Abo
  • Services:

Roboter: Rolls Royce entwickelt Schiffe ohne Besatzung

Im kommenden Jahrzehnt könnten Schiffe ohne Besatzung auf den Weltmeeren unterwegs sein. Das britische Unternehmen Rolls Royce testet, wie diese von Land aus gesteuert werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Containerschiff: abends zu Hause statt monatelang auf See
Containerschiff: abends zu Hause statt monatelang auf See (Bild: Tim Rue/Bloomberg via Getty Images)

Schiffe werden heute schon weitgehend von Computern gesteuert. Künftig könnten sie auch ganz ohne Besatzung auf den Weltmeeren unterwegs sein: Das britische Unternehmen Rolls Royce simuliert den Betrieb unbemannter Schiffe.

Stellenmarkt
  1. SHW Automotive GmbH, Aalen, Bad Schussenried
  2. SCISYS Deutschland GmbH, Bochum

Das Konzept sieht vor, die unbemannten Schiffe vom Land aus zu steuern. Den Prototyp eines solchen Kommandostands hat Rolls Royce in seiner Niederlassung in Alesund in Norwegen eingerichtet. Dort wird der Rundumblick von der Brücke eines unbemannten Schiffes simuliert.

Steuern von Land

Statt auf der Brücke ihres Schiffes zu stehen, sollen Kapitäne von Land aus ganze Flotten von Containerschiffen steuern. Statt monatelang auf See zu verbringen, könnte der Schiffsführer morgens zur Arbeit gehen und abends nach Feierabend zur Familie nach Hause fahren. Ein Szenario vergleichbar den Drohnen, deren weltweite Einsätze von Piloten in den USA aus gesteuert werden.

Unbemannte Schiffe seien sicherer und günstiger, sagt Rolls Royce. Außerdem belasteten sie die Umwelt weniger: Ein unbemanntes Schiff komme ohne Brücke, Mannschaftsunterkünfte sowie weitere Einrichtungen für die Besatzung wie etwa Wasser- und Abwassertanks aus. Unbeladen habe ein unbemanntes Schiff etwa fünf Prozent weniger Gewicht als ein bemanntes und benötige 12 bis 15 Prozent weniger Treibstoff. Schiffe werden mit Schweröl betrieben, das die Umwelt mehr belastet als Treibstoff für Autos.

Bedenken und Regularien

Rolls Royce glaubt, dass solche Schiffe technisch in den 2020er Jahren einsatzbereit sein könnten. Allerdings glaube er, dass Diskussionen über Regularien sowie Zweifel auf Seiten der Industrie und der Gewerkschaften eine Einführung hinauszögern würden, sagte Oskar Levander, Bereichsleiter von Innovation im Bereich Marine bei Rolls Royce, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die Europäische Union hat das Forschungsprojekt Maritime Unmanned Navigation through Intelligence in Networks (Munin) eingerichtet, das sich ebenfalls mit unbemannter Schifffahrt beschäftigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 899€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

TheUnichi 27. Feb 2014

Schon mal darüber nachgedacht, einfach einen MODERNEN Beruf wie z.B. den ITler zu lernen...

derdiedas 27. Feb 2014

Oder verhindert, denn "remote" lassen sich viel mehr Kontrollinstanzen implementieren...

derdiedas 27. Feb 2014

Ohne Brücke spart man alleine dort schon 10% ein weil diese "Wand" halt kein Klotz im...

Thunder_ 27. Feb 2014

Ja, warum nicht gleich Anthrax-Bomben? Schiff bleibt heil, Menschen nicht. -.-

tom201 27. Feb 2014

Das ist Kritik über unseres Konsumverhalten, das dass Schiff ohne Besatzung fährt ist ein...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz
  2. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  3. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

    •  /