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SpaceX: Die Bayern hyperloopen am schnellsten und weitesten

Sie war die Einzige im Ziel: Die Hyperloop-Kapsel des Teams der TU München hat sich bei dem von SpaceX ausgeschriebenen Hyperloop-Wettbewerb in der Röhre am besten geschlagen. Für den Gesamtsieg hat es aber nicht gereicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Warr-Kapsel in der Röhre: geplant waren 320 km/h
Warr-Kapsel in der Röhre: geplant waren 320 km/h (Bild: SpaceX/Screenshot: Golem.de)

Sie waren die schnellsten und kamen am weitesten: Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (Warr) aus München hat die schnellste Hyperloop-Kapsel gebaut. Den Gesamtsieg der Official SpaceX Hyperloop Pod Competition holte am 29. Januar jedoch die Konkurrenz aus den Niederlanden.

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Unter den drei Finalisten schaffte die Kapsel des Teams von der Technischen Universität (TU) München als einzige die gesamte Distanz in der Röhre. Mit einer Geschwindigkeit von 94 km/h war sie zudem die schnellste Kapsel. Allerdings blieb sie weit unter dem Plan: Die Kapseln sollten eine Geschwindigkeit von etwa 320 km/h schaffen. Später sollen sie mit rund 1.200 km/h durch die Röhre sausen.

27 Teams kamen nach Hawthorne

Für die Endausscheidung der vom US-Raumfahrtunternehmen SpaceX ausgeschriebenen Hyperloop Pod Competition hatten sich 27 Teams aus sechs Ländern qualifiziert. Für den Wettbewerb, der am 28. und 29. Januar 2017 ausgetragen wurde, hatte SpaceX eine Röhre in Hawthorne im US-Bundesstaat Kalifornien gebaut. Der Bau hatte sich jedoch verzögert - der Wettbewerb sollte bereits im vergangenen Sommer stattfinden.

Die Röhre ist rund 1.200 Meter lang und hat einen Durchmesser von knapp 1,83 Meter. Darin herrscht, wie im Konzept von SpaceX-Chef und -Gründer Elon Musk vorgesehen, ein weitgehendes Vakuum, damit die Kapseln möglichst wenig Luftwiderstand zu überwinden haben. Die Kapseln werden angetrieben von Linearmotoren. Einziger Unterschied zu Musks Konzept: Die Kapseln schwebten nicht per Magnetschwebetechnik, sondern fuhren auf Rädern.

Nur drei Kapseln durften in die Röhre

Bevor sie in der Röhre starteten, wurden die Kapseln einer Prüfung ihrer strukturellen, mechanischen und navigatorischen Fähigkeiten unterzogen. Die überstanden nur die drei, die dann in die Röhre durften: die Kapsel des Teams des Massachusetts Institute of Technology (MIT), das im vergangenen Jahr im ersten Teil des Wettbewerbs den Preis für das beste Design erhielt, das Team der TU in Delft in den Niederlanden und eben Warr.

Der Gesamtsieg bei der Hyperloop Pod Competition ging jedoch an das Team der TU Delft - auch wenn deren Kapsel etwas langsamer war als die der Bayern und nicht das Ende der Röhre erreichte. Die Jury kürte sie wegen ihrer Leistung und ihres Designs. Die Kapsel des MIT wurde als sicherste ausgezeichnet.

Die Röhre bleibt stehen: Darin wird im Sommer das Finale der zweiten Hyperloop Pod Competition ausgetragen. Die hatte SpaceX im August vergangenen Jahres ausgeschrieben.



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elf 06. Feb 2017

Vermutlich lesen einige Kommentatoren hier einfach nur zu deutsch. Das im Deutschen...

Poison Nuke 02. Feb 2017

"Student" ist ebenfalls auch Englisch und dort gibt es keine Geschlechter und somit ist...

Dwalinn 01. Feb 2017

Weil die Konkurrenz nicht schläft und einfach einen Deal mit beispielsweise der TU...

computerversteher 01. Feb 2017

Es ist allein an Deinen vielen Ergänzungen sichtbar, wie dünn der ursprünglich Artikel...


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