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VVO: Sächsische Park-and-Ride-Parkplätze bekommen Sensoren

Autofahrer sollen im Dresdner Umland künftig besser einen Platz zum Parken finden: Der regionale Verkehrsverbund VVO will Parkplätze mit Sensoren ausstatten. Fahrer können in einer App sehen, an welcher Park-and-Ride-Station ein Platz für das eigene Auto frei ist.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Kein Parkplatz frei: Eine App soll Autofahrer zu freien Plätzen leiten.
Kein Parkplatz frei: Eine App soll Autofahrer zu freien Plätzen leiten. (Bild: Cameron Spencer/Getty Images)

Autofahrer sollen in die App schauen, statt lange nach Parkplätzen zu suchen. Das plant der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Er will Parkplätze mit Sensoren ausstatten, die erfassen, ob ein Parkplatz frei oder besetzt ist. Die Daten stellt das Nahverkehrsunternehmen seinen Kunden zur Verfügung.

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Der VVO will das Meldesystem an Park-and-Ride-Stationen (P+R) einführen. Die Sensordaten werden in Echtzeit an den VVO übertragen und sind dann in einer App einsehbar. "Mit der Funktion bieten wir eine grobe Orientierung, wo es freie Parkplätze gibt", sagte VVO-Sprecher Christian Schlemper der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Sensoren liefert das Nürnberger Unternehmen Smart City. Die ersten vier P+R-Stationen sollen bis Ende dieses Jahres ausgestattet werden. Bis Ende kommenden Jahres will der VVO 800 Parkplätze im Dresdner Umland damit ausrüsten.

Der Verkehr soll besser gelenkt werden

Mit dem System will der VVO sein P+R-Angebot attraktiver machen: Autofahrer sollen damit schneller eine freien Parkplatz finden. Sie sollen besser zu freien Parkplätzen gelenkt werden können. Der VVO will zudem eine bessere Übersicht über die Auslastung der Parkplätze bekommen.

Die Suche nach einem freien Parkplatz ist für Autofahrer oft ein Ärgernis. Es wird geschätzt, dass bis zu 30 Prozent des Stadtverkehrs der Suche nach einem freien Parkplatz geschuldet sind. Verschiedene Projekte beschäftigen sich damit, die Parkplatzsuche effizienter zu gestalten. In Hamburg etwa gibt es die App Park and Joy, über die Autofahrer Parkplätze suchen, reservieren und bezahlen können.

Bosch hat verschiedene Systeme entwickelt, die sich mit dem Parkproblem beschäftigen. Dazu gehören Sensoren, die freie Parkplätze melden. Das Projekt ist jedoch am zu hohen Entwicklungsaufwand gescheitert. Bosch konzentriert sich statt dessen auf zwei andere Ansätze: Beim Community Based Parking sollen Autos mit ihren Sensoren freie Parkplätze erkennen und andere Autos darüber informieren. Zusammen mit dem Automobilkonzern Daimler testet der Zulieferer zudem ein System zum automatisierten Parken im Parkhaus.



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plutoniumsulfat 23. Jul 2018

Klar, Kleinwagen sind nicht zu erkennen, aber Kennzeichen sieht man alle gestochen scharf.

Nullmodem 23. Jul 2018

Wer jeden Tag um 6:30 zu seinem P+R fährt, dem bringt das nichts, aber es gibt ja auch...

SanderK 23. Jul 2018

Hat er nicht Ursprünglich mit dem SUV, die Tatsache gemeint. Wenn ein SUV den vollen...


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