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Affectiva: KI erkennt die Gefühle von Autofahrern

Unaufmerksamkeit oder Zorn am Lenkrad sind weder für den Fahrer noch für andere Verkehrsteilnehmer gesund. Das US-Startup Affectiva hat ein KI-System entwickelt, das Emotionen erkennen kann und bei negativen Gefühlen gegensteuern soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Hinweis auf ruhiges und diszipliniertes Fahren (Symbolbild): Autos mit Sensoren ausgestattet
Hinweis auf ruhiges und diszipliniertes Fahren (Symbolbild): Autos mit Sensoren ausgestattet (Bild: Public Domain)

Wieder mal kurz davor ins, Lenkrad zu beißen, weil es nicht vorangeht im Feierabendverkehr? Schon erklingt sanfte Musik, um den cholerischen Autofahrer zu beruhigen. Das Auto erkennt die Emotionen des Fahrers und versucht gegenzusteuern. Das System wird in den USA getestet. Entwickelt wurde es vom US-Unternehmen Affectiva.

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Die Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat ein System mit künstlicher Intelligenz entwickelt, das die Emotionen von Autofahrern erkennen soll - von positiven Gefühlen über Zornesausbrüche, im Englischen Road Rage genannt, bis hin zu Unaufmerksamkeit oder gar Sekundenschlaf. In diesem Fall würde das System empfehlen, eine Pause einzulegen.

Um das KI-System zu trainieren, habe Affectiva Fahrer angeworben, die sich als Studienobjekte zur Verfügung stellten, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Technology Review: Ihre Autos wurden mit Kameras und weiteren Sensoren ausgestattet, die Gesichtsausdrücke, Gesten und Tonfall des Fahrers unterwegs erfassen. Die Daten werden dann von Menschen aufbereitet und anschließend in Deep Neural Networks eingegeben.

Freude ist leise

Inzwischen liegt Affectiva eine größere Datenmenge über menschliches Verhalten und Emotionen vor. Daraus konnten bereits Erkenntnisse über die Verhaltensmuster in Bezug auf Emotionen abgeleitet werden - etwa, dass sich Freude eher still und nur durch Gesichtsausdrücke manifestiert, während sich Wut außer durch Mimik auch durch eine laute Stimme zeigt.

KI solle im Auto nicht nur nach außen, sondern auch nach innen schauen, sagte Taniya Mishra, die die KI-Forschung von Affectiva leitet, bei einer Präsentation auf der Konferenz EmTech Digital. "Wir wollen, dass die KI den mentalen und emotionalen Zustand der Menschen im Auto kennt." Ziel ist, die Verkehrssicherheit zu verbessern.

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plutoniumsulfat 26. Mär 2019

Das zeigen sogar diverse Studien. "Harte Musik" lässt Fahrer im Schnitt enspannter fahren...

derdiedas 26. Mär 2019

Klar muss man nicht zum Hulk werden, aber wenn man anfängt die Emotionen von Menschen...

TrollNo1 26. Mär 2019

Vollkommen richtig. Aber was würde dir dann besser helfen, klassiche, ruhige Musik oder...

TrollNo1 26. Mär 2019

Bis es pleite ist, aufgekauft wurde oder es sich im Markt etabliert hat. Ne harte...


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