Bloß nicht im Stau stehen: Originelle Konzepte sollen die Menschen vom eigenen Auto in den öffentlichen Nahverkehr locken. Busse fahren über den Stau hinweg, Züge schweben über den Schienen oder schießen durch Röhren, Flüsse werden zu Straßen für futuristische Wassertaxis.
Das vernetzte Fahren soll den Verkehr sicherer machen und Unfälle vermeiden. Doch welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Funkstandards wie WLAN, LTE-V und 5G? Und wann sind diese praxistauglich?
In Hamburg sollen Anfang der 2020er-Jahre fahrerlose Busse unterwegs sein. Davon geht Hochbahn-Chef Henrik Falk aus. Fahrerlose Busse und U-Bahnen werden künftig normal sein.
Die US-Regierung will die Vernetzung von Autos verpflichtend vorschreiben. Anders als in Europa wird einem bestimmten Funkstandard jedoch der Vorzug gegeben.
Sonne und Fußgänger sorgen für den Strom, mit dem vier neuartige Straßenlaternen in Las Vegas betrieben werden. Die Straßenlaternen beleuchten aber nicht nur bei Dunkelheit den Gehweg.
Bekommen die Vereinigten Arabischen Emirate den ersten Hyperloop? Das Unternehmen Hyperloop One will zusammen mit dem Emirat Dubai den Bau einer Trasse prüfen. Ein dänisches Architekturbüro hat sich inzwischen ein neues Konzept für die Kapsel einfallen lassen.
Was in Deutschland die A9, wird in den USA die Interstate 380. Der Kartendienst Here will dort das Potenzial von vernetzten Autos testen. Vor allem für einen bestimmten Fahrzeugtyp.
Im Herzen der Niederlande pendeln seit über einem halben Jahr kleine Busse zwischen einer Universität und einer Bahnstation, ganz ohne Fahrer und voll autonom. Golem.de hat im Rahmen der GTC Europe eine Spritztour in einem Wepod-Bus gemacht - eine zukunftsträchtige, aber eher gemächliche Fahrt.
Autos sollen sich künftig gegenseitig vor Hindernissen wie Staus oder Unfällen warnen. Der Kartendienst Here hat eine Cloud-Plattform für die Fahrzeugkommunikation eingerichtet. Darüber sollen sich nicht nur die Autos der Eigner Audi, BMW und Daimler unterhalten.
Elektromobil auf dem Wasser: Sea Bubbles sind schwebende Wassertaxis, die dazu beitragen sollen, in großen Städten Staus und Abgase zu vermeiden. Start für die von zwei Weltrekordlern entwickelten Wasserfahrzeuge ist in Paris.
Verzögert, aber nicht verspätet: Der Bau an der Hyperloop-Strecke in Kalifornien hat noch nicht begonnen. Das liege an der Bürokratie, sagt HTT-Chef Dirk Ahlborn. Er glaubt an einen baldigen Baubeginn.
Zwei für Elektro: Berlin und Hamburg werden künftig zusammen Elektrobusse kaufen. Ziele der Initiative sind ein sauberer Nahverkehr und die Hersteller dazu zu bringen, Elektrobusse zur Serienreife weiterzuentwickeln.
Noch ein Suchmaschinenbetreiber, der sich mit autonomem Fahren beschäftigt: Das russische Unternehmen Yandex entwickelt zusammen mit mehreren Partnern einen fahrerlosen Bus. Bei dem Projekt ist auch ein deutscher Konzern dabei.
Luftbrücke zum Kunden: Die Schnellrestaurantkette Domino's Pizza will in Neuseeland künftig Pizzas mit unbemannten Lufttransportern zum Kunden bringen. Ein Feldversuch soll in Kürze starten.
Ein Blick in die Zukunft des Reisens: Hyperloop ist ein neuartiges Transportmittel, das mit hoher Geschwindigkeit durch eine Röhre saust. Aber wie könnte so eine Fahrt aussehen? Eine VR-App soll das demonstrieren.
