• IT-Karriere:
  • Services:

Bosch: Software warnt vor Geisterfahrten

"Auf der Autobahn kommt Ihnen ein Fahrzeug entgegen": Eine von Bosch entwickelte App soll einen Fahrer künftig warnen, wenn er auf der falschen Spur ist. Entgegenkommende Fahrzeuge werden ebenfalls informiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Warn-App: in zehn Sekunden über Falschfahrer informiert
Warn-App: in zehn Sekunden über Falschfahrer informiert (Bild: Bosch)

Der Alptraum eines jeden Autofahrers: Bei Tempo 150 auf der Autobahn kommt ihm ein Fahrzeug entgegen. Bei einer solchen Geschwindigkeit verläuft ein Frontalaufprall oft tödlich. Eine App, die der deutsche Automobilzulieferer Bosch entwickelt hat, soll Falschfahrten verhindern.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin, Potsdam, Köln, Chemnitz
  2. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg

Die App, die auf dem Smartphone installiert oder in das Infotainment-System des Fahrzeugs integriert wird, übermittelt ständig die eigene Position an einen Cloud-Server mit einer Datenbank der Straßen und den darauf erlaubten Fahrtrichtungen. Damit vergleicht der Cloud-Dienst die Positionsdaten des Autos.

Cloud-Dienst warnt vor Falschfahrt

Stellt er eine Abweichung fest, warnt er den Fahrer, dass er die falsche Richtung eingeschlagen habe. Außerdem informiert das System andere Verkehrsteilnehmer innerhalb weniger Sekunden auf dieser Strecke, dass ihnen ein Fahrzeug entgegenkommt.

Damit ist zwar vor der Gefahr gewarnt, die aber nicht beseitigt: Das System könnte so erweitert werden, dass es ein falsch fahrendes Auto auch stoppt, wie Bosch in einem Video zeigt. Das soll vorsätzliche Fahrten gegen die Verkehrsrichtung schnell beenden.

Warnung im Radio kommt oft zu spät

Ist ein Falschfahrer auf der Autobahn, wird hierzulande über den Verkehrsfunk gewarnt, laut Bosch rund 2.000-mal jedes Jahr. Allerdings komme die Warnung erst nach einigen Minuten - und damit oft zu spät. Die App hingegen warne innerhalb von etwa zehn Sekunden. Denkbar ist auch, die Informationen an Verkehrsbehörden weiterzugeben, die auf Wechselverkehrszeichen vor der Gefahr warnen könnten.

Der Fahrer soll der Übertragung der Daten zustimmen. Die Daten sind anonymisiert. Das Warnsystem soll im kommenden Jahr verfügbar sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. 13,49€
  3. 14,99€

Anonymer Nutzer 12. Sep 2015

Sowieso. Auf wessen Gefahr hin denn sonst? Und schon würdest du im späteren Verlauf...

Dwalinn 11. Sep 2015

schön das du dein Navi nicht während der Arbeitszeit benützt. Aber besonders Urlauber...

Kotentopf 11. Sep 2015

Abgesehen davon gibt es oft Baustellen, wo man auf der linken Spur einige Kilometer auf...

blackhawk2014 10. Sep 2015

Mir is letztens einer entgegen gekommen. Und hab dabei geholfen ihn zu stoppen. Und...

Niaxa 10. Sep 2015

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/stgb/gesamt.pdf http://www.gesetze-im...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /