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Autonomes Fahren: Hamburg will fahrerlose Busse einsetzen

In Hamburg sollen Anfang der 2020er-Jahre fahrerlose Busse unterwegs sein. Davon geht Hochbahn-Chef Henrik Falk aus. Fahrerlose Busse und U-Bahnen werden künftig normal sein.
/ Werner Pluta
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Hochbahn-Brennstoffzellenbus: erste Pilotstrecken ab 2021 (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Hochbahn-Brennstoffzellenbus: erste Pilotstrecken ab 2021 Bild: Werner Pluta/Golem.de

Fahrerlos in Hamburg: Die Hamburger Hochbahn(öffnet im neuen Fenster) will künftig fahrerlose Verkehrsmittel einsetzen. Das sagte Hochbahn-Chef Henrik Falk der Tageszeitung Hamburger Abendblatt(öffnet im neuen Fenster) . Das gilt für Busse ebenso wie für U-Bahnen.

"Bis 2021 wollen wir erste Pilotstrecken haben, auf denen der Einsatz von autonom fahrenden Bussen getestet wird" , sagte Falk. Diese gehörten in Zukunft "wahrscheinlich wie selbstverständlich zum Stadtbild dazu" .

Züge können flexibel eingesetzt werden

Die neue U-Bahn-Linie U5 wird gleich so gebaut, dass dort ein automatisierter Betrieb möglich sein wird. "Mit einem automatischen System werden wir viel leistungsfähiger. Dadurch können Züge in kürzeren Zeitabständen und flexibler eingesetzt werden" , sagte Falk. So könne der Verkehrsbetrieb beispielsweise bei hohem Fahrgastaufkommen flexibel zusätzliche Fahrzeuge einsetzen. Der Baubeginn der U-Bahn-Linie 5(öffnet im neuen Fenster) ist für 2021 geplant.

Falk ist seit einem Jahr Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn. Als wichtigste Entscheidung seines ersten Jahres nannte er die Digitalisierung. "Der Aufbruch der Hochbahn in die digitale Welt hat für mich oberste Priorität." . Dazu gehört beispielsweise die Ausstattung von Bussen und U-Bahnen mit kostenlosem WLAN .

Eine erste Buslinie hat WLAN. Bis Ende kommenden Jahres sollen alle etwa 1.000 Busse nachgerüstet sein, bis Ende 2018 auch alle 91 Haltestellen. Eine weitere geplante Maßnahme ist, in den Hochbahnzügen vom Typ DT5(öffnet im neuen Fenster) USB-Buchsen zu installieren, damit Fahrgäste ihre Smartphones laden können. "Wir bieten damit unseren Fahrgästen einen echten Mehrwert" , sagte Falk.


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