5,5 Millionen US-Dollar Risikokapital für das neue Unternehmen. Die Entwickler des Open-Source-Cloud-Systems Eucalyptus haben eine Firma gegründet. Eucalyptus Systems will Geschäftsangebote auf Basis des Eucalyptus-Frameworks entwickeln und Support dafür anbieten. Das Unternehmen hat Risikokapital erhalten.
TSMC liegt im zweiten Quartal über den Prognosen der Analysten. Der Auftragschiphersteller TSMC, weltweit die Nummer 1, sieht im kommenden Halbjahr eine Belebung des Geschäfts. Besonders in China helle sich die Situation auf. Die Kunden seien dabei, die Prognosen wieder vorsichtig zu erhöhen.
Deutsche Telekom stellt neue Struktur des Deutschlandgeschäfts vor. Die Telekom legt ihr Deutschlandgeschäft in einer Gesellschaft zusammen, in der die Bereiche Festnetz und Mobilfunk zusammengeführt werden. "Mobilfunk und Festnetz werden künftig aus einem Guss geplant, gebaut, geführt und vermarktet", so Telekom-Chef René Obermann.
Internetkonzern verhandelt mit Betreiber Match.com. Yahoo will sich von seiner Datingplattform trennen, die 500 Millionen US-Dollar wert sein soll. Der Betreiber von Match.com steht in Verhandlungen mit dem Internetkonzern.
Gewinn des Netzausrüsters geht im ersten Quartal nur leicht zurück. Ericsson ist bislang von der globalen Krise weniger stark betroffen. Die meisten Mobilfunkausrüster seien finanziell gesund und die Netzwerkauslastung nehme stark zu, gab der schwedische Mobilfunkausrüster bekannt. Beim Glasfaserausbau seien einige Festnetzbetreiber aber vorsichtiger geworden.
DHL bleibt im Boot. Amazon Deutschland setzt seit rund zehn Jahren auf das Logistikunternehmen DHL, das zur Deutschen Post AG gehört. Seit April 2009 ist diese Zusammenarbeit nicht mehr exklusiv. Seitdem ist auch die Hermes Logistik Gruppe mit im Boot.
Notebookhersteller kann nur 46 Millionen Euro verbuchen. Acer konnte trotz Wirtschaftskrise mehr Computer verkaufen. Durch den Trend zu Netbooks und billigen Notebooks gingen Gewinn und Umsatz aber zurück.
Strategische Partnerschaft soll neue Ära einläuten. Ab der zweiten Jahreshälfte will T-Mobile GPS-fähige Smartphones mit der Navigationssoftware MobileNavigator 7 ausstatten. Dazu hat es eine strategische Partnerschaft mit Navigon geschlossen.
Linux-Distribution soll Ende Mai 2009 erscheinen. Die Entwickler der Linux-Distribution Fedora 11 haben eine Previewversion freigegeben, die ausführlich getestet werden soll. Die neue Version der Distribution verwendet Ext4 als Standarddateisystem, installiert Schriftarten automatisch und es gibt einen neuen Lautstärkeregler.
Gewinn und Umsatz schrumpfen - Firmenchef dennoch optimistisch. SAP hat im ersten Quartal 2009 unter schrumpfendem Gewinn und Umsatz gelitten. Der Walldorfer Konzern verkaufte 33 Prozent weniger Softwarelizenzen. Vorstandssprecher Leo Apotheker erwartet aber, dass der Weltmarktführer gestärkt aus der Rezession hervorgeht. Ab 2010 soll es wieder aufwärts gehen.
Keine Erholung für den angeschlagenen Server- und Softwarehersteller. Für Sun Microsystems hat sich im letzten Quartal die Abwärtsspirale fortgesetzt. Das angeschlagene Unternehmen, das der Softwarehersteller Oracle für 5,6 Milliarden US-Dollar erwerben will, schreibt höhere Verluste und der Umsatz geht zurück.
