Die Infrastruktur wird eingerichtet, die Bürger sind gespannt: In Karlsruhe laufen die Vorbereitungen für einen Feldversuch zum autonomen Fahren. Start soll noch in diesem Jahr sein.
Briefe austragen ist anstrengend. Die Deutsche Post will ihren Mitarbeitern die Arbeit erleichtern: Der Konzern testet einen Roboter, der den Postboten die Sendungen buchstäblich hinterherträgt.
Dass Infotainment-Systeme nicht unbedingt zur Verkehrssicherheit beitragen, wurde schon häufiger kritisiert. Verkehrsforscher in den USA haben untersucht, wie viel Aufmerksamkeit 30 aktuelle Systeme auf sich ziehen. Die überwiegende Mehrzahl lenkt den Fahrer sehr stark vom Verkehr ab.
Das finnische Unternehmen Wärtsilä hat ein drahtloses Ladesystem für Elektroschiffe entwickelt. Getestet wird es an einer Fähre mit Hybridantrieb in Norwegen.
Forscher aus der Schweiz haben ein System zur Fahrzeugvernetzung entwickelt. Es setzt auf Kooperation der Autos und darauf, Sensordaten zu teilen. Das soll den Straßenverkehr sicherer und effizienter machen.
Ortschaften auf den Land mit immer weniger und immer älteren Einwohnern erfordern neue Konzepte für den öffentlichen Nahverkehr. In Japan sollen künftig fahrerlose Busse Fahrgäste befördern. In einer Kleinstadt wird das getestet.
Manchen Menschen macht die Reichweite von Elektroautos Angst, andere spielen damit: In den USA hat der Bushersteller Proterra mit einem Elektrobus eine bisher unerreichte Strecke mit einer Akkuladung zurückgelegt.
Zehn Projekte aus Großbritannien, Nordamerika und Indien waren die besten Konzepte für Trassen des Transportmittels Hyperloop. Das US-Unternehmen Hyperloop One hat sie aus über 2.600 Einreichungen ausgewählt. Für eine Strecke in den USA ist schon eine Machbarkeitsstudie geplant.
Seltene Einmütigkeit im US-Kongress: Mit einer landesweiten Gesetzgebung wollen Demokraten und Republikaner einen rechtlichen Flickenteppich für den Einsatz selbstfahrender Autos verhindern. Dazu schaffen sie großzügige Ausnahmeregelungen von Sicherheitsstandards.
Ein Zug, der in einer Vakuumröhre schwebt? Klingt bekannt. Doch verglichen mit dem Hyperflight, den ein chinesisches Unternehmen anstrebt, soll sich der von Elon Musk erdachte Hyperloop wie ein Bummelzug ausnehmen.
Von der Vernetzung der Autos untereinander und mit der Infrastruktur wird oft gesprochen. Andere Verkehrsteilnehmer bleiben aber meist außen vor. Das soll sich durch das europäische Forschungsprojekt Timon ändern: Es bezieht auch Radfahrer oder Fußgänger mit ein.
Die Münchener waren wieder die Schnellsten: Das Team Warr hat die zweite Hyperloop Pod Challenge gewonnen. Ziel des von SpaceX ausgeschriebenen Wettbewerbs war, die schnellste Kapsel zu bauen.
Sauber und konkurrenzfähig soll es sein: Das norwegische Unternehmen Kongsberg plant das Schiff der Zukunft, das einen Elektroantrieb hat und autonom fährt. Viele Systeme, mit denen das Schiff navigieren soll, sind heute schon im Einsatz.
Autonom fahrende Autos haben manchmal Schwierigkeiten, Verkehrsschilder zu erkennen. Der US-Konzern 3M will den Autos mit unsichtbaren Botschaften auf den Verkehrszeichen helfen.
Mit der neuen S-Klasse von Mercedes kommt Daimler dem autonomen Fahren ein gutes Stück näher. Die kartenbasierte Steuerung lässt erahnen, wie das Fahren in einigen Jahren funktionieren könnte und gibt nebenbei noch Physiknachhilfe.
Das US-Unternehmen Hyperloop One hat weitere Tests in seiner luftleeren Röhre bei Las Vegas durchgeführt. Erstmals kam dabei auch der Prototyp einer Hyperloop-Kapsel zum Einsatz.
Auf Flüssen gibt es keinen Stau. Alain Thébault und Anders Bringdal von Sea Bubbles wollen den Nahverkehr deshalb aufs Wasser verlegen - mit einem schnellen und sauberen Elektroboot. Im September werden diese Boote auf der Seine unterwegs sein.
Wer als Fußgänger auf mobile Geräte schaut, sollte sich ab Ende des Jahres nicht auf den Straßen von Honolulu bewegen. Der Gesetzgeber der hawaiianischen Großstadt hat beschlossen, uneinsichtige Fußgänger zu bestrafen.
Die Yara Birkeland ist ein kleines Containerschiff, das emissionsfrei und autonom seine Ladung an der Küste Norwegens transportieren soll. Bis es so weit ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Doch dann werden kaum noch Menschen für den Betrieb benötigt.
Deutschland soll Vorreiter beim autonomen Fahren werden. Das ist das Ziel von Alexander Dobrindt. Um es zu erreichen, hat der Verkehrsminister weitere Fördermittel in Millionenhöhe für Forschungsprojekte in dem Bereich bereitgestellt.
In einer halben Stunde vom Zentrum New Yorks in das Zentrum Washingtons: Elon Musk hat angekündigt, er wolle einen Tunnel für das Hochgeschwindigkeitsverkehrsmittel Hyperloop bauen - und hat damit einige der Beteiligten verblüfft.
Schnell gewinnt: Bei der zweiten Hyperloop Pod Challenge von SpaceX geht es um die Geschwindigkeit der Hyperloop-Kapseln. Das Team Warr aus München hat die Kapsel vorgestellt, mit der es den Wettbewerb im August gewinnen will.
Kurze Grünphasen geben weniger mobilen Menschen kaum Zeit, sicher über die Straße zu kommen. Ein Projekt in den Niederlanden will das ändern und stattet Senioren mit Smartphone-Apps aus, welche die Ampelphasen verändern. Doch das klappt nur mit Android.
Volkswagen will ab 2019 eine erste Modellreihe mit der pWLAN-Technik ausstatten. Diese soll es ermöglichen, mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur zu kommunizieren, um beispielsweise vor Unfällen zu warnen.
Die französische Eisenbahngesellschaft SNCF plant einen halbautomatischen Zugverkehr beim Hochgeschwindigkeitszug TGV. Der erste Test soll 2019 stattfinden.
Eine Fahrradlampe, die die Umwelt erkennt. Icon ist eine Fahrradlampe, die mit mit Sensoren ausgestattet ist, die die Lampe heller strahlen lassen, wenn ein Auto kommt. Künftig könnte sie helfen, die Radwege zu verbessern.
Eine neue Idee für den Nahverkehr: Der chinesische Lokhersteller CRRC hat die Straßenbahn vereinfacht. Sein Zug fährt auf der Straße statt auf Schienen.
Ein Kreisverkehr durch Deutschland oder die Niederlande, mehrere Vorschläge für Großbritannien - das US-Unternehmen Hyperloop One hat neun Entwürfe für Hyperloop-Trassen in Europa vorgestellt. Sie treten in einem Wettbewerb an gegen Konzepte von anderen Kontinenten.
Ein Ritt auf einem Ball: Ein deutscher Ingenieur hat ein neues Transportmittel entwickelt. Üo fährt auf einem Ball - und ist damit wendiger als beispielsweise ein Segway.
Automatisiert, schnell und effizient: Der Güterzug der Zukunft soll mit den heutigen langsamen und lauten Ungetümen nicht mehr viel zu tun haben. Forscher des DLR stellen sich vor, dass Waren künftig von effizienten Roboterhochgeschwindigkeitszügen transportiert werden.
Tausende Züge, Hunderte Autos und Hunderttausende Lampen waren den Machern der weltgrößten Modelleisenbahn nicht genug. Schiffe, dachten sie, wären eine simple Erweiterung. Das ist 14 Jahre her - und die Steuerung ist immer noch ein Problem.
Fahrdienst statt ÖPNV: Weil Busse zu teuer sind, setzt die kanadische Stadt Innisfil den Fahrdienst Uber ein, um die Bürger in der Stadt zu ihrem Ziel zu bringen.
Das Konzept funktioniert: Sea Bubbles sollen künftig als schwebende Wassertaxis auf Flüssen in Großstädten eingesetzt werden. Einen Prototyp hat das gleichnamige französische Unternehmen zu Wasser gelassen.
Eine runde Sache ist so ein Flughafen: Europäische Luft- und Raumfahrtforscher haben jetzt einen mit einer kreisförmigen Start- und Landebahn konzipiert. Der runde Flughafen soll kleiner als ein konventioneller sein, aber eine größere Kapazität haben.
Schweben statt fliegen? Die Lufthansa interessiert sich für den Hyperloop. Elon Musks Rohrpostzug könnte künftig auf einigen Strecken in Deutschland das Flugzeug ersetzen. Vier deutsche Städte kommen als Ziel infrage.
Vodafone, Huawei und Bosch testen auf der A9 die direkte Kommunikation zwischen Autos per LTE. Eine angebliche Nutzung scheitert jedoch an einer wichtigen Voraussetzung und zeigt generelle Probleme mit dem Konzept.
Ins Auto einsteigen und nichts machen. In Kalifornien dürfen Google und andere Unternehmen künftig Autos ohne Pedale und Lenkrad testen. Die Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates will entsprechende Regeln dafür erlassen.
Rot heißt rot: Weil in China so viele Verkehrsunfälle an roten Ampeln passieren, haben die Behörden in Shenzhen eine Ampel installiert, die Fußgänger erkennt und erfasst, die bei Rot nicht stehenbleiben.
Schneller und weiter als die Konkurrenz: Die Kapsel vom Team Warr aus München war die leistungsfähigste bei der Hyperloop-Challenge von SpaceX. Doch auf dem Weg mussten die Münchner nicht nur den Luftwiderstand überwinden.
Stehaufmännchen in der Röhre: Vor einigen Monaten schieden vier Mitarbeiter im Streit von Hyperloop One. Jetzt haben sie ihr eigenes Hyperloop-Unternehmen gegründet und sind überzeugt: Ihr Konzept wird es schaffen.
Sie war die Einzige im Ziel: Die Hyperloop-Kapsel des Teams der TU München hat sich bei dem von SpaceX ausgeschriebenen Hyperloop-Wettbewerb in der Röhre am besten geschlagen. Für den Gesamtsieg hat es aber nicht gereicht.
Update Seit Wochen twittert Tesla-und SpaceX-Chef Elon Musk über Verkehrsprobleme und wie er sie lösen will: Tunnel sollen den Verkehr unter die Erde verlagern. Musk will zunächst einen Tunnel vom SpaceX-Hauptquartier aus bauen.
Posten, Twittern, Texten, Googeln: Viele Autofahrer nutzen das Smartphone auch während der Fahrt. Fachleute wollen die steigende Zahl an durch Ablenkung verursachten Unfällen mit neuen Maßnahmen verringern - wie etwa der Pflicht, eine Freisprecheinrichtung einzubauen.
Stilvoll durch die Röhre: Das kanadische Unternehmen Transpod entwickelt an Elon Musks Transportsystem. Es ist der dritte Hyperloop - aber nur ein System wird sich am Ende durchsetzen können, sagt Transpod-Gründer Sebastien Gendron.
Schnell und profitabel oder schnell und verlustreich: China betreibt das größte Netz für Hochgeschwindigkeitszüge der Welt. Es soll weiter ausgebaut werden - trotz finanzieller Verluste.
Auf der Straße wird schon automatisiert gefahren, auch U-Bahnen sind fahrerlos unterwegs. Nun sollen die Züge folgen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Infrastruktur, die dem Zug sagt, ob er freie Fahrt hat.
CES 2017 Die Kommunikation zwischen Autos wird Realität. Wir haben uns auf der CES von Delphi erklären lassen, warum das nur mit WLAN und nicht mit Mobilfunk funktioniert.