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Nahverkehr: Hamburg und Berlin kaufen gemeinsam saubere Busse

Zwei für Elektro: Berlin und Hamburg werden künftig zusammen Elektrobusse kaufen. Ziele der Initiative sind ein sauberer Nahverkehr und die Hersteller dazu zu bringen, Elektrobusse zur Serienreife weiterzuentwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Brennstoffzellenbus an der Wasserstofftankstelle in der Hamburg Hafencity: Busse mit verschiedenen alternativen Antrieben
Brennstoffzellenbus an der Wasserstofftankstelle in der Hamburg Hafencity: Busse mit verschiedenen alternativen Antrieben (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Gemeinsam für sauberen Nahverkehr: Berlin und Hamburg wollen künftig Busse zusammen anschaffen, und zwar umweltfreundliche. Eine entsprechende Vereinbarung haben Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, getroffen.

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Die beiden größten deutschen Städte wollen zusammen bis zu 200 Busse im Jahr kaufen. Diese sollen leise und emissionsfrei, also Elektrobusse, sein. Die Regierungschefs von Berlin und Hamburg haben andere Betriebe des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingeladen, sich der Beschaffungsinitiative für E-Busse anzuschließen.

ÖPNV muss sauber werden

"Wir setzen darauf, dass der ÖPNV auch in Zukunft eine bedeutende Säule des innerstädtischen Verkehrs ist", sagte Müller bei der Unterzeichnung der Vereinbarung in Berlin. "Deshalb muss er sauber und ökologisch verträglich werden, denn nur so schaffen wir die Lebensqualität, die unsere Metropolen attraktiv macht. Es geht uns darum, Vorreiter in der Klimapolitik zu sein."

  • Ein bisschen Werbung muss sein, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... die BVG macht mit vielen Gelbtönen auf den Bus aufmerksam. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • An der Abfahrthaltestelle am Zoo gibt es auch entsprechende Plakatwerbung. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Abfahrbereit am Morgen des 31. August 2015. Die Busse ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... wurden zunächst für eine Presse- ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und Politikerfahrt genutzt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Inneren deutet wenig auf den Elektroantrieb. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • An der für Fahrgäste nicht vorgesehenen Endhaltestelle am Zoo direkt an der TU-Berlin findet sich der Forschungshinweis... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... mit einer Grafik zur Veranschaulichung des Elektrokonzepts. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Anzeige flimmert, nur bei wenigen Aufnahmen haben wir deswegen die Belichtungszeit reduziert. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Vom Fahrersitz aus kann der Ladestand beobachtet werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Überraschend geräumig. Hinten gibt es keine Stufen, weil die Unterflurbauten fehlen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta (in Rot) erklärt der Presse Details zum Bus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Innenraum gibt es ebenfalls Werbung für den E-Bus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ungewöhnlich. Dort, wo normalerweise der Dieselmotor und andere Mechanik Platz finden, gibt es eine Fünferreihe mit Sitzplätzen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Abfahrt von der Endhaltestelle Zoo ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... über die Hertzallee ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... hin zu der Bushaltestellenansammlung am Zoologischen Garten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der 204er fährt durch die Wohnviertel in Wilmersdorf ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und Schöneberg. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Am Südkreuz warteten noch mehr Gäste. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für Doppeldecker kann Bombardier die Technik noch nicht liefern. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Denn bei Eindeckern wird fast alles ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oben verbaut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das soll auch helfen, falls jemand unachtsam auf den Bus auffährt. Die Akkutechnik kann so schnell nicht von anderen Autofahrern getroffen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Windkraftanlage am Bahnhof Südkreuz (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Detailaufnahme der Dachaufbauten (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Seitenverkleidung versteckt den Aufbau etwas. Dieselbusse haben diese nicht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • BVG-Chefin Sigrid Nikutta (Mitte) und Staatssekretär Rainer Bomba (links, Verkehrsministerium) geben die Busse offiziell für den Liniendienst frei. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der zweite Bus kann noch keine Energie laden, ist aber ohnehin noch nahezu voll gewesen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Lademechanismus wird abgesenkt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Technik gilt als sicher. Ein Mensch sollte nicht zwischen die Ladekomponenten passen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Rund 7 bis 8 Minuten wird der Bus planmäßig aufgeladen. Er hat aber Reserven, um auch mal einzelne Ladevorgänge wegen Verspätungen auszulassen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die erste Fahrt für Fahrgäste ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ab dem Bahnhof Südkreuz. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • An der Grenze zwischen Schöneberg und Wilmersdorf kommt uns mit leichter Verspätung der zweite Bus hinterher ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und fährt Richtung Zoo ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... durch die Wohnviertel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Bus Richtung Südkreuz ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kam mit satten zehn Minuten Verspätung ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... an der Bamberger Straße an. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch mit Elektromobilität werden Busse ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... nicht pünktlicher. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Abfahrbereit am Morgen des 31. August 2015. Die Busse ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Hamburger Verkehrsbetriebe Hochbahn und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) sollen ab 2020 keine Dieselbusse mehr anschaffen. Das Problem ist aber, dass die Elektrobusse laut dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bisher nicht in Serie gebaut werden.

E-Busse sind teurer als Dieselbusse

Die Busse, die aktuell im Einsatz sind, sind Einzelanfertigungen - und deshalb entsprechend teuer: Ein Elektrobus kostet rund 700.000 Euro, etwa doppelt so viel wie ein Dieselbus. Die Einsparungen in den Betriebskosten sind nur gering. Hamburg und Berlin forderten die Hersteller auf, "die Entwicklung emissionsfreier Antriebe bei Bussen mit noch mehr Nachdruck voranzutreiben", sagte Scholz.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben im vergangenen Jahr die Linie 204 komplett auf Elektrobetrieb umgestellt. Die Hamburger setzen Busse mit verschiedenen alternativen Antrieben ein, darunter einen Akku-Bus, verschiedene Wasserstoff- und einen Diesel-Hybridantrieb.

BVG, Hochbahn und VHH gehören mit zusammen etwa 2.900 Linienbussen im Einsatz zu den größten Abnehmern in Europa. In Berlin gibt es 151 Buslinien, die im vergangenen Jahr von über 418 Millionen Fahrgästen genutzt wurden. In den Bussen der 189 Hamburger Linien waren mehr als 318 Millionen Passagiere unterwegs.

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John2k 02. Sep 2016

Hamburger Busfahrer sind Digitalfahrer. Vollgas- Vollbremsung. Kein Wunder in dem Fall :-)

RvdtG 01. Sep 2016

Ist jetzt schon besser. 100 % weniger Dreck vor Ort, und auch regional betrachtet dürfte...

Jogibaer 01. Sep 2016

Ich freu mich darüber dass die sich für E-Busse entschieden haben. Die dicken Dieselbusse...


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