Innovation Train: Deutsche Bahn kooperiert mit Hyperloop

Mehr sehen, als draußen zu sehen ist: Die Deutsche Bahn will in einem Zug transparente Bildschirme ins Fenster einbauen, auf denen sich der Fahrgast digitale Informationen anzeigen lassen kann. Partner in dem Projekt ist Hyperloop Transportation Technologies.

Artikel veröffentlicht am ,
Augmented Windows: digitale Inhalte im Zugfenster
Augmented Windows: digitale Inhalte im Zugfenster (Bild: HTT)

Die Geschwindigkeit des Hyperloop bekommen die Züge der Deutschen Bahn nicht, aber die Fenster: Die Bahn kooperiert mit dem internationalen Projekt Hyperloop Transportation Technologies (HTT). Innovation Train heißt das Gemeinschaftsprojekt zum Zug der Zukunft.

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Augmented Windows nennen sich die neuartigen Zugfenster. In die Fenster wird ein Bildschirm integriert, auf dem sich Fahrgäste beispielsweise Informationen über ihren Zielort anzeigen lassen können. Die Daten werden in das Fenster eingeblendet. Der Blick nach draußen bleibt aber. In den geschlossenen Hyperloop-Kabinen sollen Bildschirme Fenster ersetzen und einen Blick nach draußen vorgaukeln.

Was auf dem Fensterbildschirm zu sehen ist

Neben der Hardware sollen auch digitale Dienste für die Deutsche Bahn entwickelt werden. Es könnte sich um Angebote handeln, die über die Fensterbildschirme abgerufen werden können.

In dem Projekt sollen Techniken wie Crowdsourcing und verteilte Gemeinschaftsarbeit eingesetzt werden. Mit solchen Verfahren entwickelt HTT den Hyperloop. Die Finanzierung des Projekts übernimmt die Deutsche Bahn.

Mehr Spaß für die Passagiere, mehr Geld für die Betreiber

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Ziel ist, die öffentlichen Transportmittel attraktiver zu machen. "Eines der größten Probleme in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Bedarf an öffentlichen Zuschüssen", sagt HTT-Chef Dirk Ahlborn. "Neue Technik und neue Ideen können für die Fahrgäste ein schöneres Erlebnis schaffen und gleichzeitig diese Probleme durch neue Vermarktungsstrategien und Geschäftsmodelle lösen- im Hyperloop und allen anderen Transportmitteln."

Die Fahrgäste im HTT sollen nicht unbedingt teure Fahrkarten lösen. Er stelle sich andere Erlösmodelle vor, sagte Ahlborn im vergangenen Jahr im Interview mit Golem.de. So könnten auf den virtuellen Fenstern werbefinanzierte Inhalte gezeigt werden. "Ist es notwendig, dass jemand dafür bezahlt?", sagte Ahlborn. "Oder gibt es andere Modelle, um mit dem Passagier Geld zu verdienen? Ich habe ihn ja für 40 Minuten."

Mehr Spaß für die Passagiere, mehr Geld für die Betreiber

Start für das Projekt Innovation Train ist in der kommenden Woche. Ein Prototyp soll Anfang kommenden Jahres fertig sein. Dann sollen Tests mit Fahrgästen durchgeführt werden.

Hyperloop ist ein neuartiges Transportmittel, das sich Elon Musk 2013 ausgedacht hat. Es verkehrt in einer Röhre, in der ein weitgehendes Vakuum herrscht. Darin sollen Kapseln mit einer Geschwindigkeit von 1.200 Kilometern pro Stunde flitzen. Die Kapseln schweben über der Schiene - gehalten von einem Magnetfeld. Zudem erzeugen sie ein Luftpolster, auf dem sie schweben. Ein Linearmotor treibt sie an. Die Kapseln können Güter oder Passagiere transportieren. Außer HTT arbeitet auch das Unternehmen Hyperloop One an der Umsetzung. Die Deutsche Bahn kooperiert auch mit Hyperloop One.

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plutoniumsulfat 29. Jul 2016

Die Zonen sind tatsächlich sehr dämlich. Letztens erst bei einem Freund gewesen, wir...

TheUnichi 29. Jul 2016

Mit wem musst du diskutieren? Wenn du reserviert hast, steht das in deiner Reservierung...

oxybenzol 29. Jul 2016

Er spricht in seinem Video die existierenden Probleme an. Ist ok. Nur, wenn man nur die...



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