Ein Bus ohne Fahrer: In Helsinki sind versuchsweise zwei Minibusse unterwegs, die Passagiere selbstständig zu ihrem Ziel bringen. Die Gesetzeslage in Finnland erleichtert diesen Test.
Straße frei für ein neues Transportmittel: In China ist erstmals ein Bus gefahren, der nicht im Stau stecken bleiben soll. Der Elektrobus überragt die Autos und fährt über sie hinweg.
Zwei halbe Spider machen einen ganzen Wartungsroboter für Luftschiffe: Die Hälften fahren auf beiden Seiten der Hüllen entlang, suchen nach Löchern und stopfen sie. Der Spider bekommt möglicherweise bald viel Arbeit.
Mehr sehen, als draußen zu sehen ist: Die Deutsche Bahn will in einem Zug transparente Bildschirme ins Fenster einbauen, auf denen sich der Fahrgast digitale Informationen anzeigen lassen kann. Partner in dem Projekt ist Hyperloop Transportation Technologies.
Eine Zulassung gibt es zwar noch nicht, dennoch wird an unbemannten Lufttransportern gearbeitet. In einem Designwettbewerb von Airbus haben fünf Entwürfe für Lieferdrohnen gewonnen.
Der eine soll sich mit Firmengeldern bereichert, der andere einen Umsturz geplant haben: Zwischen den beiden Gründern von Hyperloop One fliegen die Fetzen. Die Details sind eher unschön - die Angelegenheit soll vor Gericht geklärt werden.
Eine der modernsten Hafenanlagen der Welt: Im Containerterminal Altenwerder im Hamburger Hafen ist bereits viel auf Automatikbetrieb umgestellt. Golem.de hat sich zwischen automatischen Portalkränen, selbst fahrenden Elektroautos und scannenden Toren umgeschaut.
Rohrpostzug statt Kamel: Ein russischer Industriemagnat träumt von einer Hyperloop-Trasse von Europa nach China. Vorher werden aber voraussichtlich Pendler in Moskau durch die Röhre sausen.
Ila 2016 Ein Flugzeugträger auf dem Trockenen: Das Bauhaus Luftfahrt hat ein Konzept für den Flughafen der Zukunft mit direktem Bahnanschluss erdacht. Die Centairstation ist ähnlich wie ein Flugzeugträger aufgebaut.
Im schwäbischen Schorndorf bei Stuttgart stellt das DLR den öffentlichen Nahverkehr auf den Kopf. Busse verkehren dort in Zukunft nicht mehr nach Fahrplan, sondern nach Bedarf.
Er bietet so viel Platz wie eine U-Bahn, aber er fährt im ersten Stock: Ein chinesisches Unternehmen hat einen Schienenbus entwickelt, der über den Autos fährt und deshalb nicht im Stau steht.
Aus dem Marvel Comic in die Röhre: Das Projekt Hyperloop Transportation Technologies will seine Kapseln aus einem Verbundwerkstoff bauen. Fans von Captain America dürfte der Name bekannt vorkommen.
Erfolgreicher erster Test, große Resonanz: Bei Hyperloop One gehen derzeit viele Bewerbungen für den Bau des Transportmittels ein. Zwei Trassen in Europa könnten schon in wenigen Jahren in Betrieb gehen.
Ein Rohrpostzug fährt unter freiem Himmel: Eines der Hyperloop-Projekte hat erfolgreich den Antrieb für das Transportsystem Hyperloop getestet. Das frisch umbenannte Unternehmen hat zudem in einer neuen Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Funkwerk, der Experte für Kommunikationssysteme aus dem thüringischen Kölleda, schreibt wieder schwarze Zahlen. Wichtig für das Unternehmen war ein Großauftrag der KPN für die Umrüstung aller Zugfunkanlagen im Personenverkehr auf GSM-R.
