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Kanadischer Schulbus (Symbolbild): günstiger und bedarfsorientiert
Kanadischer Schulbus (Symbolbild): günstiger und bedarfsorientiert (Bild: Guillaume Paumier/CC-BY-SA 3.0)

ÖPNV: Uber macht den Bus überflüssig

Kanadischer Schulbus (Symbolbild): günstiger und bedarfsorientiert
Kanadischer Schulbus (Symbolbild): günstiger und bedarfsorientiert (Bild: Guillaume Paumier/CC-BY-SA 3.0)

Fahrdienst statt ÖPNV: Weil Busse zu teuer sind, setzt die kanadische Stadt Innisfil den Fahrdienst Uber ein, um die Bürger in der Stadt zu ihrem Ziel zu bringen.

Nimm den Uber: In der kanadischen Stadt Innisfil werden die Bürger künftig vom Fahrdienst Uber zu ihrem Ziel gebracht. Das ist günstiger, als Buslinien einzurichten. Innisfil ist die erste Stadt in Kanada, die eine solche Partnerschaft mit Uber abschließt.

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Ab 1. Mai steht Uber den etwa 36.000 Bürgern von Innisfil zur Verfügung. Eine Fahrt soll 3 bis 5 kanadische Dollar kosten. Das sind umgerechnet 2,10 bis 3,50 Euro.

Busse sind zu teuer

Bisher gibt es keinen öffentlichen Personennahverkehr in Innisfil. Es gibt lediglich einen Bahnhof auf der Zugstrecke vom Nachbarort Barrie nach Toronto. Eigene Buslinien einzurichten, wäre zu teuer gewesen, sagte Stadtplaner Paul Pentikainen dem Fernsehsender CTV News Toronto. Deshalb sei nach einem System gesucht worden, das günstiger ist und das sich am Bedarf orientiert. So sei die Stadt auf den Fahrdienst Uber gekommen.

Gerufen werden die Uber-Fahrzeuge per Smartphone-App, die Abrechnung erfolgt per Kreditkarte. Die Verantwortlichen in Innisfil haben sich aber auch Gedanken über den sogenannten Digital Divide gemacht. So wird Uber an mehreren Stellen in der Stadt iPads installieren, damit auch Bürger ohne Smartphone eine Fahrt bestellen können. Außerdem suchen sie nach Möglichkeiten für eine Abrechnung ohne Kreditkarte.

Strecken und Tarife sollen bei Bedarf angepasst werden

Die Einführung soll in zwei Phasen erfolgen. Die erste startet am 1. Mai. "Während dieser Phase 1 werden wir die Daten genau beobachten, um die Fahrgewohnheiten unserer Bürger kennenzulernen", schreibt der Stadtrat. Damit will er sicherstellen, dass das Angebot passt und effektiv ist. Es könnte auch sein, dass danach bei Bedarf Strecken und Tarife angepasst würden.

Innisfil fördert das Projekt in der ersten Phase mit 100.000 kanadischen Dollar, knapp 70.000 Euro, in der zweiten mit 120.000 kanadischen Dollar, knapp 84.000 Euro. Das sei deutlich günstiger, als Buslinien einzurichten, sagt der Stadtrat: Einen Bus einzusetzen, würde demnach pro Jahr 270.000 kanadische Dollar, etwa 190.000 Euro, kosten, zwei Busse 610.000 kanadische Dollar, rund 427.000 Euro.


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Dwalinn 06. Apr 2017

das ist einfach nur Schwachsinn, klar ist ein leben in der Stadt meist erforderlich wenn...

Avarion 05. Apr 2017

Ich danke auch.

Mingfu 05. Apr 2017

Ich denke mal, das kann man ganz allgemein auf Europa beziehen. Das ist einfach ein ganz...

Dwalinn 05. Apr 2017

Eine Ausschreibung hätte es auch getan. Meinetwegen noch einen günstigen Kredit dazu...

Bernd_W 05. Apr 2017

Ein alter Hut, um Buslinien On Demand abzubilden. Geht sogar ohne App, nur mit Telefon...



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