Abo
  • Services:

SAVe Energy: Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Rolls-Royce führt mit SAVe Energy ein neues Akkusystem zur Elektrifizierung von Schiffen ein, das flüssigkeitsgekühlt ist. Das erste Exemplar geht nach Norwegen, wo zahlreiche Schiffe zumindest zeitweise elektrisch fahren sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hurtigruten-Kreuzfahrtschiff Roald Amundsen mit Hybridantrieb
Hurtigruten-Kreuzfahrtschiff Roald Amundsen mit Hybridantrieb (Bild: Hurtigruten)

Rolls-Royce hat mit SAVe Energy ein Akkusystem mit Flüssigkeitskühlung in einem modularen Aufbau vorgestellt. So kann der Speicher je nach Energie- und Leistungsbedarf skaliert werden und soll sich auch für größere Schiffe eignen. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren an Akkusystemen. Andreas Seth von Rolls-Royce erwartet, dass Reeder 2019 mehr Akkus einsetzen als in den vergangenen acht Jahren zusammen, berichtet Electrek.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. inxire GmbH, Frankfurt am Main

SAVe Energy kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, wie zum Beispiel bei der Deckung von Bedarfsspitzen, für die Primärregelreserve und bei rein elektrisch betriebenen Schiffen. In Kombination mit einem Flüssiggas- oder Dieselmotor soll das System bei einer Hybridlösung den Wirkungsgrad erhöhen und die Emissionen reduzieren.

Das erste Akkusystem wird an Prestfjord in Norwegen geliefert. Das Land versucht, Teile seines Seeverkehrs zu elektrifizieren. So arbeitet die Reederei an einem Elektrifizierungsprogramm für die Hurtigruten-Kreuzfahrtschiffe, an einem E-Fischereifahrzeug und der Umrüstung weiterer Schiffe. 2019 will Hurtigruten ein Hybridschiff, die MS Roald Amundsen, in Betrieb nehmen.

Im Mai 2018 hatte das norwegische Parlament beschlossen, die Emissionen von Kreuzfahrtschiffen und Fähren in den norwegischen Fjorden des Weltkulturerbes zu stoppen - und sie bis 2026 zu Null-Emissionszonen zu machen, in denen nur noch Elektroschiffe fahren können.

Kurz davor hatte das Verkehrsunternehmen Fjord1 den Bau von sieben Fähren mit Elektroantrieb in Auftrag gegeben. Sie sollen in knapp zwei Jahren ihren Betrieb aufnehmen. Fünf der Fähren sollen 50 Autos transportieren, die beiden anderen sind für eine Kapazität von 80 Fahrzeugen gedacht. Sie sollen ab Anfang 2020 in den westnorwegischen Provinzen Hordaland und Møre og Romsdal eingesetzt werden. Das norwegische Unternehmen Kongsberg plant gar den Bau eines Schiffes, das einen Elektroantrieb hat und autonom fährt.

Norwegen ist auch das Land mit dem höchsten Anteil an Elektroautos der Welt. Der Strom in Norwegen wird fast ausschließlich mit Wasserkraft erzeugt, so dass Elektrofahrzeuge dort weitgehend emissionsfrei unterwegs sind.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 12.10.)
  2. 4,99€
  3. 59,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 12.10.)
  4. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)

SanderK 21. Aug 2018 / Themenstart

Mit Abenteuer und Natur, kann man viel Mangel an Komfort begründen :-) Nicht bei mir...

Kay_Ahnung 20. Aug 2018 / Themenstart

Es gibt längst Ingenieure die das machen und es gibt auch schon mehrere Testprojekte...

Kay_Ahnung 20. Aug 2018 / Themenstart

Es gibt keine Revolution aber doch eine Evolution in der Akkutechnik sowohl was die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Raytracing Demo von 3D Mark auf Nvidias neuer Geforce RTX 2080 Ti und der älteren Geforce GTX 1080 Ti abspielen lassen.

3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Echo Link: Amazon hält sich für Sonos
Echo Link
Amazon hält sich für Sonos

Sonos ist offenbar für Amazon ein Vorbild. Anders ist die Existenz des Echo Link und des Echo Link Amp nicht zu erklären. Aber ohne ein Ökosystem wie das von Sonos sind die Produkte völlig unsinnig.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Smarte Echo-Lautsprecher Amazon macht Alexa schlauer
  2. Amazon Alexa Echo-Lautsprecher können bald über Skype telefonieren
  3. Zusatzbox Amazon bringt Alexa mit Echo Auto in jedes Auto

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

    •  /