Signal Guru

Grüne Welle mit dem Smartphone

US-Wissenschaftler haben eine Smartphone-App entwickelt, die Fahrern anzeigt, wie schnell sie fahren müssen, damit sie an der nächsten Ampel nicht warten müssen. So reiten sie nicht nur auf einer grüne Welle, sondern können auch Benzin sparen.

Artikel veröffentlicht am ,
Signal Guru: grüne Welle dank Smartphone
Signal Guru: grüne Welle dank Smartphone (Bild: Christine Daniloff/MIT)

Frei Fahrt durch die Stadt verspricht die Smartphone-App Signal Guru, die Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Universität von Princeton entwickelt haben. Die App zeigt dem Fahrer an, wie schnell er fahren soll, um an der nächsten Ampel die Grünphase zu erwischen.

Smartphone auf dem Armaturenbrett

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Die App nutzt aus, dass viele Autofahrer unterwegs ihr Smartphone zur Navigation nutzen. Dazu stecken sie das Gerät in eine Halterung auf dem Armaturenbrett. Um Signal Guru zu nutzen, muss der Fahrer die Kamera des Smartphones einschalten. Diese nimmt die Ampel auf und sagt vorher, wann sie umschaltet.

Die Idee ist, dass viele Autofahrer an diesem Vorhersagesystem teilnehmen. Die Smartphones kommunizieren miteinander und teilen sich die Dauer der Ampelphasen mit. So entsteht mit der Zeit ein recht genaues Muster über die Schaltpläne der Ampeln. Daraus wiederum lässt sich vorausberechnen, welche Phase eine Ampel anzeigt, wenn der Fahrer sich ihr nähert, und wie schnell er fahren soll, damit er an einer Ampel nicht anhalten muss. Im aktuellen Prototyp wird dem Fahrer die Geschwindigkeit, die er fahren soll, angezeigt. In einer möglichen kommerziellen Version werde das wohl per Sprachausgabe passieren, sagt Projektleiter Emmanouil Koukoumidis vom MIT.

Weniger als 1 Sekunde

Die Forscher testeten Signal Guru in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts, dem Sitz des MIT, sowie im asiatischen Stadtstaat Singapur. Die Vorhersagen der App waren dabei bis auf etwa 2,5 Sekunden genau, wobei die Vorhersagen für Cambridge deutlich genauer waren. Grund ist, dass die Ampeln dort festgelegte Phasen haben. Signal Guru konnte bis auf 0,6 Sekunden genau ankündigen, wann eine Ampel umschaltete. In Singapur hingegen variiert die Dauer der Ampelphasen je nach Verkehrslage. Entsprechend schwieriger war die Vorhersage. In den Vororten schaffte Signal Guru eine Genauigkeit von etwa einer Sekunde, in der überfüllten Innenstadt nur von etwa 2 bis 2,5 Sekunden.

Kein lästiges Warten

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Statt vor Ampeln warten zu müssen, soll der Nutzer hurtig ans Ziel kommen. Dadurch kann er auch Treibstoff sparen und damit die Umwelt schützen. Bei den Tests in Cambridge konnten die Fahrer, die mit Signal Guru unterwegs waren, den Treibstoffverbrauch um 20 Prozent senken.

Das System könne auch erweitert werden, sagt Koukoumidis. Die Kameras könnten beispielsweise die Benzinpreise an den Tankstellen oder freie Parkplätze erfassen. Die Informationen könnten dann anderen Autofahrern mitgeteilt werden.

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x-beliebig 17. Apr 2014

es ist bestimmt kein Zufall, dass man mittlerweile in Hamburg (da kann ich es beurteilen...

flasherle 30. Aug 2011

sorry baer bei den 1300 km die ich im monat fahre, sind das gerade mal um die 150 euro im...

Flying Circus 30. Aug 2011

Die Leute in rot schneiden Dich bzw. Deine Überreste dann aus dem Wrack raus. Früher...

gschmitt 30. Aug 2011

... da die Ampel hierzulande so gesetzt sind, das das Smartphone in der Pole-Position die...



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