Das freie Content Management System (CMS) Drupal ist nach rund drei Jahren Entwicklungszeit in der Version 7.0 erschienen. Sie soll sich vor allem durch bessere Usability auszeichnen und für Entwickler einfacher zu handhaben sein.
Firefox hat Microsofts Internet Explorer überholt und ist in Europa der am häufigsten genutzte Browser, meldet Statcounter. Im deutschen Markt hat der IE indes Firefox wieder überholt, wie Webtrekk meldet.
Qualcomm will offenbar Atheros Communications kaufen, um bei WLAN-, Ethernet und Bluetooth-Chipsätzen stärker zu werden. Für den CDMA-Experten wäre dies der größte Zukauf in der Firmengeschichte. Mittlerweile hat Qualcomm die Pläne offiziell bestätigt.
Dell kauft weiterhin Unternehmen zu. Heute hat der US-Computerhersteller mit Secureworks einen größeren Managed-Security-Services-Provider mit 700 Beschäftigten erworben.
Farmville, Cityville und ähnliche Socialgames gehören zu den wichtigsten Applikationen auf Facebook, jetzt kümmert sich ein neuer Manager um die Beziehungspflege zu den Spieleentwicklern. Sean Ryan hat zuvor für die News Corp. von Rupert Murdoch gearbeitet.
Der deutsche Internetunternehmer und Werbeexperte Thomas Heilmann hat kurz vor Weihnachten seine Facebook-Anteile verkauft. Kurz danach wurde das Unternehmen mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet.
Die freie Webanalysesoftware Piwik ist nach einer Sicherheitsanalyse in der Version 1.1 erschienen. Darin wurden diverse Sicherheitslücken geschlossen, die im Rahmen der Überprüfung erkannt wurden.
Die News Corporation will möglicherweise die Belegschaft von Myspace um die Hälfte reduzieren und sucht nach einem Käufer für das soziale Netzwerk. Myspace macht Verluste und die Nutzer wandern weiter ab.
Es hat Bejeweled und Plants vs. Zombies entwickelt, jetzt bereitet sich das US-Unternehmen Popcap auf den Börsengang vor. Wahrscheinlich ist es in der zweiten Hälfte 2011 so weit - weitere Firmen der Spielebranche dürften folgen.
Apples Aktien haben einen Wert von 302 Milliarden US-Dollar erreicht. Damit ist der Konzern das zweitwertvollste US-Unternehmen. Das wertvollste ist der Mineralölkonzern Exxon Mobil.
Auch wenn das Bundeskriminalamt verlangt, keine EC-Karten mit dem unsicheren Magnetstreifen mehr auszugeben, wird es noch Jahre dauern, bis die Umstellung erfolgt ist. Die Geldinstitute lassen sich Zeit.
Der Umsatz auf dem Markt für Personal Computer wird im neuen Jahr langsamer wachsen als 2010. Starke Einbußen gab es im vergangenen Jahr bei der Nachfrage für Netbooks, während 450.000 Tablet-PCs verkauft wurden.
Die Mehrheit der bislang veröffentlichten Tablets mit dem Android-Betriebssystem verstößt gegen die GPL. Bei den meisten Verstößen handelt es sich um unveröffentlichten Quellcode.
Goldman Sachs und Digital Sky Technologies investieren in Facebook. Die Investmentbank blockiert für die eigenen Mitarbeiter jedoch weiter den Zugang zu dem sozialen Netzwerk.
Google konzipiert einen Onlinekiosk, über den Verlage digitale Medienprodukte für Android-Geräte anbieten können. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit mehreren großen US-Verlagen über ein solches Angebot.
Amazon hat in den USA ein Patent für eine Wunschliste mit negativem Vorzeichen zugesprochen bekommen. Damit sollen Kunden Produkte auflisten, die sie auf keinen Fall von Freunden und Verwandten geschenkt bekommen wollen. Nicht nur für die Schenkenden, sondern auch für Amazon hätte das Vorteile.
Künftig können Anwender die Benachrichtigungselemente aus dem Ayatana-Projekt des Ubuntu-Desktops auch in Opensuse verwenden. Dafür soll mit dem Erscheinen von Opensuse 11.4 am 16. März 2011 ein entsprechendes Repository freigeschaltet werden.