Im US-Bundesstaat Hawaii denkt man schon länger darüber nach, Fußgänger zu bestrafen, die beim Überqueren der Straße Kurznachrichten auf ihrem Smartphone schreiben. Jetzt wird dies auch in New Jersey diskutiert. Die angedachten Strafen sind teilweise recht hoch.
In Neuseeland plant die Pizzakette Domino's, ihre Pizzen künftig mit einem autonomen Fahrzeug liefern zu lassen. Der kleine DRU hat Platz für Pizzen und Getränke und soll nicht nur Straßen nutzen.
Die neue Mercedes E-Klasse ist gespickt mit elektronischen Assistenzsystemen. Sie sind teilweise sehr nützlich, haben aber auch ihre Tücken. Zum Beispiel, wenn sich der Lenkpilot in einer engen Kurve unbemerkt abschaltet ...
Kommt der Hyperloop in die Slowakei? Die Regierung des kleinen Landes und Hyperloop Transportation Technologies wollen dort eine Röhre bauen. Der europäische Hyperloop könnte in wenigen Jahren starten.
Die Reederei Maersk Tankers hat nach eigenen Angaben ein Tankschiff das erste Mal mit einer Drohne aus der Luft versorgt. Das Unternehmen will künftig viel Geld mit dieser Liefermethode sparen. Auch andere Unternehmen wollen Drohnen als Paketboten einsetzen.
Über 20 Teams, darunter auch ein deutsches, dürfen bis zum Sommer eine Kapsel für das neue Transportsystem Hyperloop bauen und in der Röhre von SpaceX testen. Der Entwurf des MIT schnitt im Designwettbewerb als bester ab.
Elon Musk erfindet ein neues Transportmittel, will es aber selbst nicht umsetzen. Stattdessen werden zwei Unternehmen gegründet, die fast den gleichen Namen haben. Und schließlich mischt SpaceX doch ein wenig selbst mit. Ein Überblick über die Hyperloop-Projekte.
UpdateCES 2016 Die neue Mercedes-E-Klasse verfügt serienmäßig über die Hardware für vollautomatisiertes Fahren. Nun kann Daimler als weltweit erster Hersteller diese Funktionen in Nevada testen.
Im Rennen um die ersten autonomen Autos sind Patente ein wichtiger Faktor. Derzeit liegt ein Konzern vorn, den man nicht unbedingt mit der neuen Technik in Verbindung bringt.
Es ist vielleicht nur der erste Schritt: Google-Mutter Alphabet soll mit Ford über die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens verhandeln, das automatisiert fahrende Autos bauen soll.
Vom Mega-Touchscreen bis zur neuen App: Der Frankfurter Flughafen, das größte deutsche Luftfahrtdrehkreuz, bastelt an neuen Services und rüstet beim Onlineshopping auf.
In seinen für die Marken Volkswagen, Audi und Porsche gebauten 3.0-Liter-Dieselmotoren hat Audi nach eigenen Angaben eine wichtige Software der Abgasreinigung nicht korrekt offengelegt - in den USA gilt das als Manipulation.
Der Autozulieferer Continental hat zusammen mit anderen Unternehmen eine Technik entwickelt, mit der sich Autos untereinander mit Informationen versorgen können. Vorausfahrende Fahrzeuge agieren dabei als Sensoren für den nachfolgenden Verkehr. Das kann für autonomes Fahren hilfreich sein.
Ein Segway im Kleinformat: Das chinesische Unternehmen Ninebot hat ein selbst balancierendes Zweirad entwickelt, das locker in den Kofferraum passt. Es kostet nur wenige hundert Euro.
Das nächste Transportluftschiff ist im Bau: Das US-Unternehmen Worldwide Aeros will ein Starrluftschiff bauen, das schwere Lasten über große Strecken transportieren kann. In fünf Jahren soll es einsatzbereit sein.
Inmarsat beteiligt sich an einem Projekt für autonome Schiffe, das Rolls Royce initiiert hat. Die Schiffe sollen über die Satelliten von Inmarsat kommunizieren.