Adobe Systems: Hersteller verzeichnet 69 Prozent mehr Gewinn (Update)
Adobe Systems erzielte in seinem dritten Finanzquartal einen Gewinn von 230,1 Millionen US-Dollar (44 Cent pro Aktie) nach 136 Millionen US-Dollar (26 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz des Softwareherstellers stieg um 42 Prozent auf 990,3 Millionen US-Dollar. Der Gewinn vor Sonderposten lag bei 54 Cent pro Aktie, die Analysten hatten 49 Cent pro Aktie erwartet. Beim Umsatz lag die Prognose bei 985,4 Millionen US-Dollar.
Im laufenden vierten Quartal erwartet Adobe Systems einen Umsatz von 950 Millionen US-Dollar bis 1 Milliarde US-Dollar. Die Analysten hatten 1,03 Milliarden US-Dollar berechnet.
Adobe veröffentlichte die Creative Suite 5, sein wichtigstes Produktpaket, das Photoshop und Illustrator beinhaltet, im April 2010. Mit der Software macht Adobe über die Hälfte seines Umsatzes. "Starke Nachfrage in all unseren Geschäftsfeldern brachte einen Rekordumsatz und einen starken Gewinnzuwachs im dritten Quartal" , sagte Firmenchef Shantanu Narayen.
Nachtrag vom 22. September 2010, 11:10 Uhr
Im Gespräch mit Analysten(öffnet im neuen Fenster) erklärte Narayen, die wirtschaftlichen Schwankungen in Japan seien der Grund für die vorsichtige Prognose.
Zu dem Streit mit Apple um Flash äußerte sich Narayen nur indirekt: "Wir verzeichnen in dem Quartal eine starke Nachfrage und Zuspruch für den Flash Player 10.1. Viele Smartphones, Tablets und Fernseher unterstützen den neuen Flash Player, darunter Endgeräte von Google, Motorola, HTC und Samsung" , sagte er. "Zugleich arbeiten wir mit Research In Motion, Hewlett-Packard-Palm und Nokia, um Flash auf ihren Plattformen lauffähig zumachen. Die Endgeräte von Dell und LG und vieler Auftragshersteller werden bald den Flash Player 10.1. unterstützen."
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