Die Angst um Unix-Patente, der Streit zwischen Google und den Kernel-Entwicklern um Android, der Verkauf und der Zwist zwischen Oracle und fast sämtlichen Open-Source-Projekten unter seiner Ägide hat die Open-Source-Gemeinde im Jahr 2010 beschäftigt. Ein Ende der Konflikte ist nicht in Sicht.
China will Voice-over-IP-Dienste nur noch zulassen, wenn sie von den staatlichen Telekommunikationskonzernen angeboten werden. Davon würden China Mobile und China Telecom profitieren und eine Lücke im Zensursystem könnte geschlossen werden.
Amazon hat seinen Kindle-Nutzern die Möglichkeit eröffnet, ihre gekauften E-Books an Freunde und Bekannte zu verleihen. Dazu ist lediglich die Angabe der E-Mail-Adresse notwendig. Nach Ende der Leihzeit kann der Besitzer wieder über sein elektronisches Buch verfügen.
Der Blackberry-Hersteller RIM soll im Abhörstreit mit der indischen Regierung einen Kompromiss angeboten haben. Doch die Angaben von RIM und dem indischen Heimatministerium gehen weit auseinander.
Ein kalifornisches Bundesgericht hat SAP verurteilt, zusätzlich zu der verhängten Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar Zinsen an Oracle zu zahlen. Oracle wollte über 212 Millionen US-Dollar. Das Gericht stimmte dem nicht zu.
Die Open Source Initiative (OSI) fordert das deutsche Kartellamt auf, den Verkauf von Novell-Patenten an ein Konsortium unter Führung von Microsoft im Rahmen der Übernahme von Novell durch Attachmate zu prüfen.
Groupon will die internationale Expansion vorantreiben und braucht fast eine Milliarde US-Dollar. Dafür sollen neue Vorzugsaktien ausgegeben werden. Das Unternehmen wäre damit 7,8 Milliarden US-Dollar wert. Ein Kaufangebot von Google soll die Gruppenrabattplattform zuvor ausgeschlagen haben.
Einheitliche Micro-USB-Ladegeräte für Mobiltelefone sollten eigentlich 2010 kommen. Nun sind die EU-Normen fertig und die Ladegeräte werden für 2011 erwartet, verspricht die EU-Kommission. Wenn denn die Hersteller endlich mitziehen.
EBay will mit seinem Zahlungsabwickler Paypal nach China expandieren und eröffnet ein neues Zahlungsabwicklungszentrum in der Megacity Chongqing. Ausländische Kunden sollen darüber sicher bei chinesischen Unternehmen einkaufen können.
Laut Auftragsherstellern in Asien soll es drei Versionen des kommenden iPad 2 geben. Das Apple-Tablet komme mit WLAN, UMTS und CDMA. Apples Aufträge für die iPad-Displayhersteller für 2011 liegen um circa 20 Millionen höher als erwartet.
Interval Licensing, das Unternehmen von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, hat seine Patentklage gegen Apple, eBay, Facebook, Google, Yahoo, Youtube und andere konkretisiert. Demnach verstoßen unter anderem Googles Android und Apples iTunes gegen Interval-Patente.
Die 01018-GmbH wehrt sich gegen die Abschaltung der ehemaligen Bahn-Auskunftsnummer 11861 durch die Bundesnetzagentur. Das Unternehmen hatte Anrufern für die Weitervermittlung zu einem Reiseauskunftsdienst 1,99 Euro pro Minute berechnet. Rückforderungen würden in den meisten Fällen nicht erfolgreich sein.
Fujitsu steigt aus seinem Festplatten-Joint-Venture mit Toshiba aus. Alle Anteile gingen an den Partner, der bereits circa 340 Millionen Euro für die Übernahme eines Mehrheitsanteils gezahlt hatte.
Alcatel-Lucent zahlt eine Strafe an die US-Börsenaufsicht, weil der Konzern Schmiergelder an Regierungsvertreter gezahlt habe, um Aufträge zu bekommen. Die Gelder flossen über Consultingfirmen.
Das Unternehmen Hopewell Culture & Design verklagt Apple, Nokia, Samsung, Motorola und weitere Unternehmen wegen der Verletzung eines Patents für eine per Doppelklick ausgelöste Aktion.
27C3 Vier der fünf Sicherheitslücken, die der Stuxnet-Wurm ausnutzte, waren für Microsoft eine Überraschung - Zeroday-Exploits. Dennoch gelang es den Mitarbeitern des Konzerns recht schnell, eine zur Verfügung gestellte Probe auseinanderzunehmen.
Apple wird wegen der heimlichen Weitergabe von Nutzerdaten an Werbenetzwerke verklagt. Apps auf Apple-Endgeräten und Android-Smartphones leiten ungefragt Daten zum Aufenthaltsort des Nutzers und Angaben zu Alter und Geschlecht weiter.
Amazon Deutschland konnte am 13. Dezember 2010 den besten Verkaufstag in der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Doch weil bis zu 30 Prozent der Weihnachtsgeschenke umgetauscht werden, hat Amazon eine Technik gegen ungewollte Präsente zum Patent angemeldet.
Eutelsats Internetsatellit Ka-Sat ist in der vergangenen Nacht erfolgreich gestartet. Er soll Endkunden eine Datentransferrate von bis zu 10 MBit/s bieten. Die Trägerrakete hatte zuvor versagt und der Start musste verschoben werden.
Foxconn will offenbar die Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi und Canon übernehmen, das kleinere Displays für Handys und andere mobile Geräte herstellt. Damit würde Foxconn zum Weltmarktführer in dem Bereich aufsteigen.
Toshiba will seine verlustbringende System-on-a-Chip-Produktion an Samsung auslagern. Der japanische IT-Konzern will sich in der Fertigung auf NAND-Flashspeicher konzentrieren.
Die Bundesnetzagentur hat die Auskunftsnummer 11861 abschalten lassen. Lange Zeit habe es dort keine Preisansage gegeben. Später wurde der Anrufer mit überflüssigen Ausführungen über fast zwei Minuten hingehalten und abkassiert, so die Begründung.
Macrovision/Rovi hat Sonic Solutions gekauft. Erst vor einigen Monaten hatte Sonic Solutions den Codecsoftwarehersteller DivX Inc. übernommen. Rovi stellt Kopierschutzsoftware und DRM-Produkte her.
Sony hat in Großbritannien und Irland das Musikstreamingangebot Music Unlimited gestartet. Darüber können Nutzer Musikstücke auf verschiedenen Endgeräten des Herstellers anhören.
QSC übernimmt die Netzbetreibergesellschaft Plusnet komplett von dem schwedischen Partner Tele2. Der Backbonebetreiber bietet ADSL2+- und SHDSL-Internetzugänge.
Rupert Murdochs News Corporation verkauft ihre Berliner Tochter Fox Mobile, zu der unter anderem auch die Marken Jamba und iLove gehören, an den Finanzinvestor Jesta. Spätestens seit März 2010 war bekannt, dass die News Corporation Jamba loswerden will.
Oracle hat die Binärpakete der finalen Version 4.0 der Virtualisierungssoftware Virtualbox unter die GPLv2 gestellt. Lediglich Erweiterungen werden weiterhin unter PUEL veröffentlicht, darunter auch die Unterstützung für USB 2.0.
In Japan werden bereits die ersten autostereoskopischen Fernseher verkauft - sie sind aber noch recht klein. Ein Gerät mit über 40 Zoll Bildschirmdiagonale will dagegen Toshiba im kommenden Jahr ausliefern. Erstmals zeigen will das Unternehmen das Gerät auf der CES im Januar 2011.
Im dritten Quartal 2010 hat Red Hat die Gewinnerwartungen der Analysten geringfügig übertroffen: Der Umsatz des Open-Source-Anbieters stieg um 21 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor einem Jahr auf insgesamt 235,6 Millionen US-Dollar. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 227,3 Millionen US-Dollar.
Das Open Invention Network bekommt ein weiteres prominentes Mitglied: Das KDE-Projekt ist dem Patentnetzwerk beigetreten. Damit zählt das Netzwerk zum Schutz vor Patentklagen bereits 187 Mitglieder.
Google hat alle in Großbritannien gesammelten WLAN-Daten gelöscht. In den USA hingegen behindert das Unternehmen die Untersuchung der WLAN-Datensammlung: Google hat eine Frist zur Übergabe der Street-View-Daten verstreichen lassen.