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Patente: Open Invention Network begrüßt das KDE-Projekt

Das Open Invention Network bekommt ein weiteres prominentes Mitglied: Das KDE-Projekt ist dem Patentnetzwerk beigetreten. Damit zählt das Netzwerk zum Schutz vor Patentklagen bereits 187 Mitglieder.
/ Jörg Thoma
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KDE ist das jüngste Mitglied in dem Netzwerk, das einen Patentfundus beherbergt, zu dem auch Unternehmen wie Novell beigetragen haben. Mitglieder in dem Netzwerk verpflichten sich, nicht mit ihren eigenen Patenten gegen Linux vorzugehen. Zudem steht die vom OIN(öffnet im neuen Fenster) verwaltete Patentsammlung allen Mitgliedern unbegrenzt zur Verfügung.

Auf den Patentfundus sollen die Mitglieder auch im Falle einer Klage zurückgreifen können, der Lizenznehmern damit einen gewissen Schutz vor Angriffen mit Patenten bieten soll. Mit dem Projekt Linux Defenders versucht das OIN zudem die Erteilung absurder Patente zu verhindern.

Wenige Tage zuvor hatten sich die Gentoo-Foundation , SugarCRM sowie die Open-Document-Stiftung – die hinter der Openoffice.org-Abspaltung Libreoffice steckt – der OIN angeschlossen. Neben den Gründern Sony, IBM oder NEC gehören auch Red Hat, Netgear, Android oder Philips zu den Mitgliedern.

Zu den Patenten, die sich im Besitz der OIN befinden(öffnet im neuen Fenster) , gehört unter anderem auch Patent 6,754,383(öffnet im neuen Fenster) zur Komprimierung und Dekomprimierung von Bilddateien im Jpeg-Format.


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