Norwegische Mütter des Speicherherstellers haben Gläubigerschutz beantragt. Zwei Muttergesellschaften des norwegischen Speicherherstellers Tandberg Data sind zahlungsunfähig. Die weltweit verteilten Vertriebstöchter machen trotz der Insolvenz unter Führung des US-Hedgefonds Cyrus Capital weiter.
Mobilfunkbetreiber will auch künftig profitabel wachsen. E-Plus konnte auch im ersten Quartal des Krisenjahres 2009 den EBITDA-Gewinn um 13 Prozent steigern. Auch künftig will der Mobilfunkbetreiber "profitabel wachsen" und beim Netzausbau sogar eine EDGE-Abdeckung von 90 Prozent der Bevölkerung erreichen.
Beliebte Software soll eigenständig weiterentwickelt werden. Amazon holt sich mit der Übernahme von Lexcycle die Freeware Stanza ins Unternehmen. Die populäre E-Book-Reader-Software Stanza soll weiter von dem erst Anfang 2008 begründeten Team entwickelt werden.
Erste Grafikkarte mit 40-Nanometer-GPU wird ausgeliefert. Mit der Radeon HD 4770 verschiebt AMD das Preis-Leistungsverhältnis von Grafikkarten weiter zugunsten der Anwender. In der Preisklasse unter 100 Euro soll die Karte schon für fast alle Spiele und Auflösungen ausreichen und zudem dank 40-Nanometer-Technik recht sparsam sein.
Elektronikkonzern erwartet überraschend Gewinn im laufenden Geschäftsjahr. Für den Elektronikkonzern Sharp werden die kommenden zwölf Monate weniger dramatisch schlecht ausfallen als erwartet. Eine steigende Nachfrage nach Mobiltelefonen werde den Einbruch in der LCD-Fernsehsparte abfedern.
TU Dresden wird Gemeinschaftsunternehmen Namlab komplett übernehmen. Der insolvente DRAM-Hersteller Qimonda muss sein Engagement in einem Joint Venture mit der TU Dresden aufgeben. Die Universität wird die Anteile an NaMLab komplett übernehmen. Dort wird Nanospeicherelektronik mit hoher Leistungsfähigkeit und geringem Energieverbrauch entwickelt.
Umsatzwachstum in der Einzelhandelssparte zu schwach. 1.600 Vollzeitstellen hat Apple zwischen Januar und März 2009 abgebaut. In dem Quartal konnte der Konzern trotz Krise den Gewinn um 15 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar steigern.
Firmen legen Streitigkeiten bei und tauschen Patente aus. Die beiden Technologieunternehmen Qualcomm und Broadcom haben sich nach jahrelangem Rechtsstreit auf die Beilegung ihres Patentstreits geeinigt, was Qualcomm fast 900 Millionen US-Dollar kostet. Beide südkalifornischen Unternehmen feierten die Einigung als Sieg.
Computerindustrie geht weitgehend leer aus. Die Konjunkturpakete der Bundesregierung berücksichtigen die IT-Industrie nur wenig. Hewlett-Packard will am zweiten Konjunkturpaket dennoch einen Anteil haben. Derweil entlässt das Unternehmen 250 Personen in Deutschland.
Geodatenbilderdienst startet noch dieses Jahr. Google will hierzulande noch 2009 mit "Google Street View" starten. Mit den deutschen Datenschützern will sich der US-Konzern auf spezielle Datenschutztools geeinigt haben.
Staatsfonds will zehn Prozent Beteiligung von Sachsen. Ein russischer Staatsfonds hat Interesse, beim angeschlagenen Dresdner Qimonda-Werk einzusteigen. Laut Insidern wollen die Russen sich aber nur dann engagieren, wenn sich der deutsche Staat wenigstens mit zehn Prozent an der Fabrik beteiligt.
Holtzbrinck Networks und Verlagsgruppe Weltbild steigen aus. Der niederländische Onlineshop Bol.com hat einen neuen Eigner. Der bekannte Fernsehproduzent John de Mol ("Big Brother" und "Wer wird Millionär?") kaufte das profitable Unternehmen, das 2008 rund 224 Millionen Euro umsetzte.
Südkoreanischer Konzern kann aber 349 Millionen Euro Gewinn ausweisen. Laut Samsungs Finanzkommunikationschef Robert Yi ist es noch zu früh, um auf eine baldige Erholung der Weltwirtschaft zu hoffen. Der Konzerngewinn ging im ersten Quartal auf 349 Millionen Euro zurück.
Drittgrößter Chiphersteller der Welt würde durch Zusammenschluss entstehen. Renesas und NEC Electronics sind in der Endphase ihrer Gespräche über einen Zusammenschluss. Damit werden auf dem Weltmarkt für Mikrocontroller und System-on-Chip-Bausteine die Machtverhältnisse verändert.
Schadenersatzforderungen könnten noch deutlich steigen. Für Klaus Zumwinkel und Kai-Uwe Ricke könnte es jetzt ganz dicke kommen. Die Deutsche Telekom ist nämlich zuversichtlich, dass sie ihrem einstigen Aufsichtsratschef und ihrem Exvorstandsvorsitzenden schwerwiegende Verstöße nachweisen kann. Dem Konzern sollen Beweise vorliegen, wie die Telekom dem Handelsblatt bestätigte.
Finanzchef erwartet, dass Schwäche mindestens ein weiteres Quartal anhält. Microsoft hat zum ersten Mal seit 23 Jahren in einem Finanzquartal einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Finanzchef Chris Liddell erwartet, "dass die Schwäche mindestens das nächste Quartal hindurch anhält."
E-Commerce-Konzern steigert Gewinn um 24 Prozent auf 177 Millionen US-Dollar. Amazon profitiert von der Schwäche von eBay und der Pleite der Elektronikmarktkette Circuit City und kann trotz Krise den Gewinn um 24 Prozent auf 177 Millionen US-Dollar verbessern. Die Nachfrage für den Kindle habe die "kühnsten Erwartungen" übertroffen.
Wachstum beim Virtualisierungsspezialisten geht zurück. Das Boomunternehmen VMware konnte im ersten Quartal den Nettoumsatz um 61 Prozent auf 69,9 Millionen US-Dollar steigern, doch der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen war erstmals rückläufig.
Neue Version aktualisiert hauptsächlich Komponenten. Die Linux-Distribution Ubuntu 9.04 bietet ein neues Benachrichtigungssystem und unterstützt das Dateisystem Ext4. Darüber hinaus bietet die neue Version in erster Linie aktualisierte Komponenten.
Hofft auf Besserung im neu angelaufenen Geschäftsjahr. Logitech, der weltgrößte Hersteller von Computermäusen, macht Verluste. Das Schweizer Unternehmen, das aus den USA geführt wird, klagt über Nachfrageschwäche und vorsichtiges Bestellverhalten der Händler.
Suns Angebot bei Amazon EC2. Sun will seinen Applicationserver Glassfish über verschiedene Cloud-Angebote verfügbar machen - darunter auch die Amazon Elastic Compute Cloud (EC2). Suns freie Identitätsmanagementwerkzeuge sollen ebenfalls in die Cloud gebracht werden.
DSF soll die Fußball-Bundesliga für die Telekom übertragen. Die Deutsche Telekom will nach Informationen des Handelsblatts die Produktion für Übertragungen der Fußball-Bundesligaspiele im Internet aus strategischen Gründen nicht mehr an ihren bisherigen Partner vergeben. Der Wegfall des Produktionsauftrages wäre für Premiere gleich in doppelter Hinsicht ein herber Verlust.
Kunden fragen höhere Speicherkapazitäten nach. SanDisk hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2009, das am 29. März 2009 endete, einen Verlust von 208 Millionen US-Dollar ausgewiesen, verglichen mit einem Nettogewinn von 11 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Umsatz fiel stark, obwohl immer mehr Speicher gefragt ist.
Nur der Absatz von Macintosh-Computern gibt nach. Apple hat relativ unbeeindruckt von der wirtschaftlichen Lage seinen Gewinn um 15 Prozent auf 1,21 Milliarden US-Dollar gesteigert. Finanzchef Peter Oppenheimer freute sich über ein weiteres Rekordergebnis.
