Abo
  • IT-Karriere:

Transport: Hyperloop TT stellt erste Kapsel fertig

Es kann geschwebt werden: Das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies hat eine gut 30 Meter lange Hyperloop-Kapsel vorgestellt. Damit könnten im kommenden Jahr Passagiere erstmals befördert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyperloop-Kapsel Quintero One: aus Marvel-Material gebaut
Hyperloop-Kapsel Quintero One: aus Marvel-Material gebaut (Bild: HyperloopTT)

Die nächste schwebende Kapsel ist fertig: Das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HyperloopTT) hat eine Kapsel für das Transportsystem Hyperloop fertiggestellt. HyperloopTT will in der Röhre am Forschungszentrum in Südfrankreich testen.

Stellenmarkt
  1. SWM Services GmbH, München
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Quintero One wiegt fünf Tonnen und ist 32 Meter lang. Nur knapp die Hälfte - 15 Meter - ist als Kabine für die Passagiere gedacht. Deren Inneneinrichtung muss allerdings noch entworfen werden. Die Kapsel wurde in Südspanien von dem neu gegründeten Unternehmen Airtificial gebaut.

Quintero One besteht aus einem neuen Verbundmaterial namens Vibranium. Der Name ist dem Marvel-Comic Captain America entlehnt. Es besteht aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und soll sehr leicht und gleichzeitig sehr stabil sein. Das Material ist zudem mit Sensoren durchsetzt, die Daten über die Kapsel erfassen, wie etwa Temperatur, Stabilität oder Unversehrtheit.

Quintero One soll in Kürze nach Toulouse transportiert werden, wo HyperloopTT im vergangenen Jahr ein Forschungszentrum eingerichtet hat. Zu diesem gehört auch eine 320 Meter lange Vakuumröhre mit einem Durchmesser von vier Metern, in der Quintero One getestet werden soll. Im kommenden Jahr soll laut HyperloopTT die Kapsel in der Lage sein, Passagiere zu befördern.

Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeits-Transportmittel, dessen Konzept SpaceX-Chef Elon Musk entworfen hat. Es bewegt sich in einer weitgehend luftleeren Röhre. Weil Luftwiderstand und Reibung stark reduziert sind, soll der Hyperloop eine Geschwindigkeit von 1.200 Kilometern in der Stunde erreichen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-80%) 9,99€
  3. 3,99€
  4. 20,99€

Dreamwalker84 28. Feb 2019

Soweit ich das weiß soll die Magnettechnik doch nur für die Beschleunigung verwendet...

Dreamwalker84 28. Feb 2019

Die Röhre ist nicht komplett luftleer und die Kapsel schwebt auf einem Luftkissen...

berritorre 10. Okt 2018

Ja, aber in diesem Fall nicht. Frag mich nicht warum, ist einfach so. ;-) Liegt...

berritorre 10. Okt 2018

Na dann geh' mal in die USA und mach' da einen Eisstand an einer vielbefahrenen Strasse...

PaBa 05. Okt 2018

Naja, so ein Tankwagen wurde halt dafür gebaut, einen höheren Innendruck, als außen...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


        •  /