Abo
  • IT-Karriere:

Abschluss der GTC

Nvidia will die Superphones - und weniger Intel

GTC

Mit einem Kamingespräch - ganz ohne Kamin - verabschiedete sich Nvidias CEO Jen-Hsun Huang von der GPU Technology Conference. Wie schon in den Tagen zuvor pries er dabei die "Superphones" als Geräte der Zukunft. Seine Antwort auf eine Frage nach den Beziehungen zu Intel fiel recht knapp aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Abschluss der GTC: Nvidia will die Superphones - und weniger Intel

Die "Fireside Chats" sind bei US-amerikanischen Konferenzen eine übliche Gesprächsform. Ein profilierter Journalist interviewt dabei Wirtschaftsführer in lockerem Ton. Das fürs Fernsehen erfundene Format kommt vor Publikum dabei auch schon einmal ohne Kaminfeuer aus - obwohl das mit ein oder zwei Shaderprogrammen auf einer Nvidia-GPU in diesem Fall wirklich leicht zu simulieren gewesen wäre.

  • Huang erklärt, warum das Blackberry sein wichtigster Computer ist.
  • Jen-Hsun Huang beim Morgenkaffee
Huang erklärt, warum das Blackberry sein wichtigster Computer ist.
Stellenmarkt
  1. Fidor Solutions AG, München
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Als Interviewer wählten die Veranstalter den Forbes-Redakteur Quentin Hardy aus, der seit über 15 Jahren aus dem Silicon Valley berichtet. Hardy verkniff sich aber fast ausnahmslos kritische Fragen, und erst zum Ende des Gesprächs klopfte er vorsichtig bei Nvidias Chef nach den Beziehungen zu Intel an: "Ich wünschte, wir hätten etwas weniger davon." Ende der Stellungnahme.

Davor hatte Huang ausführlich eine Vision von sogenannten "Superphones" ausgebreitet. Diese Geräte sollen etwas größer als bisherige Smartphones sein, aber kleiner als Tablets, und natürlich mit Nvidias Tegra-SoCs ausgestattet sein. Tegra 3, so wurde auf der GTC gemunkelt, soll noch 2010 vorgestellt werden. Schon die zweite Version soll in über 50 Geräten erscheinen, anders als die erste, die im Wesentlichen nur in Microsofts Zune zu finden war.

Direkt wollte Huang die Kunden für Tegra in Superphones auf Nachfrage von Quentin Hardy nicht nennen, gab aber an, dass LG, Motorola und Samsung "wichtige Partner" sein könnten, sprich: Diese drei stehen auf Nvidias Wunschliste. Der Begriff des Superphones, den der Nvidia-Mitbegründer in mehreren Auftritten auf der GTC immer wieder verwendete, ist im Übrigen nicht neu: Schon Google hatte sein Nexus One bei dessen Vorstellung Anfang 2010 so genannt. Dells Streak und HTCs Desire HD sind mit ihren großen Displays weitere Vorboten dieser Gerätekategorie.

Jen-Hsun Huang nannte sich während der GTC selbst oft als Beispiel für einen Anwender, der nur noch ein kleines mobiles Gerät braucht. Bereits am Vortag hatte er in einem Interview angegeben, 99 Prozent seiner E-Mails auf einem Blackberry zu schreiben. Im Kamingespräch setzte er noch eins drauf: Er habe, so Huang, sein Notebook die ganze Woche auf der Konferenz herumgetragen - aber nicht einmal eingeschaltet. Dennoch habe er jeden Morgen wieder überlegt: "Was ist, wenn ich das Ding heute doch brauche?" und den Rechner dann doch mitgenommen. Im kommenden Jahr, da ist sich Huang sicher, bleibt der Rechner im Büro.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 12,49€
  3. 3,99€ statt 19,99€
  4. 3,99€

Yeeeeeeeeha 27. Sep 2010

Ein vernünftiges OS brauchst du nicht, oder? Die Hardware läuft ja von alleine. ;)

stimme der... 27. Sep 2010

Was denn ? Nur AMD hat Intel-Patentabkommen. x86 werden sie nicht produzieren dürfen oder...

jaja. 26. Sep 2010

NVidia Chipsätze sind der letzte Dreck, kaputter gehts wirklich nicht mehr. http://lmgtfy...

renegade334 26. Sep 2010

Werden AMD und ntel schon eine fertige x86-APU entworfen haben, die ins Handy past. Wo...


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Azure Speech Service: Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller
Azure Speech Service
Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller

Build 2019 Moderne Architektur, große Fenster, ein Zen-Garten: Microsofts Campus wirkt außen modern und aufgeräumt. Präsentationen entstehen trotzdem in einem fensterlosen Raum, in dem sich Hardware und Werkzeug stapeln. Microsoft zeigt dort auch eine ungeskriptete Version seiner Spracherkennungssoftware.
Von Oliver Nickel

  1. Beta Writer Algorithmus schreibt wissenschaftliches Buch
  2. Google Neuer KI-Rat soll Googles ethische Richtlinien umsetzen
  3. Affectiva KI erkennt die Gefühle von Autofahrern

    •  /