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Transport: Hyperloop One plant Trasse in Dubai

Bekommen die Vereinigten Arabischen Emirate den ersten Hyperloop? Das Unternehmen Hyperloop One will zusammen mit dem Emirat Dubai den Bau einer Trasse prüfen. Ein dänisches Architekturbüro hat sich inzwischen ein neues Konzept für die Kapsel einfallen lassen.

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Hyperloop One: mit dem Hyperloop zum Burj Khalifa
Hyperloop One: mit dem Hyperloop zum Burj Khalifa (Bild: Hyperloop One)

Schnell durch die arabische Wüste: Das US-Unternehmen Hyperloop One will eine Machbarkeitsstudie zu einer Hyperloop-Trasse in den Vereinigten Arabischen Emiraten erstellen. Die Trasse könnte die Städte Dubai und Abu Dhabi miteinander verbinden.

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Hyperloop One habe mit der Verkehrsbehörde von Dubai, der Road and Transport Authority (RTA) vereinbart, die Möglichkeiten des Baus der erste Hyperloop-Strecke der Welt zu bewerten, sagte Rob Lloyd, Chef von Hyperloop One. An dem Projekt werden sich die Unternehmensberatung McKinsey und das dänische Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) beteiligen.

Zwölf Minuten im Hyperloop statt zwei Stunden im Auto

Dubai und Abu Dhabi in den gleichnamigen Arabischen Emiraten sind etwa 150 Kilometer voneinander entfernt. Reisende sollen diese Strecke im Hyperloop in nur zwölf Minuten zurücklegen. Im Auto dauert das gut zwei Stunden.

Die Vereinbarung haben die RTA und Hyperloop One im Burj Khalifa, dem derzeit höchsten Wolkenkratzer der Welt, bekanntgegeben. Zugleich haben Hyperloop One und BIG ein neues Konzept für die Hyperloop-Kapseln vorgestellt.

Die Passagiere reisen in Sechser-Abteilen

Danach sollen Passagiere nicht mehr in eine größere Kapsel einsteigen, sondern in kleine sogenannte Hyperpods. Die Pods haben eine unterschiedliche Innenausstattung, etwa mit Sitzen für sechs Personen in verschiedener Anordnung oder mit einem Tisch für Besprechungen. Die Reisenden steigen in Stationen, den sogenannten Portalen, in ein zuvor reserviertes Pod ein. Vier dieser Abteile werden dann in einer Transportkapsel zusammengefasst und durch die Röhre zu ihrem Ziel geschickt.

Am Zielort angekommen, werden die Pods vom Transporter wieder freigeben. Das Konzept von BIG sieht vor, dass sie auch auf der Straße unterwegs sein können und den oder die Insassen bis vor die Haustür bringen.

Hyperloop flitzt durch die Röhre

Hyperloop ist ein neuartiges Verkehrsmittel, das von Elon Musk ersonnen wurde. Es verkehrt in einer Röhre, in der ein weitgehendes Vakuum herrscht. Darin sollen Kapseln mit einer Geschwindigkeit von 1.200 Kilometern pro Stunde flitzen. Die Kapseln schweben über der Schiene, gehalten von einem Magnetfeld. Zudem erzeugen sie ein Luftpolster, auf dem sie schweben. Ein Linearmotor treibt sie an. Die Kapseln können Güter oder Passagiere transportieren.

Musks Konzept ist Open Source. Derzeit arbeiten zwei Akteure an der Umsetzung: Neben dem Unternehmen Hyperloop One beschäftigt sich auch Hyperloop Transportation Technologies (HTT) damit. Es ist ein Projekt aus Freiwilligen, das eine Hyperloop-Strecke in Kalifornien bauen will.

Hyperloop arbeitet an mehreren Projekten

Es ist bereits Hyperloop Ones zweites Projekt in Dubai: Im August vereinbarte das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Hafengesellschaft DP World über die Nutzung der Hyperloop-Trasse für den Gütertransport. Insgesamt arbeitet Hyperloop One nach eigenen Angaben bereits an sechs Projekten. Dazu gehört eine Machbarkeitsstudie zu einer Trasse zwischen Stockholm und Helsinki.

Bisher gibt es aber nur die Teststrecke in Las Vegas, auf der im Mai ein erster Test des Antriebs stattfand. Anfang kommenden Jahres soll die Teststrecke mit Röhre fertig sein.



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TTek 11. Nov 2016

Das mag sein,.. aber es ist ein Unterschied wenn dieser Druck mit Schallgeschwindigkeit...

William 09. Nov 2016

Würde ich auch für Sinnvoll erachten, dass der Hyperloop dich dann direkt vor deiner...

Ovaron 08. Nov 2016

Der war für Dich, Keule.


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