Infineon

Verkaufte Chipsparte bringt noch einmal hohe Gewinne

Infineon hat bereits zum vierten Mal in Folge die Prognosen erhöht. Ursache waren gute Geschäfte der Handychipsparte. Diese hatte der deutsche Chiphersteller Ende September 2010 aber an Intel verkauft. Wie es mit dem geschrumpften Konzern weitergeht, ist ungewiss.

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Infineon-Chef Peter Bauer
Infineon-Chef Peter Bauer

Infineon verzeichnet eine starke Nachfrage in seiner Mobilfunkchipsparte. Im laufenden vierten Finanzquartal würden Umsatz und Ergebnis stärker wachsen als erwartet, kündigte der Chiphersteller an. "Das Segment Wireless Solutions hat einen überproportional großen Anteil an dem angehobenen Ausblick, was vor allem auf den höher als erwartet ausgefallenen Absatz von Smartphones zurückzuführen ist", gab Infineon bekannt. Für das Geschäftsjahr 2010 setzte Infineon daher zum vierten Mal die Prognose herauf. Der Umsatzanstieg werde etwa 50 Prozent betragen, die Ergebnismarge werde bei 13 bis 14 Prozent liegen. Bislang hatte der Konzern einen Umsatzzuwachs leicht unter 50 Prozent prognostiziert und eine Marge im niedrigen Zehn-Prozent-Bereich in Aussicht gestellt.

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Intel hatte am 30. August 2010 für rund 1,4 Milliarden US-Dollar die Mobilfunksparte von Infineon gekauft. Der Geschäftsbereich Wireless Solutions des deutschen Chipherstellers ist in den Feldern Wireless Mobility, bei Plattformen für Smartphones sowie für Mobiltelefone im Einstiegssegment tätig und liefert Basisbandprozessoren, Radiofrequenz-, Power-Management-Integrated-Circuits-(ICs-) und Single-Chip-Produkte sowie die dazugehörige Systemsoftware.

Infineon wird am 16. November 2010 die Geschäftszahlen des vierten Quartals vorlegen. Die Wireless-Solutions-Sparte werde darin als nicht fortgeführte Aktivität aufgeführt, erklärte das Unternehmen. Ob das Unternehmen ohne den Bereich weiterhin wachsen kann, steht noch nicht fest: Für das neue Quartal erwartet Infineon, dass der Umsatz aus den fortgeführten Aktivitäten ohne die Mobilfunkchipsparte "mindestens so hoch" sein wird wie im Vorquartal ohne die Mobilsparte. Branchenexperten sehen das Unternehmen nun selbst als Übernahmekandidaten.

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