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Hyperloop One: Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz

Ein Rohrpostzug fährt unter freiem Himmel: Eines der Hyperloop-Projekte hat erfolgreich den Antrieb für das Transportsystem Hyperloop getestet. Das frisch umbenannte Unternehmen hat zudem in einer neuen Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

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Hyperloop: Kommt der Hyperloop nach Skandinavien?
Hyperloop: Kommt der Hyperloop nach Skandinavien? (Bild: Hyperloop One)

So fahren wir in der Zukunft: In der Wüste von Nevada ist am Mittwoch das Transportsystem Hyperloop getestet worden. Der Test fand allerdings unter freien Himmel statt, später soll das Transportsystem in einer Röhre unterwegs sein.

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Hyperloop ist ein Transportmittel, das Elon Musk konzipiert hat: Durch eine Röhre, in der ein weitgehendes Vakuum herrscht, sollen Kapseln mit einer Geschwindigkeit von 1.200 Kilometern pro Stunde flitzen. Die Kapseln schweben über der Schiene - gehalten von einem Magnetfeld. Zudem erzeugen sie ein Luftpolster, auf dem sie schweben. Ein Linearmotor treibt sie an.

Der Schlitten fuhr auf Schienen

Auf seiner Teststrecke bei Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada hat das Unternehmen Hyperloop One den Antrieb erstmals getestet: Ein Schlitten raste ein kurzes Stück über die Trasse. Die ist noch offen, der Schlitten fuhr auf Schienen. Getestet wurde lediglich der Antrieb.

Es sei einfacher, bei einer so komplexen Technologie schrittweise vorzugehen, sagte Knut Sauer Anfang des Jahres Golem.de. Er leitet den Bereich Geschäftsentwicklung bei Hyperloop One. Das System werde zunächst auf Schienen getestet, dann auf Schienen in der Röhre, und erst wenn das alles funktioniere, komme die Schwebetechnik hinzu.

Raider heißt jetzt Twix

Der erfolgreiche Test ist aber nicht die einzige Neuigkeit bei den Hyperloopern aus Las Vegas: Das Unternehmen hat einen neuen Namen - es heißt jetzt nicht mehr Hyperloop Technologies, sondern Hyperloop One. Das soll die Verwechslungsgefahr mit dem Konkurrenten Hyperloop Transportation Technologies (HTT) verringern, das mit einem Pool ehrenamtlicher Experten in vielen Ländern an dem Konzept arbeitet.

Zudem hat Hyperloop One in der zweiten Finanzierungsrunde 80 Millionen US-Dollar erhalten. Zu den Investoren gehört unter anderem General Electric sowie die Société Nationale des Chemins de fer Français (SNCF), die staatliche französische Eisenbahngesellschaft. Die Deutsche Bahn hat zwar nicht in Hyperloop One investiert. Das Unternehmen ist aber einer der neuen Partner, die die Entwicklung des Hyperloops unterstützen.

Das Hyperloop Konzept hat Musk seinerzeit quelloffen gemacht, damit Interessenten es umsetzen können - er selbst sagte damals, er sei zu beschäftigt mit seiner Arbeit beim Elektroautohersteller Tesla Motors und dem Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) und werde das Konzept deshalb nicht selbst umsetzen.

Es wurden daraufhin zwei Hyperloop-Projekte gegründet, die den Rohrpostzug bauen: neben dem jetzigen Hyperloop One noch HTT, das eine Strecke in Quay Valley baut, einer neuen Stadt in Kalifornien.

Es hyperloopt in Europa

Beide Projekte gingen bislang davon aus, dass die ersten kommerziellen Trassen in Asien oder im Mittleren Osten gebaut werden. Doch das Interesse in Europa an dem neuartigen Verkehrsmittel ist groß: HTT verhandelt mit der slowakischen Regierung über den Bau einer Strecke.

Hyperloop One hat Partner in Finnland und der Schweiz gefunden: Das finnische Unternehmen FS Links prüft die Machbarkeit einer Trasse von Helsinki nach Stockholm. Cargo Sous Terrain will ein unterirdisches Gütertransportsystem in der Schweiz bauen.



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KlugKacka 16. Mai 2016

Und noch länger geforscht um di eHaltbarkeit runterzusetzen :P O.K. zurück zum Thema.

M.P. 13. Mai 2016

Oder man hat schon in Planungsmeetings das Gesamtbudget des Projektes verbraten, bevor...

Stupendous Man 13. Mai 2016

Das Problem mit Hochgeschwindigkeitsnetzen in Deutschland ist nicht die Technik, sondern...

Bouncy 12. Mai 2016

@Golem: was denn nun, habt ihr das völlig falsch dargestellt oder wie ist da der Stand?

Niantic 12. Mai 2016

Es ging darum dass man aus zentraleuropa so gut wie gar nicht direkt an diesen flughafen...


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