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Domino's DRU: Neuseeland bekommt einen fahrerlosen Pizzabringservice

In Neuseeland plant die Pizzakette Domino's, ihre Pizzen künftig mit einem autonomen Fahrzeug liefern zu lassen. Der kleine DRU hat Platz für Pizzen und Getränke und soll nicht nur Straßen nutzen.
/ Andreas Sebayang
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Domino's will in Zukunft seine Pizzen ohne Personal ausliefern. (Bild: Domino's)
Domino's will in Zukunft seine Pizzen ohne Personal ausliefern. Bild: Domino's

Domino's Pizza hat angekündigt, das autonome Fahrzeug DRU (Domino's Robotic Unit) für das Liefern von Pizzen(öffnet im neuen Fenster) zu nutzen. Was zunächst nach einem Werbegag klingt, hat sogar die Unterstützung der Politik in Neuseeland. Denn dort sollen die ersten Testläufe starten. Der Verkehrsminister Neuseelands, Simon Bridges(öffnet im neuen Fenster) , unterstützt das Vorhaben, wie er per Twitter verkündete(öffnet im neuen Fenster) .

Domino's Robotic Unit - Trailer
Domino's Robotic Unit - Trailer (03:21)

Einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP zufolge(öffnet im neuen Fenster) wird das Fahrzeug genug Platz für 10 Pizzen haben und diese bis zu 20 Kilometer weit fahren können. Da das Fahrzeug akkubasiert funktioniert, beträgt die Reichweite also rund 40 Kilometer.

DRU soll nicht nur Straßen benutzen, sondern auch Fußwege. Das Fahrzeug ist recht klein und könnte so auch Abkürzungen nehmen, die ein menschlicher Fahrer legal nicht verwenden dürfte. Dank der Höhe von einem Meter sind auch Abkürzungen mit Kriechhöhe möglich.

Es fehlen allerdings noch einige essentielle Daten. Die Geschwindigkeit ist, wie anhand der publizierten Videos zu erkennen, nicht besonders hoch und entspricht eher schnellem menschlichen Gehen. Damit würde sich das Fahrzeug für die Nahverteilung eignen.

Das hat vermutlich auch mit der Verwandtschaft zu tun. Der DRU, eine Entwicklung aus Australien, basiert auf einer Entwicklung von Marathon Targets(öffnet im neuen Fenster) . Deren Roboter sind eigentlich als Ziel für Schießübungen konstruiert worden. Jetzt sollen sie also zusätzlich Pizzen statt Zielscheiben durch die Gegend fahren.

Das militärische Modell T40 erreicht eine Geschwindigkeit von 18 km/h. Überraschend lang ist die Ladezeit von rund 8 Stunden. Sollte das beim zivilen Liefermodell ähnlich sein, lässt sich nur die Nahverteilung ermöglichen, ohne längere Ausfälle durch Ladezeiten zu provozieren.


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