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Explosionszeichnung der Hyperloop-Kapsel: zweiter Platz im Designwettbewerb
Explosionszeichnung der Hyperloop-Kapsel: zweiter Platz im Designwettbewerb (Bild: INDG/TU Delft)

VR-App: Fahr doch mal Hyperloop - virtuell

Explosionszeichnung der Hyperloop-Kapsel: zweiter Platz im Designwettbewerb
Explosionszeichnung der Hyperloop-Kapsel: zweiter Platz im Designwettbewerb (Bild: INDG/TU Delft)

Ein Blick in die Zukunft des Reisens: Hyperloop ist ein neuartiges Transportmittel, das mit hoher Geschwindigkeit durch eine Röhre saust. Aber wie könnte so eine Fahrt aussehen? Eine VR-App soll das demonstrieren.

Der Hyperloop soll, so hat Erfinder Elon Musk ihn konzipiert, rund 1.200 Kilometer pro Stunde schnell sein. Eine Fahrt von Amsterdam nach Paris würde nur 30 Minuten dauern. Gut so - denn Hyperloop-Reisen könnten ziemlich eintönig sein.

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Nicht, dass wir es nicht ohnehin schon geahnt hätten. Was soll interessant daran sein, in einer geschlossenen Kapsel zu sitzen? Nach draußen schauen ist nicht. Die Kapsel reist durch eine Röhre, die Wände sind nicht transparent. Selbst aus dem Fenster einer U-Bahn ist mehr zu sehen. Kein gutes Transportmittel also für Klaustrophobiker.

Der Nutzer sitzt virtuell im Hyperloop

So zumindest stellt eine neue App für Android und iOS das Hyperloopen dar: Eine Kapsel mit mehreren Plätzen, die in Reihen zu je zwei Sitzen angeordnet sind. Um ein richtiges immersives Erlebnis zu bekommen, nutzt die App virtuelle Realität. Mit einem Head-mounted Display oder einem Smartphone in der Cardboard kann der Nutzer virtuell einsteigen.

Da kein Gefühl für die Geschwindigkeit entsteht - in Realität müsste zumindest die Beschleunigung zu spüren sein, die Kapsel dürfte unterwegs zumindest sanft ruckeln -, werden bei der Fahrsimulation zwei Schilder eingeblendet, die Geschwindigkeit und zurückgelegte Kilometer anzeigen.

Die App erklärt die Technik

Der Erkenntniswert ist begrenzt: Bei hoher Geschwindigkeit wird viel Strecke in kurzer Zeit zurückgelegt: Je nun. Spannender ist da schon die Erklärung der Technik: Anhand einer Explosionszeichnung in VR und 3D wird beispielsweise die passive Schwebetechnik gezeigt.

Entwickelt wurde die App von der Agentur INDG in Zusammenarbeit mit dem Hyperloop-Team der Technischen Universität von Delft in den Niederlanden. Das belegte Anfang des Jahres im Design-Wettbewerb Official SpaceX Hyperloop Pod Competition den zweiten Platz. Bei dem Wettbewerb ging es darum, Kapseln für das Hochgeschwindigkeits-Transportsystem zu entwerfen.

Die Kapseln sollen virtuelle Fenster bekommen

Ach ja: Das echte Hyoerloopen wird mutmaßlich doch etwas spannender. Die Wände der Kapseln sollen mit Bildschirmen ausgelegt werden, den virtuellen Fenstern. Die könnten den Fahrgästen beispielsweise zeigen, wie es außerhalb der Röhre aussieht.

Hyperloop ist ein neuartiges Transportmittel, das sich Elon Musk 2013 ausgedacht hat. Es verkehrt in einer Röhre, in der ein weitgehendes Vakuum herrscht. Die Kapseln schweben über der Schiene - gehalten von einem Magnetfeld. Zudem erzeugen sie ein Luftpolster, auf dem sie schweben. Ein Linearmotor treibt sie an. Die Kapseln können Güter oder Passagiere transportieren. Derzeit arbeiten zwei Unternehmen an der Umsetzung.


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Eheran 03. Sep 2016

Ich hatte es doch so schön erklärt... nein, da deht sich nichts aus. Andernfalls würden...

EhNickma 22. Aug 2016

Naja Ich habe mir mal das Paper angesehen. 1. Der Hyperloop wird teurer als alle anderen...

wasabi 22. Aug 2016

Elon Musk selbst oder jemand von Hyperloop One /Hypertransport hat in einem Interview...

EhNickma 21. Aug 2016

Naja, das problem, was passiert im Falle eines Technischen versagens ? Den Zug kann man...

DrWatson 20. Aug 2016

Weder ist im Flugzeug alles zerkratzt, noch werden die Bildschirme gestohlen.



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