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Üo: per Gewichtsverlagerung oder Joystick steuern
Üo: per Gewichtsverlagerung oder Joystick steuern (Bild: Olaf Winkler/Kickstarter)

Transport: Üo, der fahrbare Ball

Üo: per Gewichtsverlagerung oder Joystick steuern
Üo: per Gewichtsverlagerung oder Joystick steuern (Bild: Olaf Winkler/Kickstarter)

Ein Ritt auf einem Ball: Ein deutscher Ingenieur hat ein neues Transportmittel entwickelt. Üo fährt auf einem Ball - und ist damit wendiger als beispielsweise ein Segway.

Segways, Ninebots, Hoverboards - in den vergangenen Jahren sind einige neuartige Verkehrsmittel auf den Markt gekommen - mit zwei Rädern und einer elektronischen Steuerung. Das nächste Verkehrsmittel kommt aus Deutschland, und es braucht nicht einmal zwei Räder: Üo rollt auf einem Ball.

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Vom Prinzip her funktioniert Üo - die Abkürzung steht für Über-Ball - ähnlich wie die genannten Fahrzeuge: Der Nutzer steht auf zwei Metallplatten und hält sich an einer Deichsel fest. Gelenkt, beschleunigt und verzögert wird durch eine Verlagerung des Körpergewichts. Anders als etwa bei einem Segway bietet Üo eine weitere Möglichkeit zum Steuern: Oben auf der Deichsel sitzt ein kleiner Joystick, mit dem der Üo gelenkt werden kann.

Drei omnidirektionale Räder drehen den Ball

Üo fährt nicht auf Rädern, sondern auf einem Ball. Das macht das Gefährt agiler als etwa einen Segway: Üo kann nicht nur vorwärts oder rückwärts fahren, sondern auch seitwärts und in jede beliebige andere Richtung. Diese Wendigkeit ermöglicht der Antrieb: Der besteht aus drei Elektromotoren, jeder von ihnen treibt ein omnidirektionales Rad an.

Jeder Motor hat eine Leistung von 450 Watt. Damit schafft Üo eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h. Als Energiespeicher dient ein Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 16.000 mAh. Über die Reichweite und die Laufzeit macht Entwickler Olaf Winkler keine Angaben. Eine kleinere Version, der Üo EZ, hat 350-Watt-Motoren.

Der Entwickler hat eine Crowdfunding-Kampagne initiiert

Winkler, der für dieses Projekt seine Arbeitsstelle in der Automobilindustrie aufgegeben hat, hat eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Darüber will er bis Anfang Mai 40.000 Euro einsammeln. Bisher haben allerdings erst 14 Unterstützer 2.600 Euro zugesagt.

Einen Üo EZ ohne Akku gibt es für 900 Euro - der soll später 1.400 Euro kosten. Den normalen Üo ohne Akku gibt es für 1.250 Euro statt für 1.700 Euro. Wer einen Üo mit Akku haben möchte, muss 1.400 Euro zusagen. Im Geschäft soll das Gefährt später 2.000 Euro kosten. Die ersten Üo will Winkler im August 2017 ausliefern.


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MFGSparka 19. Apr 2017

Wie heißt dieses "Taxi"- Unternhemen nochmal? Uber?

AllDayPiano 19. Apr 2017

Was will man machen? Die Novelle des § 67 StVO ist noch nicht entschlossen. Daher gilt...

AllDayPiano 19. Apr 2017

Dann hat es bisher wohl niemand angefochten.

Bouncy 18. Apr 2017

Schnall dir doch noch eine Matratze auf den Rücken, sicher ist sicher. Und immer schön...

Endwickler 18. Apr 2017

Immerhin macht jede dritte Sirene Werbung dafür: Üo Üo Üo



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