Neuer Geschäftsbereich für Netzwerkausrüster. Cisco will sich einen neuen Geschäftsbereich eröffnen: Der Netzwerkausrüster hat angekündigt, Infrastrukturlösungen für intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, zu entwickeln.
Konzern macht in Deutschland aber weniger Gewinn und Umsatz. Vodafone Deutschland hat im letzten Geschäftsjahr zwar über eine Million Mobilfunkkunden gewonnen, Umsatz und EBITDA-Gewinn zeigten aber einen leichten Rückgang. Der Gesamtkonzern machte einen Nettogewinn von 7,55 Milliarden Euro.
Verbesserte Zusammenarbeit mit Windows. Linux-Anbieter Red Hat hat ein Update für Red Hat Enterprise Linux 4 (RHEL) freigegeben. Die neue Version 4.8 enthält verbesserte Treiber und aktualisiert die Samba-Version für eine bessere Zusammenarbeit mit Windows-Clients.
Geheimdienste sollen in zunehmende Hackversuche verwickelt sein. Der deutsche Inlandsgeheimdienst beklagt mehr Cyberangriffe auf Behörden und Unternehmen in Deutschland. Verantwortlich seien konkurrierende Spione aus Russland und China.
DisplayLink veröffentlicht Quelltext unter der LGPL. DisplayLink hat eine Bibliothek veröffentlicht, mit der sich die USB-Display-Technik des Unternehmens unter Linux nutzen lässt. Bisher war die Technik Windows- und Mac-Nutzern vorbehalten. Die Bibliothek ist als Open Source verfügbar.
Berliner Unternehmen soll weiter eigenständig agieren. Amazons Tochter Audible Inc. hat die Übernahme der deutschen Audible GmbH abgeschlossen. Deren Hörbuch-Download-Shop Audible.de war ursprünglich ein Gemeinschaftsunternehmen von Audible Inc., Holtzbrinck Ventures, der Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie der Verlagsgruppe Lübbe.
Konzern untergrub offenbar jahrelang den Datenschutz. Die Spitzelaffäre der Deutschen Telekom erreicht eine neue Dimension. Nach Informationen des Handelsblatts spähte der Staatskonzern nicht nur die Telefondaten von Aufsichtsräten und Journalisten aus. Die Konzernsicherheit der Telekom vergab außerdem über Jahre hinweg Aufträge, um Konten von Mitarbeitern, deren Angehörigen und Dritten durchleuchten zu lassen.
Besser gleich auf Windows 7 setzen. Unternehmen, die eine Vista-Einführung planen, sollten besser gleich auf den Release Candidate von Windows 7 umsteigen. Das rät Microsoft-Vizepräsident Bill Veghte.
Friedl und Eichinger mit Kino Cinedom in Köln erfolgreich. 3D- und digitales Kino kommen gut beim Publikum an. Auch in der Krise sei so ein Wachstum zu erreichen, sagte Ufa-Cinema-Geschäftsführer und Filmproduzent Thomas Peter Friedl.
Mit Richtfunk und etwas Glasfaser gegen weiße Flecken. Die Deutsche Telekom und der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson bringen 16 MBit/s nach Baden-Württemberg. Die Konzerne lassen sich das Modellprojekt aus Steuermitteln mitfinanzieren.
Erste Alphaversion veröffentlicht. Die erste Alphaversion von Ubuntu 9.10 steht zum Download bereit. Sie enthält in erster Linie aktualisierte Pakete. Die für Ubuntu 9.10 geplanten neuen Funktionen müssen erst noch festgelegt werden.
Stellaris-Produktlinie für ARM Cortex-M3-MCUs kommt ins Haus. Texas Instruments, eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen, hat Luminary Micro, einen Anbieter von Microcontrollern (MCU) auf ARM-Cortex-M3-Basis, geschluckt. Die Stellaris-Produktlinie wird fortgeführt.
Neue Preis- und Angebotsstruktur soll Anfang Juni 2009 vorgestellt werden. Ab Juli 2009 startet Premiere unter dem Namen "Sky" ein neues Pay-TV-Angebot in Deutschland und Österreich. Sky wird das bestehende Premiere-Angebot ablösen, die Marke Premiere wird nicht weiter verwendet.
