VVO: Sächsische Park-and-Ride-Parkplätze bekommen Sensoren

Autofahrer sollen im Dresdner Umland künftig besser einen Platz zum Parken finden: Der regionale Verkehrsverbund VVO will Parkplätze mit Sensoren ausstatten. Fahrer können in einer App sehen, an welcher Park-and-Ride-Station ein Platz für das eigene Auto frei ist.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Kein Parkplatz frei: Eine App soll Autofahrer zu freien Plätzen leiten.
Kein Parkplatz frei: Eine App soll Autofahrer zu freien Plätzen leiten. (Bild: Cameron Spencer/Getty Images)

Autofahrer sollen in die App schauen, statt lange nach Parkplätzen zu suchen. Das plant der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Er will Parkplätze mit Sensoren ausstatten, die erfassen, ob ein Parkplatz frei oder besetzt ist. Die Daten stellt das Nahverkehrsunternehmen seinen Kunden zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. IT-Support (m/w/d)
    Robert Koch-Institut, Berlin
  2. Software Engineer (w/m/d) SAP EHS
    Wacker Chemie AG, Burghausen
Detailsuche

Der VVO will das Meldesystem an Park-and-Ride-Stationen (P+R) einführen. Die Sensordaten werden in Echtzeit an den VVO übertragen und sind dann in einer App einsehbar. "Mit der Funktion bieten wir eine grobe Orientierung, wo es freie Parkplätze gibt", sagte VVO-Sprecher Christian Schlemper der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Sensoren liefert das Nürnberger Unternehmen Smart City. Die ersten vier P+R-Stationen sollen bis Ende dieses Jahres ausgestattet werden. Bis Ende kommenden Jahres will der VVO 800 Parkplätze im Dresdner Umland damit ausrüsten.

Der Verkehr soll besser gelenkt werden

Mit dem System will der VVO sein P+R-Angebot attraktiver machen: Autofahrer sollen damit schneller eine freien Parkplatz finden. Sie sollen besser zu freien Parkplätzen gelenkt werden können. Der VVO will zudem eine bessere Übersicht über die Auslastung der Parkplätze bekommen.

Golem Karrierewelt
  1. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Suche nach einem freien Parkplatz ist für Autofahrer oft ein Ärgernis. Es wird geschätzt, dass bis zu 30 Prozent des Stadtverkehrs der Suche nach einem freien Parkplatz geschuldet sind. Verschiedene Projekte beschäftigen sich damit, die Parkplatzsuche effizienter zu gestalten. In Hamburg etwa gibt es die App Park and Joy, über die Autofahrer Parkplätze suchen, reservieren und bezahlen können.

Bosch hat verschiedene Systeme entwickelt, die sich mit dem Parkproblem beschäftigen. Dazu gehören Sensoren, die freie Parkplätze melden. Das Projekt ist jedoch am zu hohen Entwicklungsaufwand gescheitert. Bosch konzentriert sich statt dessen auf zwei andere Ansätze: Beim Community Based Parking sollen Autos mit ihren Sensoren freie Parkplätze erkennen und andere Autos darüber informieren. Zusammen mit dem Automobilkonzern Daimler testet der Zulieferer zudem ein System zum automatisierten Parken im Parkhaus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 23. Jul 2018

Klar, Kleinwagen sind nicht zu erkennen, aber Kennzeichen sieht man alle gestochen scharf.

Nullmodem 23. Jul 2018

Wer jeden Tag um 6:30 zu seinem P+R fährt, dem bringt das nichts, aber es gibt ja auch...

SanderK 23. Jul 2018

Hat er nicht Ursprünglich mit dem SUV, die Tatsache gemeint. Wenn ein SUV den vollen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bayern
Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
Artikel
  1. 1.000 kWh: Elektrischer Autotransporter von Designwerk und Kässbohrer
    1.000 kWh
    Elektrischer Autotransporter von Designwerk und Kässbohrer

    Designwerk liefert in Kooperation mit Kässbohrer ab 2023 einen Autotransporter mit Elektroantrieb für den internationalen Markt aus.

  2. El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
    El-Ali-Meteorit
    Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

    In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

  3. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /