Abo
  • Services:
Anzeige
3D-Modell eines Schiffsrumpfs: Optimierte Route
3D-Modell eines Schiffsrumpfs: Optimierte Route (Bild: Franz Hover, Brendan Englot)

Tauchroboter: Roboter sucht nach Sprengkörpern an Schiffen

3D-Modell eines Schiffsrumpfs: Optimierte Route
3D-Modell eines Schiffsrumpfs: Optimierte Route (Bild: Franz Hover, Brendan Englot)

MIT-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, die es einem Tauchroboter ermöglicht, schnell und effizient einen Schiffsrumpf nach Fremdkörpern abzusuchen. Ihr System könne bald mit einem menschlichen Taucher konkurrieren, glauben die Forscher.

Schiffe auf unter Wasser angebrachte Sprengsätzen zu untersuchen, ist eine aufwendige, gefährliche, aber wichtige Aufgabe. Derzeit erledigen sie meist Taucher. Die US-Marine würde aber lieber Roboter einsetzen. Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Algorithmus entwickelt, der es einem Roboter ermöglicht, Schiffsrümpfe abzusuchen.

Anzeige

10 Zentimeter große Fremdkörper

Die von Franz Hover und Brendan Englot entwickelten Algorithmen verbessern die navigatorischen Fähigkeiten eines Roboters sowie jene, unter Wasser Gegenstände an einem Schiff zu erkennen. Dabei sucht der Roboter nicht nur den Rumpf selbst ab, sondern auch herausstehende Strukturen wie die Propeller oder das Ruder. Ziel ist, 10 Zentimeter große Fremdkörper zu erkennen.

Dazu nähert sich der Roboter zunächst dem Schiff bis auf 10 Meter und fährt den Rumpf in dieser Entfernung in einer Zinnen-förmigen Bahn entlang. Dabei tastet er den Rumpf mit einem Sonar ab und erstellt so eine Punktwolke. Deren Auflösung reicht aus, um einen groben Umriss des Schiffes mit Ruder und Propeller zu erkennen. Aber schon der Übergang zwischen den Strukturen lässt sich nicht genau ausmachen. Das sei aber wichtig, damit der Roboter, wenn er diese absuchen soll, nirgendwo anstößt.

Punktwolke wird zu Gitternetzmodell

Mit Hilfe eines Grafikalgorithmus wird die Punktwolke in ein Gitternetzmodell verwandelt. Dieses nutzt der Roboter dann zum Navigieren, wenn er in einem zweiten Durchgang das Schiff in einem geringeren Abstand umkreist. Ein besonderer Algorithmus optimiert dabei die Route, so dass der Roboter zwar jeden Punkt auf dem Gitter ansteuert, das Schiff aber nicht einfach in Streifen abfährt.

Die Punkte auf dem Gitter haben zueinander einen Abstand von zehn Zentimetern. Diese Auflösung reiche aus, um einen Sprengkörper von der Größe eines iPods zu erkennen, erklärt Hover.

Test mit HAUV

Getestet haben Hover und Englot ihre Algorithmen mit Hilfe des Hovering Autonomous Underwater Vehicle (HAUV). Der Tauchroboter wurde am MIT entwickelt und wird nun von der Ausgründung Bluefin Robotics http://www.bluefinrobotics.com vermarktet.

Als Testobjekt dienten ein 183 Meter langes Versorgungsschiff der Marine und ein 82 Meter langer Kutter. Weitere Tests sollen in Kürze folgen. Ziel sei es, in Geschwindigkeit sowie in Genauigkeit mit einem Taucher konkurrieren zu können, sagt Englot. "Wir denken, dass wir nahe dran sind."


eye home zur Startseite
MiniMized 19. Jul 2012

die ergebnisse welche der roboter liefert kann ja dann immer noch ein mensch auswerten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Raum Mannheim
  2. Technische Universität Hamburg, Hamburg
  3. Gesellschaft für Reisevertriebssysteme mbH, Bochum
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Top-Angebote
  1. 62,90€ statt 69,90€
  2. (heute u. a. Fire-Tablets günstiger, DC-Filme und Serien reduziert, Sigma-Objektive reduziert)
  3. (u. a. For Honor Deluxe Edition 29,99€, Farcry Primal 19,99€, Far Cry 4 12,99€, The Crew 12...

Folgen Sie uns
       


  1. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  2. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  3. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  4. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  5. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  6. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  7. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

  8. Intel

    Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

  9. Star Wars Jedi Challenges im Test

    Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer

  10. Zertifikate

    Startcom gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 10 Version 1709 im Kurztest: Ein bisschen Kontaktpflege
Windows 10 Version 1709 im Kurztest
Ein bisschen Kontaktpflege
  1. Windows 10 Microsoft stellt Sicherheitsrichtlinien für Windows-PCs auf
  2. Fall Creators Update Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen
  3. Windows 10 Microsoft verteilt Fall Creators Update

Orbital Sciences: Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
Orbital Sciences
Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
  1. Astronomie Erster interstellarer Komet entdeckt
  2. Jaxa Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond
  3. Nasa und Roskosmos Gemeinsam stolpern sie zum Mond

Ideenzug: Der Nahverkehr soll cool werden
Ideenzug
Der Nahverkehr soll cool werden
  1. 3D-Printing Neues Druckverfahren sorgt für bruchfesteren Stahl
  2. Autonomes Fahren Bahn startet selbstfahrende Buslinie in Bayern
  3. High Speed Rail Chinas Züge fahren bald wieder mit 350 km/h

  1. Re: Macht ruhig weiter, Vivendi

    Umaru | 18:46

  2. Re: Rücksichtnahme auf kommerziellen Einsatz

    dark_matter | 18:46

  3. Re: Frontantrieb...

    Eheran | 18:43

  4. Re: Vorsicht !

    motzerator | 18:43

  5. Re: Die Zeiten ändern sich

    x2k | 18:42


  1. 17:08

  2. 16:30

  3. 16:17

  4. 15:49

  5. 15:20

  6. 15:00

  7. 14:40

  8. 14:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel