Fahrdienste: Uber und Lyft sollen in New York reguliert werden

Die Stadt New York hat offenbar immer mehr Probleme mit Fahrdiensten wie Uber und Lyft - und reagiert: Neue Lizenzen soll es nur noch für bestimmte Angebote geben, außerdem ist ein Mindestlohn für die Fahrer geplant.

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Proteste gegen Uber in New York
Proteste gegen Uber in New York (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Als erste Millionenmetropole in den USA will New York den Markt für Fahrdienste wie Uber und Lyft relativ streng reglementieren. Voraussichtlich Anfang August 2018 soll laut einem Bericht der New York Times im Stadtrat über ein Gesetz abgestimmt werden, das von Bürgermeister Bill de Blasio und seiner Demokratischen Partei unterstützt wird und damit gute Chancen hat, verabschiedet zu werden.

Vorgesehen ist, keine neuen Lizenzen mehr für die Fahrdienste zu vergeben - außer für Autos, die für Rollstühle geeignet sind. Diese Maßnahme soll ein Jahr lang gelten. In dieser Zeit soll von Wissenschaftlern untersucht werden, welche Auswirkungen die Fahrdienste auf den Verkehr in der Stadt haben.

Gerade erst wurde laut Business Insider eine Studie veröffentlicht, der zufolge Uber und Co die Verkehrslage in den Städten spürbar verschlimmert und zu mehr Staus geführt haben sollen. Bislang war im Allgemeinen angenommen worden, dass die Dienste die Infrastruktur entlasten.

Außerdem will das Gesetz einen Mindestlohn für die oft schlecht bezahlten Fahrer von Uber und Lyft einführen. Zwar hatten die Dienste selbst in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass die zumindest offiziell meist selbstständigen Fahrer etwas besser verdienen. Trotzdem ist ihre Lage nach wie vor prekär, wie die New York Times schreibt.

Uber und Lyft wehren sich gegen die geplanten Maßnahmen. Sie argumentieren, dass es durch das Gesetz unter anderem Nachteile für die Bürger geben würde, was vor allem Pendler beträfe, die von außerhalb nach Manhattan gelangen müssten und nicht immer Zugang zu Bussen und Bahnen hätten.

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