Domino's DRU: Neuseeland bekommt einen fahrerlosen Pizzabringservice

In Neuseeland plant die Pizzakette Domino's, ihre Pizzen künftig mit einem autonomen Fahrzeug liefern zu lassen. Der kleine DRU hat Platz für Pizzen und Getränke und soll nicht nur Straßen nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Domino's will in Zukunft seine Pizzen ohne Personal ausliefern.
Domino's will in Zukunft seine Pizzen ohne Personal ausliefern. (Bild: Domino's)

Domino's Pizza hat angekündigt, das autonome Fahrzeug DRU (Domino's Robotic Unit) für das Liefern von Pizzen zu nutzen. Was zunächst nach einem Werbegag klingt, hat sogar die Unterstützung der Politik in Neuseeland. Denn dort sollen die ersten Testläufe starten. Der Verkehrsminister Neuseelands, Simon Bridges, unterstützt das Vorhaben, wie er per Twitter verkündete.

Stellenmarkt
  1. R&D IS Manager (m/w/d)
    Valeo Schalter und Sensoren, Bietigheim-Bissingen
  2. Mitarbeiter für die Funktionsstelle IT-Prozesse (m/w/d)
    Medizinischer Dienst Niedersachsen, Hannover
Detailsuche

Einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP zufolge wird das Fahrzeug genug Platz für 10 Pizzen haben und diese bis zu 20 Kilometer weit fahren können. Da das Fahrzeug akkubasiert funktioniert, beträgt die Reichweite also rund 40 Kilometer.

DRU soll nicht nur Straßen benutzen, sondern auch Fußwege. Das Fahrzeug ist recht klein und könnte so auch Abkürzungen nehmen, die ein menschlicher Fahrer legal nicht verwenden dürfte. Dank der Höhe von einem Meter sind auch Abkürzungen mit Kriechhöhe möglich.

Es fehlen allerdings noch einige essentielle Daten. Die Geschwindigkeit ist, wie anhand der publizierten Videos zu erkennen, nicht besonders hoch und entspricht eher schnellem menschlichen Gehen. Damit würde sich das Fahrzeug für die Nahverteilung eignen.

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das hat vermutlich auch mit der Verwandtschaft zu tun. Der DRU, eine Entwicklung aus Australien, basiert auf einer Entwicklung von Marathon Targets. Deren Roboter sind eigentlich als Ziel für Schießübungen konstruiert worden. Jetzt sollen sie also zusätzlich Pizzen statt Zielscheiben durch die Gegend fahren.

Das militärische Modell T40 erreicht eine Geschwindigkeit von 18 km/h. Überraschend lang ist die Ladezeit von rund 8 Stunden. Sollte das beim zivilen Liefermodell ähnlich sein, lässt sich nur die Nahverteilung ermöglichen, ohne längere Ausfälle durch Ladezeiten zu provozieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Nogul 21. Mär 2016

Nee, lass mal stecken. :) Nach einigen Wochen exotischer Küche giert man nach etwas das...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2016

Oder man zerlegt die teile und verkauft schrittmotoren und sonstige brauchbare Sachen.

Sharkuu 21. Mär 2016

hey, wer würde nicht zuschlagen wenn eine pizza an einem vorbei fährt :D

Nogul 21. Mär 2016

Nicht wirklich. In der Luft reicht es aus die Ausgangs- und Zielkoordiaten zu kennen...

plutoniumsulfat 21. Mär 2016

Dann müsste die Roboterlieferung aber günstiger sein ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Garmin Fenix 7 im Test
Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran

Eine weitere Funktionslücke ist geschlossen: Nun hat auch die Garmin Fenix 7 einen Touchscreen - und noch mehr Akkulaufzeit.
Von Peter Steinlechner

Garmin Fenix 7 im Test: Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran
Artikel
  1. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

  2. Coronapandemie: Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus
    Coronapandemie
    Bayern und Sachsen-Anhalt steigen aus Luca aus

    Immer mehr Länder wollen die Luca-App nicht mehr nutzen. Bayern will verstärkt auf die Corona-Warn-App setzen.

  3. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari-Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /