Nachdem die Testfahrzeuge eine halbe Million Kilometer abgespult haben, hat das chinesische Unternehmen Neolix angefangen, autonom fahrende Lieferwagen in Serie zu produzieren.
Mit einer rekordverdächtigen Reisegeschwindigkeit von 600 km/h soll eine neue Magnetschwebebahn Passagiere in wenigen Jahren zwischen den chinesischen Metropolen Peking und Shanghai befördern. Der Zug ist nur ein wenig langsamer als der aktuelle Geschwindigkeitsrekord auf der Schiene.
Einem Medienbericht zufolge wurden die Verträge für die nächste Ausbaustufe der Brightline in den USA vergeben. Damit wird eine der wenigen Schnellfahrstrecken in den USA stark erweitert, die zudem etwas besonderes ist, denn Betreiber Virgin Trains verwendet schnelle Diesellokomotiven.
Der hessische Verkehrsverbund RMV will künftig Brennstoffzellenzüge auf nicht-elektrifizierten Strecken im Taunus einsetzen. Die Züge wird der französische Hersteller Alstom liefern.
Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Mehr als anderthalb Millionen Besucher der Niagarafälle steigen jedes Jahr auf eines der beiden Schiffe und lassen sich direkt unter die Wasserfälle schippern. In wenigen Monaten werden sie den Ausflug mit Schiffen mit Elektroantrieb unternehmen.
Jaguar entwickelt mit der Iota-Stiftung eine Kryptowährungs-Geldbörse für Autos. Autofahrer sollen virtuelles Geld erhalten, wenn sie Passagiere mitnehmen oder Daten über den Verkehrs- und Straßenzustand teilen.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Ein Hacker hat auf knapp 30.000 Kundenkonten von zwei GPS-Tracker-Apps zugreifen können. Neben umfangreichen Einblicken hätte er bei manchen Fahrzeugen auch den Motor während der Fahrt ausschalten können - per App oder Webclient.
Nikola Motors ist vor allem bekannt durch elektrisch angetriebene Sattelschlepper. Doch das Unternehmen hat auch eine Sparte, die Elektrofahrzeuge für Freizeitaktivitäten baut - auf den Wellen und im Gelände.
Die japanische Eisenbahngesellschaft Kintetsu hat einen Stromspeicher von Tesla aufbauen lassen. Bei einem Stromausfall soll er ermöglichen, dass die Züge einen Bahnhof erreichen. Außerdem soll der Speicher in Spitzenzeiten im Sommer Strom ins Bahnnetz speisen.
Unaufmerksamkeit oder Zorn am Lenkrad sind weder für den Fahrer noch für andere Verkehrsteilnehmer gesund. Das US-Startup Affectiva hat ein KI-System entwickelt, das Emotionen erkennen kann und bei negativen Gefühlen gegensteuern soll.
Auf Hawaii gibt es eine Geldstrafe für Fußgänger, die beim Überqueren einer Straße statt auf den Verkehr auf ihr Smartphone schauen. In Südkorea wird etwas anderes getestet: ein Warnsystem, das Fußgänger auf Autofahrer aufmerksam macht - inklusive Warnung auf dem Smartphone.
Um Straßen zu entlasten, sollen mehr Güter auf dem Wasser transportiert werden. Die Schiffe sollen aber wie Autos in Zukunft von Computern und nicht mehr von Menschen gesteuert werden. Das DLR plant das erste Testfeld für autonome Schiffe.
Kunden in Berlin können Kunden künftig Fahrzeuge des Autovermieters Sixt per App minutenweise mieten. Außerdem Per App können sie außerdem ein Taxi rufen und einen Chauffeur buchen.
Keine Leerfahrten, flexible Routen und kurze Wege zur Haltestelle: Das DLR hat in Schorndorf ein Dreivierteljahr lang ein alternatives ÖPNV-Konzept getestet. Die Bürger freundeten sich schnell mit dem flexiblen Busverkehr an. Das Gesetz verhindert jedoch dessen Fortführung.
Es hyperloopt bald in Europa: Das Unternehmen HyperloopTT ist fast fertig mit seiner Teststrecke in Toulouse in Südfrankreich. Die ersten Testfahrten des Hyperloop sollen in wenigen Monaten stattfinden.
Lieber Akkus als Brennstoffzelle: Der Hamburger Verkehrsbetrieb Hochbahn gibt rein elektrischen Bussen den Vorzug vor Brennstoffzellenbussen. Die vier vorhandenen dieser Busse werden ausgemustert.
In Tschechien sollen bald Elektrotriebwagen mit Akkus zum Einsatz kommen. Dafür baut Škoda ein paar Regiopanter um, die dann im Regionalverkehr auf nicht elektrifizierten Strecken zum Einsatz kommen sollen.
Mit einem Schienennetz, das nur zu einem Drittel elektrifiziert ist, bietet Thüringen gute Voraussetzungen für Züge mit Brennstoffzellenantrieb. In zwei Jahren soll der von Alstom gebaute Coradia iLint auf der ersten Strecke in Thüringen fahren.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
China baut sein Eisenbahnsystem aus: Auf einer neuen Strecke, die im Laufe dieses Jahres fertig wird, sollen Hochgeschwindigkeitszüge mit über 300 km/h automatisiert fahren.
Knapp 2,5 Kilometer lang sind die Erzzüge, die Eisenerz von den Minen im Westen Australiens zur Küste transportieren. Im vergangenen Sommer hat das Bergbauunternehmen Rio Tinto angefangen, sie auf automatisierten Betrieb umzustellen. Jetzt sind sie regulär im Einsatz.
Die Bahn in der Schweiz ist gut ausgebaut und gilt als technisch fortgeschritten. Die SBB testet eine Zukunft ohne Schiene: Die Bahngesellschaft hat angekündigt, im kommenden Jahre eine Hyperloop-Teststrecke zu bauen.
Erst einmal kommt die Nase, dann erst der Zug. Der neue Shinkansen wird der Zug mit der längsten Frontpartie. Gerade wurde der erste Wagen mit einer 16 Meter langen Nase fertiggestellt. Die des hinteren wird noch länger.
Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Weniger Lkw, schnellerer Transport aus dem Hafen: Im Hamburger Hafen sollen Container künftig per Hyperloop abtransportiert werden. Das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies soll den bauen.
Wenn alles gutgeht, wird in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres das erste in den USA gebaute Passagierschiff mit einer Brennstoffzelle vom Stapel laufen. Es soll Touristen über die San Francisco Bay schippern.
Güterzüge sind lange, laute Gebilde, die langsam durch die Lande zuckeln. Das soll sich ändern: Das DLR hat ein Konzept für einen automatisiert fahrenden Hochgeschwindigkeitsgüterzug entwickelt, der schneller ist als der schnellste ICE.
Paketstationen sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Diese ist jedoch etwas Besonderes: Sie fährt autonom durch die Gegend. Es ist ein robotischer Briefträger, den die norwegische Post testet.
Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
In Wolfsburg sollen bald Autos von VW mit Ampeln kommunizieren können. Der Car2X-Funk wird teils von Siemens entwickelt und soll Fahrer über grüne Wellen informieren. Zudem sollen Fußgänger und Radfahrer mit Sensoren erkannt und dem Fahrer gemeldet werden.
Das US-Verkehrsministerium überarbeitet seine Richtlinien für automatisierte Fahrzeuge und hat dabei festgelegt, dass es künftig unter Begriffe wie "Fahrer" oder "Operateur" auch automatisierte Systeme fasst. Ein spezielles Frequenzband soll doch für die Auto-zu-Auto-Kommunikation offen bleiben.
Die Internationale Arbeitsgruppe zum Datenschutz in der Telekommunikation hat ein Forderungspapier zu vernetzten Fahrzeugen veröffentlicht. Standortdaten sollten demnach nur in Ausnahmefällen erhoben, Aufnahmen von Personen am Weg anonymisiert werden.
Es kann geschwebt werden: Das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies hat eine gut 30 Meter lange Hyperloop-Kapsel vorgestellt. Damit könnten im kommenden Jahr Passagiere erstmals befördert werden.
In Frankreich gibt es eine, in den USA eine kleine, China will sie in großem Maße bauen: Straßen, die mit Solarmodulen ausgelegt sind. Die Kosten für den Bau solcher Solarstraßen sind hoch. Die Ausbeute steht dazu in keinem Verhältnis.
Fließender Verkehr, Kreuzungen, Kreisverkehre: Es ist schon einiges, was das französische ÖPNV-Unternehmen Transdev dem autonom fahrenden Bus I-Cristal zumuten will. Aber damit nicht genug: Er soll mit normaler Geschwindigkeit durch eine französische Großstadt kurven.
Straßenbahnschienen sollen keine Radfahrerfalle mehr sein: Ein thüringisches Unternehmen hat ein System entwickelt, das die Rillen in Straßenbahnschienen verschließt. Die Bahn kann trotzdem darauf fahren.
Schienengebundener Warentransport in der Großstadt: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main will mit der Straßenbahn Pakete transportieren. Die Logistiktram soll den Lkw-Verkehr in der Innenstadt reduzieren. Die weitere Verteilung übernehmen Radkuriere.
Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Für bessere Luftqualität sollen mehr Containerschiffe im Hamburger Hafen Landstrom verwenden. Eine Idee: Flüssiggas und ein Stromgenerator, beides in Containern untergebracht, werden zur Stromproduktion an Bord der Schiffe gehoben.
Die Einwohner der norwegischen Stadt Porsgrunn können sich auf eine ruhige Zukunft freuen: Der Düngemittelhersteller Yara hat den Bau des Schiffs Yara Birkeland in Auftrag gegeben. Der elektrisch betriebene, autonom fahrende Frachter soll die Lkw ersetzen, die derzeit die Yara-Produkte abtransportieren.
Auch Elektromobilisten wollen nicht auf den Campingurlaub verzichten. Der deutsche Hersteller Dethleffs hat einen Wohnwagen mit eigenem Antrieb entwickelt, der den Akku des Elektroautos nicht belasten soll. Außerdem kann der Hänger als Stromspeicher genutzt werden.
Im Flug über den Stau und auf entlegene Inseln: Die japanische Regierung fördert die Einführung von Flugautos und Lufttaxis. Dazu arbeitet sie mit Unternehmen wie Airbus, Boeing und Uber zusammen.
Eine Magnetschwebebahn, aber kein Transrapid: Das bayerische Bauunternehmen Max Bögl hat eine Magnetschwebebahn entwickelt, die für den Nahverkehr gedacht ist. Auf einer Versuchsstrecke wird die Bahn getestet. Wir sind eingestiegen.
Rolls-Royce führt mit SAVe Energy ein neues Akkusystem zur Elektrifizierung von Schiffen ein, das flüssigkeitsgekühlt ist. Das erste Exemplar geht nach Norwegen, wo zahlreiche Schiffe zumindest zeitweise elektrisch fahren sollen.
Parkplätze sind knapp in Städten. Das Düsseldorfer Unternehmen iEV1 hat deshalb ein Elektroauto für eine Person entworfen, das nur wenig Parkraum einnimmt. Das Fahrzeug ist aber variabel und lässt sich für einen Mitfahrer oder Gepäck vergrößern.
Nach Selbstmorden von Fahrern und wegen eines drohendes Verkehrskollaps zieht New York die Konsequenzen. Erstmals reguliert eine US-Großstadt die Mitfahrdienste wie Uber und Lyft.