Continental: Künftig sollen Autos sich untereinander austauschen
Continental(öffnet im neuen Fenster) nennt die sogenannte Car-2-Car-Kommunikation, die erstmals auf regulären Straßen getestet wird, einen dynamischen, elektronischen Horizont (eHorizon). So können sich Autos zum Beispiel eigenständig über Geschwindigkeitsbeschränkungen, Staus oder Unfälle austauschen.
Die Technik ist sogar in der Lage, den Streckenverlauf zu erfassen, was detailreicher erfolgen soll als bei einem Navigationssystem. Dazu gehören Informationen, die auch für hochautomatisiertes Fahren interessant sind, etwa Steigungen oder Kurvenradien.
Mit eHorizon könnte von nachfolgenden Autos eine Aussage darüber getroffen werden, ob die kommende Strecke hoch- oder sogar vollautomatisiert befahren werden kann. Der Datenaustausch erfolgt per Mobilfunk.
Die vernetzten Testfahrzeuge kommunizieren aber nicht nur untereinander, sondern auch mit einer Cloudanwendung, um das Kartenmaterial zu verbessern.
Bei Lastkraftwagen wird seit 2012 eine Vorgängertechnik genutzt, die als statischer eHorizon bezeichnet wird. Die Lkw können dabei ihre Motorleistung auf das Höhenprofil der Strecke einstellen, um Sprit zu sparen.
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