Restrukturierung soll 125 Millionen US-Dollar einsparen. Seagate baut 1.100 Arbeitsplätze ab. Für den Festplattenhersteller ist es die zweite Entlassungsrunde binnen fünf Monaten.
Wissenscommunity soll Portfolio ergänzen. Hubert Burda Media übernimmt zum 16. Juni 2009 die Wissenscommunity Lycos iQ. Damit trennt sich das in Liquidation befindliche Unternehmen Lycos Europe von einem weiteren Unternehmensteil.
Virtualisierungslösungen sollen kombiniert werden. Oracle übernimmt den Virtualisierungsanbieter Virtual Iron. Der bietet ebenso wie Oracle eine auf Xen basierende Virtualisierungslösung an. Vor kurzem hatte Oracle Sun gekauft, deren Virtualisierungsportfolio ebenfalls auf Xen setzt.
Hersteller könnte versuchen, Serverbereiche wieder zu verkaufen. Oracle, weltweit der zweitgrößte Softwarehersteller, hatte anfangs vor, nur einen Teilbereich von Sun Microsystems zu schlucken. Erst als Larry Ellison damit scheiterte, legte er ein Gebot für die ganze Firma vor.
Neue Zahlen zum Prozessormarkt. Nach Mercury Research hat nun auch IDC seine Zahlen zum Prozessormarkt im ersten Quartal des Jahres 2009 vorgelegt. Zwar schrumpften die abgesetzten Stückzahlen erneut dramatisch, die Marktforscher sehen jedoch ein baldiges Ende der Absatzkrise voraus. Vor allem der Trend zu mobilen PCs ist ungebrochen.
Spanischer Telekomkonzern holt früheren Vodafone-Manager. O2 Deutschland wechselt nach nur knapp zwei Jahren seinen Vorstandsvorsitzenden aus. Sein relativ unbekannter Nachfolger Rene Schuster kommt von einer Londoner Unternehmensberatung.
Fehlerkorrekturen für Ubuntu- und Suse-Nutzer. Die freie Silverlight-Variante Moonlight 2.0 ist in einer weiteren Preview-Version erschienen. Sie korrigiert Fehler, die in der ersten Vorschau aufgefallen sind. Weitere Previews wollen die Entwickler in regelmäßigen Abständen veröffentlichen.
Alternativer Funknetzbetreiber ringt seit Jahren mit Bundesnetzagentur. Airdata, Betreiber sogenannter PortableDSL-Funknetze in Berlin und Stuttgart, könnte portable Breitbandzugänge mit bis zu 20 MBit/s anbieten. Doch das Unternehmen bekommt von der Bundesnetzagentur die Frequenzzuteilung nicht verlängert und kann darum den Ausbau der Infrastruktur nicht fortsetzen.
Cloudbasierter Dienst geht in die Betaphase. Canonical hat den Cloud-Dienst Ubuntu One gestartet. Dahinter verbirgt sich ein Onlinespeicher für Ubuntu-Nutzer. Derzeit ist er in der Betaphase. 2 GByte Speicher sind kostenlos.
US-Softwarekonzern erstmals auf dem Anleihemarkt. Microsoft begibt sich erstmals in der Konzerngeschichte auf den Anleihemarkt. Die Anleihe wurde mit großem Erfolg platziert: Der Softwarekonzern erzielte 3,75 Milliarden US-Dollar. Das Geld will Microsoft auch für Übernahmen einsetzen.
Führungswechsel und Fusion mit Renesas sollen die Rettung bringen. NEC Electronics hat in seinem vierten Finanzquartal 2008/2009 den Verlust ausgeweitet. Im gesamten neuen Geschäftsjahr erwartet der japanische Elektronikkonzern weiter rote Zahlen. Damit verharrt das Unternehmen, die Chipsparte von NEC, das vierte Jahr in Folge in der Verlustzone.
