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Hyperloop One: Der transsibirische Hyperloop

Rohrpostzug statt Kamel: Ein russischer Industriemagnat träumt von einer Hyperloop-Trasse von Europa nach China. Vorher werden aber voraussichtlich Pendler in Moskau durch die Röhre sausen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyperloop: Waren an einem Tag von China nach Europa
Hyperloop: Waren an einem Tag von China nach Europa (Bild: Hyperloop One)

Die Transsibirische Eisenbahn war gestern - hier kommt der Hyperloop: Eine Röhre könnte in Zukunft von Europa in den Fernen Osten führen. In Russland könnte das Unternehmen Hyperloop One gleich mehrere Trassen bauen. Das wurde beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg vereinbart.

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Ein Standort soll Moskau werden. In der chronisch verstopften Hauptstadt soll eine Hyperloop-Trasse die Pendelzeiten in die Vororte deutlich verringern. Shervin Pishevar, einer der Gründer von Hyperloop One, Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin und Ziyavudin Magomedov, der Chef der russischen Summa Group, haben vereinbart, eine entsprechende Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Chinesische Autos fahren Hyperloop

Eine andere Trasse hat der russische Verkehrsminister Maxim Sokolow vorgeschlagen: Eine 70 Kilometer lange Hyperloop-Strecke soll von Sarubino in die chinesische Provinz Jilin führen. Sarubino ist eine Hafenstadt südwestlich von Wladiwostok, nahe dem Dreiländereck Russland, China und Nordkorea. Die Schwerindustrie von Jilin - unter anderem werden dort Autos gebaut - soll nach der Vorstellung von Sokolow ihre Produkte mit dem Rohrpostzug zum Schiff bringen.

Milliardär Magomedov denkt noch weiter: Er stellt sich eine Hyperloop-Trasse von Europa durch Russland und Zentralasien nach China vor. Darüber könnten Container aus dem Fernen Osten an einem Tag nach Europa transportiert werden. Die Trasse soll Teil der chinesischen Initiative The Silk Road Economic Belt and the 21st-century Maritime Silk Road, kurz: One Road, One Belt, sein, die China in der Tradition der alten Seidenstraße enger an die Staaten Eurasiens anbinden soll.

Die Summa Group ist an Hyperloop One beteiligt

Die Summa Group ist ein russisches Bau- und Infrastrukturunternehmen. Über ihre Tochterfirma Caspian VC ist sie an Hyperloop One beteiligt. Hyperloop One ist eines der beiden Unternehmen, die daran arbeiten, das von Elon Musk ersonnenen Verkehrsmittel Hyperloop umzusetzen. Das Unternehmen baut eine Teststrecke in der Wüste des US-Bundesstaates Nevada und prüft bereits mehrere mögliche Strecken in Europa, darunter eine Verbindung von Helsinki und Stockholm.

Hyperloop verkehrt in einer Röhre, in der ein weitgehendes Vakuum herrscht. Darin sollen Kapseln mit einer Geschwindigkeit von 1.200 Kilometern pro Stunde flitzen. Die Kapseln schweben über der Schiene - gehalten von einem Magnetfeld. Zudem erzeugen sie ein Luftpolster, auf dem sie schweben. Ein Linearmotor treibt sie an. Die Kapseln können Güter oder Passagiere transportieren.

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RvdtG 27. Jun 2016

Ich kann mir nicht vorstellen, dass zwingend zu bauende Brücken ökonomischer Sein können...

n0x30n 23. Jun 2016

Alle 2 Jahre ausgetauscht? Das glaubst du doch wohl selber nicht. Und guck mal hier...

divStar 23. Jun 2016

Würden die Poster hier 100% Aufschlag zahlen nur weil sie bei einer Reise von X nach Y...


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