Abo
  • IT-Karriere:

Oracle

JavaFX 2.0 bandelt mit HTML5 an

In der für Mitte 2011 geplanten Version 2.0 der JavaFX-Plattform wird auf JavaFX-Script verzichtet. Stattdessen sollen die bestehenden JavaFX-Script-APIs auf Java portiert werden. Damit soll JavaFX ohne Erlernen einer weiteren Skriptsprache für alle Java-Entwickler nutzbar sein, so Oracle.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle: JavaFX 2.0 bandelt mit HTML5 an

Die künftigen JavaFX-APIs werden sich an den Javabeans-Eigenschaften orientieren und die für JDK7 geplanten Funktionen nutzen können, etwa Lambda-Ausdrücke. JavaFX 2.0 soll über die neuen APIs auch Java-Funktionen wie Multithreading oder Annotationen verwenden können. Auch in Kombination mit weiteren Skriptsprachen soll JavaFX künftig verwendet werden können, etwa Jruby, Groovy oder Javascript.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Künzelsau
  2. über experteer GmbH, Nürnberg

Unter dem Namen Prism soll eine neue, hardwarebeschleunigte Pipeline implementiert werden, die direkt auf DirectX unter Windows oder OpenGL auf anderen Plattformen zugreifen kann. Das gegenwärtige Abstract-Window-Toolkit (AWT) soll durch ein neues ersetzt werden, das sich an das jeweilige Betriebssystem anpasst. Die Verwendung von animierten Übergängen wird ebenfalls verbessert, etwa um die CPU-Last zu reduzieren. Zusätzlich sollen auch CSS-Animationen verwendet werden können.

Der Media-Stack wird modernisiert, etwa um HD-Inhalte leistungsfähiger und im Vollbildmodus darstellen zu können. Zudem sollen die Latenzzeiten für die Audiowiedergabe reduziert werden, damit JavaFX auch von Spieleentwicklern eingesetzt werden kann.

Für die Integration von Java und HTML5 wird JavaFX mit einem HTML-DOM ausgerüstet. Damit soll JavaFX nicht nur im Webview-Modus, sondern auch als Applet eingebettet in einer Webseite laufen können. Webview soll das Pendant zu Adobes AIR oder Mozillas Prism-Technologie werden. JavaFX-Anwendungen sollen sich somit als Applikationen in einem eigenen Fenster mit kompletter HTML5-Unterstützung darstellen lassen und mit Java gesteuert werden. Die Webengine implementiert grundlegende HTML-Funktionen und stellt den entsprechenden HTML-DOM für ein oder mehrere Webview-Instanzen bereit.

Darüber hinaus soll die Benutzerschnittstelle aktualisiert und um zusätzliche Kontrollelemente erweitert werden, etwa für das Abspielen von Multimediadateien oder das Browsen in einer eingebetteten Webseite. Die Einbindung von Fonts soll ebenfalls verbessert werden.

JavaFX 2.0 soll unter einer freien Lizenz erscheinen und wird voraussichtlich im dritten Quartal 2011 veröffentlicht. Die aktuelle Roadmap haben die Entwickler bereits online gestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Restposten und Einzelstücke reduziert)
  2. 64,90€ (zzgl. Versandkosten)
  3. (u. a. 50 Zoll für 449,00€, 43 Zoll für 399,00€, 58 Zoll für 529,00€)
  4. (u. a. Final Fantasy XIV - Shadowbringers für 22,99€, Titanfall 2 für 8,49€, Fortnite Epic...

Schwergewicht 22. Sep 2010

Und wo ist der Unterschied, wenn statt des Interpreters im Browser ein externer...

Timo Ernst 22. Sep 2010

Dem stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob der Golem...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint Gameplay

Elitesoldaten auf einer Insel? Dabei kommt zumindest in Ghost Recon Breakpoint kein Urlaub heraus, sondern ein Kampf zwischen zwei letztlich gleich starken Fraktionen - unser Können entscheidet!

Ghost Recon Breakpoint Gameplay Video aufrufen
Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    •  /