Konzernchef beklagt Schwäche im Kerngeschäft. EBay, als Plattform für billige Gebrauchtwaren bislang krisenresistent, hat im letzten Quartal einen kräftigen Rückgang im Kerngeschäft erlitten. Konzernchef John Donahoe gab der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage die Schuld.
Hausbank bittet um Zuschuss für angeschlagenen Elektronikhersteller. Pioneer kann ohne eine Finanzspritze aus einem japanischen Staatsfonds offenbar nicht überleben. Der Elektronikhersteller und sein wichtigster Kreditgeber bitten die Regierung um 30 Milliarden Yen.
Hersteller kann weiteren Auftrag beim Weltmarktführer landen. Infineon wird Nokia EDGE-Chipsätze für Billighandys mit Internetzugang liefern. Für den angeschlagenen Chiphersteller ist dies ein wichtiger Auftrag.
Gewinn bricht um 78 Prozent ein. Yahoo büßt auch im ersten Quartal 2009 erneut kräftig Gewinn ein. Die neue Konzernchefin Carol Bartz reagiert darauf mit weiterem Stellenabbau.
"Umstrukturierung brachte flexibles AMD". Auch im ersten Quartal 2009 hat AMD seine Verluste erneut ausgeweitet. Der Umsatz sackte wegen sinkender Nachfrage um 21 Prozent ab, was sich im laufenden zweiten Quartal fortsetzen soll.
Verluste etwas niedriger als erwartet. LG Electronics hofft, im laufenden zweiten Quartal mehr Mobiltelefone verkaufen zu können als zu Jahresbeginn. Im letzten Quartal stieg der Umsatz sogar.
Druck durch Landestöchter in Großbritannien, USA und Polen. Die Deutsche Telekom muss wegen Problemen ihrer Auslandstöchter die Prognosen senken. In den USA, Polen und Großbritannien schlägt die Krise durch.
Kauft Start-up Mi5 Networks. Symantec hat in aller Stille Mi5 Networks erworben, ein Start-up, das Sicherheitsappliances für große Unternehmen herstellt. Der Kaufpreis bleibt geheim.
Vasudevan Software wirft beiden Unternehmen Patentverletzung vor. Die Firma Vasudevan Software sieht zwei seiner Patente durch Produkte von IBM und Oracle verletzt und hat daher Klage eingereicht. Beide Patente decken Datenbanktechniken ab.
Wirtschaftskrise sorgt für Nachfragerückgang. Die auf SAP spezialisierten Freiberufler müssen sich auf schwere Zeiten einstellen. Die Projektnachfrage geht zurück, obwohl diese Gruppe nach wie vor die am meisten nachgefragten IT-Selbstständigen sind.
Palmisano will weitere Übernahmechancen nutzen. IBM hat im ersten Quartal den Gewinn mit 2,3 Milliarden US-Dollar fast konstant halten können. Konzernchef Samuel J. Palmisano kündigte an, weitere Möglichkeiten zu Übernahmen zu nutzen.
Holt sich neuen Chef von Dell Europe. Das Telekommunikationsunternehmen Versatel hat sich von seinem Vorstandsvorsitzenden Peer Knauer getrennt. Knauer fehle in der jetzigen Phase "die internationale Erfahrung", erfuhr Golem.de als Begründung aus unternehmensnahen Kreisen. Der Nachfolger kommt von Dell.
Kaufpreis bei 7,4 Milliarden US-Dollar. Für rund 7,4 Milliarden US-Dollar kauft überraschend Oracle Sun Microsystems. Sun hatte Medienberichten zufolge zuletzt mit IBM verhandelt, die Gespräche waren aber gescheitert.
Kein Zuwachs bei DSL-Anschlüssen im ersten Quartal. United Internet konnte trotz Wirtschaftskrise im ersten Quartal den Umsatz steigern, doch das DSL-Geschäft stagnierte. Im Gesamtjahr sollen die Vorjahresergebnisse gehalten werden.