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DFKI

Roboter inspiziert Schiffe

Magnet Crawler heißt ein am DFKI entwickelter Roboter. Er hat zwei mit Magneten besetzte Räder, mit denen er an Metallwänden entlangfahren kann. Der Magnet Crawler ist dazu gedacht, schwer zugängliche Bereiche in Schiffen zu kontrollieren.

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DFKI: Roboter inspiziert Schiffe

Die Robotiker des Deutschen Zentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen haben einen Roboter entwickelt, der das Innere von Schiffen kontrollieren soll. Er kann an den Schiffswänden entlangfahren und soll es ermöglichen, sie ohne großen Aufwand auf Schwachstellen zu untersuchen.

Magnetische Räder

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Magnet Crawler heißt der 38 cm breite und 28 cm lange Roboter. Seinen Namen verdankt er zwei 15 cm großen Rädern, deren Laufflächen mit Permanentmagneten aus Neodym besetzt sind. Sie ermöglichen es dem Roboter, an senkrechten Wänden aus Metall entlangzufahren.

Beide Räder werden einzeln angetrieben, damit das Fahrzeug lenken kann. Ein elastischer Ausleger am Heck sorgt für Stabilität beim Fahren. Der Roboter kann die Wände mit einer Geschwindigkeit von 1,8 km/h entlangflitzen. Zur Ausstattung des Magnet Crawler gehört eine kleine Videokamera mit Funkkamera sowie Leuchtdioden, um das Einsatzgebiet auszuleuchten. Als Energiespeicher dient ein 800-mAh-Lithium-Polymer-Akku.

Bei seinen Einsätzen wird der Magnet Crawler von einem Menschen ferngesteuert. Während er die Schiffswände inspiziert, funkt er die Bilder seiner Kamera an einen Computer, auf dessen Bildschirm die Techniker sie sich anschauen können.

Kontrolle von Schiffen

Entwickelt wurde der Roboter im Rahmen des Projekts Minoas. Ziel ist es, eine ganze Flotte von Robotern für die Überprüfung von Schiffen zu bekommen. Neben dem Magnet Crawler, der Wände, Tanks und Laderäume abfahren soll, wird es Schwimmroboter geben, die Schiffsrümpfe von außen kontrollieren sollen.

  • Der Roboter Magnet Crawler... (Foto: wp)
  • ...kann an senkrechten Metallwänden fahren. (Foto: wp)
Der Roboter Magnet Crawler... (Foto: wp)

Die Roboter sollen jene Teile eines Schiffes auf mögliche Schäden untersuchen, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Um die Wände der hohen Laderäume zu erreichen, müssen heutzutage beispielsweise Gerüste im Laderaum aufgebaut werden. Durch den Einsatz der Roboter sollen diese Arbeiten zukünftig einfacher und effizienter durchgeführt werden.



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rainshine 24. Nov 2010

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