Abo
  • Services:

Japanische Entwicklerszene

"Capcom kann kaum mithalten"

Die traditionsreiche japanische Spielebranche kämpft mit Umsatzrückgängen - auch auf der Tokyo Game Show 2010 gab es nur wenige interessante Ankündigungen. Damit nicht genug: Capcoms Entwicklungschef Keiji Inafune schimpft über seine Zunft.

Artikel veröffentlicht am ,
Japanische Entwicklerszene: "Capcom kann kaum mithalten"

"Capcom kann kaum mithalten", sagte Keiji Inafune, oberster Spielentwickler bei Capcom im Gespräch mit der New York Times. "Die Ideen, das Gamplay, das Design - es gibt keine Vielfalt, keine Originalität". Inafune sieht nicht nur seinen Arbeitgeber, sondern die gesamte japanische Entwicklerszene in einer Krise.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. NORMA Germany GmbH, Maintal

Man hänge den westlichen Studios mindestens fünf Jahre hinterher und sei schlecht darin, global vermarktbare Produktionen abzuliefern. Es reiche nicht, wie bei dem gefloppten Shadow of Rome einfach nur die Augen blau anzumalen und die Haarfarbe zu ändern. Auch auf der Tokyo Game Show 2010 seien nur schreckliche Spiele zu sehen gewesen.

Die Probleme haben sich bei Capcom zuletzt auch in der Bilanz des Geschäftsjahres 2010 ausgedrückt. Das Unternehmen hatte mit seinen Spielen einen Umsatz in Höhe von 66,8 Milliarden Yen (595 Millionen Euro) erzielt, rund 27,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Nettogewinn ging um 73,1 Prozent auf 2,17 Milliarden Yen (19 Millionen Euro) zurück. Grund: Enttäuschende Verkaufszahlen von Titeln wie Dark Void und Resident Evil: Darkside Chronicles. Zufrieden war man lediglich mit den Ergebnissen von Monster Hunter Tri, Resident Evil: Gold Edition und Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt erhalten
  3. 915€ + Versand

Dino Crisis Fan 03. Okt 2010

Man sollte Capcom auffordern eine Vierten Teil zu machen. Eine Spannende Fortsetzung vom...

bla 23. Sep 2010

Zur Synchro: schaut euch die deutsche Synchro der Halo Teile an, die ist auch murks...

Grima 22. Sep 2010

Naja, naja... also aufm SNES war CAPCOM eindeutug ein Garant für gute Spiele. Neben...

main board 21. Sep 2010

PisaS kann man z.B. als Pisa-Schwächlinge interpretieren. Andere Worte mit S gibt es auch...

Die Corporation 21. Sep 2010

Ja. Mit wem Capcom überhaupt mithalten kann (Japanern, Koreanern, Amerikanern...


Folgen Sie uns
       


Magnetschwebebahn bei Max Bögl - Bericht

Leise soll das Transport System Bögl sein, schnell und wartungsarm. Wir sind in der Magnetschwebebahn mitgefahren.

Magnetschwebebahn bei Max Bögl - Bericht Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /