• IT-Karriere:
  • Services:

SBB: Die Schweizer Bahn plant eine Hyperloop-Röhre

Die Bahn in der Schweiz ist gut ausgebaut und gilt als technisch fortgeschritten. Die SBB testet eine Zukunft ohne Schiene: Die Bahngesellschaft hat angekündigt, im kommenden Jahre eine Hyperloop-Teststrecke zu bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyperloop: Drittunternehmen sollen ihre Hyperloop-Komponenten in der SBB-Röhre testen.
Hyperloop: Drittunternehmen sollen ihre Hyperloop-Komponenten in der SBB-Röhre testen. (Bild: Eurotube)

Röhre statt Tunnel: Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wollen zusammen mit einer in Zürich ansässigen Forschungsorganisation eine Hyperloop-Teströhre bauen. Darin will die SBB den Betrieb des Rohrpostzugs testen.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg
  2. Mentis International Human Resources GmbH, Raum westliches Nordrhein-Westfalen

Die Teststrecke wird drei Kilometer lang und soll in Collombey-Muraz im Kanton Wallis gebaut werden. Baubeginn wird frühestens in der zweiten Hälfte kommenden Jahres sein. Laut SBB ist das Gelände dort sehr flach und es gibt wenig Hindernisse. In der Vakuumröhre sollen Kapseln mit einer Geschwindigkeit von etwa 900 Kilomtern pro Stunde unterwegs sein.

Die SBB will zusammen mit der Organisation Eurotube in der Röhre das neue Verkehrssystem testen sowie Machbarkeits- und Umweltverträglichkeitsstudien durchführen. Eurotube ist nach eigenen Angaben eine nicht-gewinnorientierte Forschungsorganisation, die sich mit nachhaltigen Hochgeschwindigkeitstransportmitteln auf dem Boden beschäftigt. Außerdem sollen auch Unternehmen, die an Hyperloop-Komponenten arbeiten, im Wallis testen können.

Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeits-Transportmittel, dessen Konzept SpaceX-Chef Elon Musk entworfen hat. Es bewegt sich in einer weitgehend luftleeren Röhre. Weil Luftwiderstand und Reibung stark reduziert sind, soll der Hyperloop eine Geschwindigkeit von 1.200 km/h erreichen.

Mehrere Unternehmen beschäftigen sich mit der Umsetzung. Eines von ihnen, Hyperloop Transportation Technologies (HyperloopTT), hat ein Test- und Forschungszentrum in Toulouse in Südfrankreich errichtet. Zudem soll HyperloopTT eine Röhre im Hamburger Hafen bauen. Das Schweizer Unternehmen Cargo Sous Terrain arbeitet schon seit längerem an einem Konzept, den Güterverkehr zum Teil unter die Erde zu verlegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

TurbinenBewunderer 18. Dez 2018

ich 9 immer eins mehr wie du!

Allesschonvergeben 18. Dez 2018

Da kommen wieder die pseudo Wissenschaftler mit ihrer These, dass eine Hyperloopkapsel im...

norbertgriese 18. Dez 2018

Du hast nachgelesen und mich korrigiert Danke dafür. Hinweis: Jegliche Magnettechnik in...

FreiGeistler 17. Dez 2018

Sicher, hast ja recht. Aber Grundlagenforschung...

klosterhase 17. Dez 2018

Das Doppelte einer Straßen-Vollbremsung über 2km hinweg also. Da müsste man den Leuten...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3070 - Test

Die Grafikkarte liegt etwa gleichauf mit der Geforce RTX 2080 Ti.

Geforce RTX 3070 - Test Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
    Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
    Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

    Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
    2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
    3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

      •  /