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Segelschiff:
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
/ Werner Pluta
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Futuristischer Segler Vindskip: Verhandlungen mit kroatischer Werft (Bild: Lade AS)
Futuristischer Segler Vindskip: Verhandlungen mit kroatischer Werft Bild: Lade AS

Ein Segelschiff ohne Segel: Das ist das Konzept, mit dem der norwegische Schiffskonstrukteur Terje Lade vor einigen Jahren die Welt überraschte. Das Vindskip sollte vom Wind und einer Maschine, die flüssiges Erdgas verbrennt, angetrieben werden. Ein erstes Schiff sollte 2019 in See stechen. Doch die Umsetzung hat sich als schwieriger erwiesen, als Lade sich das gedacht hatte.

Zugegeben: Etwas merkwürdig sieht Lades Schiff so schon aus: Das Vindskip(öffnet im neuen Fenster) hat einen 199 Meter langen, schlanken Rumpf, der fast 47 Meter hoch aus dem Wasser ragt. Der Rumpf ist das Segel . Er ist leicht geschwungen, wie die Tragfläche eines Flugzeuges. Anders als eine Tragfläche ist der Rumpf jedoch symmetrisch. Trifft der Wind schräg von vorn auf den Rumpf, muss er auf der windabgewandten Seite einen längeren Weg zurücklegen als auf der dem Wind zugewandten Seite. Es entsteht ein Unterdruck, der das Schiff nach vorne zieht.

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