Transport: Autonome Schiffe funken per Inmarsat

Inmarsat beteiligt sich an einem Projekt für autonome Schiffe, das Rolls Royce initiiert hat. Die Schiffe sollen über die Satelliten von Inmarsat kommunizieren.

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Autonomes Schiff: nur auf hoher See ohne Mannschaft unterwegs
Autonomes Schiff: nur auf hoher See ohne Mannschaft unterwegs (Bild: Rolls Royce)

Satelliteninternet für Roboterschiffe: Inmarsat beteiligt sich an dem neuen Projekt für autonome Schiffe von Rolls Royce. Über die Satelliten des Satellitentelefonie-Anbieters sollen Schiffe untereinander und mit den Kontrollzentren an Land kommunizieren.

  • In Zukunft sollen Schiffe ohne Mannschaft fahren. (Bild: Rolls Royce)
  • Über Satelliten sollen die unbemannten Schiffe kommunizieren. (Bild: Inmarsat)
  • Unbemannte Schiffe brauchen keine Unterkünfte und haben mehr Platz für Fracht. (Bild: Rolls Royce)
In Zukunft sollen Schiffe ohne Mannschaft fahren. (Bild: Rolls Royce)
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Advanced Autonomous Waterborne Applications Initiative (Aawa) heißt das Projekt, das das britische Unternehmen Rolls Royce initiiert hat. Beteiligt sind mehrere finnische Universitäten, Unternehmen aus der Schifffahrtsbranche sowie die Klassifikationsgesellschaft DNV GL und eben Inmarsat.

Satelliten funken auf L- und Ka-Band

Inmarsat stellt die Infrastruktur bereit, über die die unbemannten Schiffe mit Kontrollzentren an Land sowie mit anderen Schiffen in Verbindung stehen. Die Daten werden über Inmarsats Dienst Fleet Xpress übertragen. Der Dienst nutzt die Satelliten, die auf dem L-Band senden, sowie Global-Xpress-Konstellation. Diese Satelliten senden auf dem Ka-Band (27 bis 40 GHz), das höhere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht.

Global Xpress soll aus insgesamt vier Satelliten bestehen. Derzeit sind drei im Orbit - der letzte seit Ende August. Den ersten Global-Xpress-Satelliten hatte Inmarsat 2013 in den Orbit geschossen. Der letzte wird voraussichtlich 2016 starten.

Autonome Schiffe müssen sicher sein

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Das Projekt wird sich mit den technischen Aspekten der unbemannten Schiffe beschäftigen. Darunter fällt etwa, wie ein solches Schiff gebaut werden muss oder wie sich Automation und Steuerung integrieren lassen - möglichst mit bereits vorhandener Technik. Die Beteiligten wollen sich aber auch sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen widmen. Dazu gehört etwa, rechtlichen Regeln für den unbemannten Schiffsverkehr zu definieren, um die Sicherheit auf See zu gewährleisten.

Reeder erhoffen sich von den autonomen Schiffen vor allem wirtschaftliche Vorteile: Da die Schiffe weitgehend ohne Besatzung fahren, sinken die Betriebskosten. Realistisch ist eher, dass die Schiffe nur auf hoher See ohne Mannschaft auskommen. Hafenmanöver oder Kanaldurchfahrten dürften noch von Menschen an Bord gesteuert werden.

Kein Lösegeld für unbemannte Schiffe

Die würden aber erst kurz vorher an Bord gehen und brauchten deshalb keine Unterkünfte mit Versorgungseinrichtungen und Heizung. Das Schiff käme ohne sie aus, der Platz stünde für zudem für Ladung zur Verfügung. Zudem sind Schiffe ohne Mannschaften nicht attraktiv für Piraten. Denen geht nämlich weniger darum, Schiff und Ladung zu rauben. Sie erpressen Lösegeld für die entführte Mannschaften.

Start von Aawa war im Juli dieses Jahres, die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Rolls Royce beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit unbemannter Schifffahrt. Das Unternehmen hat unter anderem schon einen Steuerstand gebaut, von dem aus ein Schiff ferngesteuert und überwacht werden kann. Im Sommer endete das europäische Forschungsprojekt Munin, das sich ebenfalls mit Konzepten für autonome Schiffe beschäftigte.

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Dwalinn 16. Sep 2015

Das Personal nimmt aber den Platz für weitere TEU weg

User_x 14. Sep 2015

Da bräuchtest du aber wieder jede Menge davon. Eine unkonventionelle brand und...

r3verend 14. Sep 2015

vergiss nicht das 28.8kbit Modem ;)

derdiedas 14. Sep 2015

in den meisten Kanälen und Fluss und Hafeneinfahrten gibt es Lotsenpflicht. Daher ist da...



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