Abo
  • Services:

Toshiba Storage Device

Toshiba übernimmt Fujitsus Festplattensparte komplett

Fujitsu steigt aus seinem Festplatten-Joint-Venture mit Toshiba aus. Alle Anteile gingen an den Partner, der bereits circa 340 Millionen Euro für die Übernahme eines Mehrheitsanteils gezahlt hatte.

Artikel veröffentlicht am ,
Toshiba MKxx61GSYD (Bild: Toshiba)
Toshiba MKxx61GSYD (Bild: Toshiba)

Toshiba übernimmt die verbliebenen Anteile Fujitsus an einem Gemeinschaftsunternehmen, in dem die Partner Festplatten herstellen. Toshiba kaufte dafür den Bereich Forschung und Entwicklung von Fujitsu. Toshiba hielt 19,9 Prozent an der Firma, gaben die Partner am 28. Dezember 2010 in Tokio bekannt. Das Joint Venture wird aufgelöst und ist künftig der Konzernbereich Toshiba Storage Device, hieß es weiter. Zu den finanziellen Konditionen wurden keine Angaben gemacht.

Stellenmarkt
  1. adesso AG, verschiedene Einsatzorte
  2. Lidl Digital, Heilbronn

Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hatte den Großteil seiner Festplattensparte bereits im Januar 2009 an den Konkurrenten verkauft. Dieser soll laut einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei circa 340 Millionen Euro für den Konzernbereich gezahlt haben. Toshiba wurde mit der Übernahme zu einem der größten Hersteller von Festplatten für Notebooks und Navigationssysteme. Zuvor hatte Fujitsu mit Western Digital aus den USA und mit dem chinesischen Computerkonzern Lenovo verhandelt. Toshiba kaufte schließlich Fujitsus Festplattenproduktion bestehend aus Fabriken in Thailand und auf den Philippinen und den dazugehörigen Salesbereich. Fujitsu hatte in dem Festplattenbereich Verluste gemacht.

Fujitsu und Toshiba hatten bereits im Juni 2010 erklärt, ihre Mobiltelefonsparten zusammenlegen zu wollen. In dem Fall behielt Fujitsu die Mehrheit an dem Gemeinschaftsunternehmen. Fujitsu wolle so sicherstellen, dass das Mobiltelefongeschäft profitabel bleibe und reagiere auf den Wettbewerbsdruck durch den erfolgreichen Start des iPhones in Japan. Der Zusammenschluss sollte im Oktober 2010 erfolgen und sollte helfen, Entwicklungskosten einzusparen.

Anfang Dezember 2010 hatte Toshiba eine sich selbst verschlüsselnde Festplatte auf den Markt gebracht. Das Laufwerk MKxx61GSYD fasste je nach Modell 160, 250, 320, 500 oder 640 GByte Daten. Die Verschlüsselung erfolgte über AES 256 Bit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 16,99€
  3. 2,29€

ich bins 28. Dez 2010

Wie jetzt, sind die Laufwerke nach einem Monat wieder vom Markt genommen worden oder...


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
  3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


      •  /