bis 1 PByte zu haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Bis zu 50 Prozent mehr Leistung, die doppelte Speicherkapazität und fast dreimal so viel Rechenleistung verspricht Oracle mit der neuen Generation von Storageservern. Dabei werden die Systeme auch weiterhin mit Festplatten und SSDs ausgestattet. Letztere werden als Zwischenspeicher genutzt.

Das auf Solaris und ZFS basierende Betriebssystem erkennt I/O-Muster, um Daten dort zu speichern, wo sie am besten aufgehoben sind. So werden Daten zunächst auf SSDs geschrieben, um den Vorgang möglichst schnell abzuschließen, ZFS sorgt dann im Hintergrund dafür, dass die Daten auf Festplatten kopiert werden. Häufig genutzte Daten werden automatisch auf die als Cache fungierenden SSDs kopiert.

Das kleinste System im Bunde ist das Sun ZFS Storage 7120. Es ist mit 12 bis 120 TByte Speicherkapazität zu haben und nutzt SAS-Festplatten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Zudem können bis zu 96 GByte Schreibcache in Form von SSDs verbaut werden. Das System verfügt über einen Intel-Prozessor mit vier Kernen und 2,4 GHz sowie 24 GByte RAM.

Das Sun ZFS Storage 7320 bietet bis zu 196 TByte Speicherkapazität und kann mit bis zu 4 TByte Schreib- und Lese-Cache bestückt werden. Es verfügt über acht Intel-Kerne mit je 2,4 GHz pro Controller und maximal 72 GByte RAM pro Node.

Die nächste Kapazität bietet das System Sun ZFS Storage 7420 mit maximal 1.150 TByte. Hier können bis zu 32 Intel-Kerne mit je 1,86 bis 2,0 GHz pro Controller verbaut werden. Der Speicherausbau liegt bei maximal 512 GByte pro Node.

Alle drei Systeme können optional auch in Clusterkonfigurationen genutzt werden. Das vierte im Bunde, das Sun ZFS Storage 7720, kommt von Hause aus als Clustersystem daher. Es bietet eine Speicherkapazität von maximal 720 TByte in einem Rack. Es ist mit 32 Intel-Kernen mit 2,26 GHz sowie 128, 256 oder 512 GByte RAM pro Node ausgestattet.


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