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Lufthansa: Hyperloop könnte innerdeutsche Flüge ersetzen

Schweben statt fliegen? Die Lufthansa interessiert sich für den Hyperloop. Elon Musks Rohrpostzug könnte künftig auf einigen Strecken in Deutschland das Flugzeug ersetzen. Vier deutsche Städte kommen als Ziel infrage.

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Hyperloop (Symbolbild): in einer halben Stunde von Berlin nach München
Hyperloop (Symbolbild): in einer halben Stunde von Berlin nach München (Bild: HTT/Screenshot: Golem.de)

Ab in die Röhre statt ab in die Luft: Die Lufthansa ist am Hyperloop interessiert. Der Rohrpostzug könnte künftig innerdeutsche Flüge ersetzen. Es gebe Gespräche mit dem Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT), sagte eine Sprecherin der Fluglinie der Wochenzeitung Bild am Sonntag (BamS).

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Der Hyperloop bewegt sich in einer weitgehend luftleeren Röhre, er nutzt Magnetschwebetechnik - so sind Luftwiderstand und Reibung stark reduziert. Dadurch soll der Hyperloop rund 1.200 Kilometer in der Stunde zurücklegen. Das könnte die Fahrzeiten deutlich verringern. HTT ist eines der Unternehmen, die an der Umsetzung des von Elon Musk erdachten Konzepts arbeiten.

Vier Trassen sind möglich

"Hyperloop ist eine wichtige Entwicklung, die wir uns genau anschauen", sagte die Lufthansa-Sprecherin der BamS. Die Lufthansa sieht vier mögliche Trassen in Deutschland, auf denen der Hyperloop das Flugzeug ersetzen könnte: von München nach Hamburg, nach Düsseldorf oder nach Berlin sowie von Berlin nach Köln. Eine Fahrt von Berlin im Hyperloop nach München würde nur etwa eine halbe Stunde dauern.

HTT beginne "jetzt mit der Produktion unserer Transportkapsel", sagte HTT-Chef Dirk Ahlborn der BamS. Bauen soll sie das spanische Unternehmen Carbures. "In einem Jahr können wir die ersten Kapseln im Testbetrieb fahren lassen." Die Tests sollen in Toulouse stattfinden, wo HTT ein Forschungs- und Entwicklungszentrum bauen will.

HTT und Deutsche Bahn kooperieren beim Innovation Train

Neben der Lufthansa kooperiert auch der zweite große deutsche Transportdienstleister mit HTT: HTT arbeitet mit am Innovation Train der Deutschen Bahn. In dem Projekt geht es darum, neue Technik in Nahverkehrszüge zu integrieren, wie etwa Augmented Windows. Dabei werden die Zugfenster zu einem transparenten Bildschirm.

Interesse an der Technik hat auch schon die Bundesregierung gezeigt: Verkehrsminister Alexander Dobrindt besuchte HTT im vergangenen Jahr und informierte sich über die Technik. Er sei "sehr interessiert" gewesen, erzählte Ahlborn der BamS. Dobrindt habe "sich danach leider nie wieder gemeldet."



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Sarkastius 05. Sep 2017

Hör ich grad zum ersten mal. Ich habs als Unterdruck kennen gelernt.

Sarkastius 05. Sep 2017

Erdkrümmung ist bei den Haaren herbei gezogen und selbst bei der Geschwindigkeit keinen...

logged_in 03. Apr 2017

Vielleicht sollten neue Städte auf so was wie einem "Tisch" gebaut werden, und der...

Ovaron 31. Mär 2017

Ich wollte erstmal abklopfen woher die Annahme kommt. Hast Du zum Maglev irgendwelche...

frankietankie 29. Mär 2017

Oh pardon! Ich meinte damit natürlich a) In Deutschland und Europa b) kommerziell...


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