Alle Unternehmensbereiche nun in der Europa-Zentrale in Neuss vertreten. Toshiba hat die europäische Leitung seiner Unterhaltungselektronik-Sparte nach Deutschland verlegt. In Neuss sind bereits Toshibas Europaniederlassungen der Geschäftsbereiche Projektoren, Speicher und Computersysteme vertreten.
DRAM-Chips können um 10 bis 15 Prozent zulegen. Der Chef von Samsungs Chipsparte hat die Wachstumserwartungen für 2009 massiv gesenkt. Dennoch sollen bis zu 30 Prozent mehr NAND-Flashchips und 15 Prozent mehr DRAMs verkauft werden.
Intel droht eine der höchsten Wettbewerbsstrafen der EU-Geschichte. Die Europäische Kommission wird am Mittwoch eine Strafe für Intel verkünden. Das meldet unter anderem das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Zudem müsse Intel seine Rabattpolitik ändern.
Group Business Security übernimmt keine externen Aufträge mehr. Die Deutsche Telekom wird ihre hochangesehene Group Business Security, die illegale Abhörinstallationen aufspürt, nicht mehr extern einsetzen. Spitzelaffäre und Datenschutzpannen im eigenen Haus machten auswärtige Einsätze des Abhörschutzes mit seinen rund 360 Mitarbeitern zu riskant.
Unternehmen will sich wehren. Im Konkursverfahren der SCO Group droht dem Unternehmen das Aus. Die zuständige Treuhänderin hat vor Gericht die Liquidierung des Unternehmens beantragt. Sollte der Antrag durchkommen, würde das verbleibende Vermögen des Unternehmens seinen Gläubigern ausgezahlt.
OEMs und ODMs sollen Linux-Plattform verwenden. Gemeinsam wollen Intel und Novell Hersteller dazu ermutigen, die Linux-Plattform Moblin auf Geräten mit Intels Atom-Prozessor einzusetzen. Dafür will Novell auch ein auf Moblin basierendes Produkt entwickeln und eröffnet in Taiwan ein Forschungszentrum.
Dennoch Trendwende nach Einbruch des Grafikmarkts. Im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2010 hat Nvidia 664,2 Millionen US-Dollar umgesetzt und dabei Verluste von 201,3 Millionen US-Dollar gemacht. Darin sind starke Einmalbelastungen enthalten, im Vergleich zum vorherigen Quartal konnte Nvidia seinen Umsatz sogar steigern.
Bezahlmodell des Wall Street Journal wird auf andere Titel übertragen. Die News Corporation will ihre Tageszeitungen im Internet künftig nur noch zahlenden Lesern zur Verfügung stellen. Nachrichten kostenlos im Internet anzubieten sei ein "nicht funktionierendes" Geschäftsmodell, sagte Konzernchef Rupert Murdoch.
Nachsteuerergebnis trotz sinkenden Umsatzes unverändert. Hansenet hat im ersten Quartal 2009 einen Umsatz von 286 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent zurück. Der Ertrag (EBITDA) liegt mit 59 Millionen Euro dennoch auf Vorjahresniveau.
Gewinn fällt weniger stark als von Analysten erwartet. Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im letzten Quartal einen Gewinnrückgang um 21 Prozent verzeichnet. Damit lag das Unternehmen aber über den Erwartungen der Analysten.
Sun unterstützt FreeBSD nicht offiziell. Die Entwickler der Virtualisierungslösung VirtualBox portieren ihre Software derzeit auf das Unix-Derivat FreeBSD. Einige Funktionen wurden bereits umgesetzt, es soll aber noch viel zu tun geben. VirtualBox-Anbieter Sun unterstützt die Portierung nicht.
Telekom macht 1,1 Milliarden Abschreibungsverlust mit T-Mobile UK. Von Januar bis März 2009 hat die Deutsche Telekom 1,1 Milliarden Euro Verlust gemacht. Schuld waren die Wirtschaftskrise und Währungsschwankungen. Bei T-Systems soll es erstmals 1.500 betriebsbedingte Kündigungen geben.
Nachfrage bei Unternehmenskunden nahm um 20 Prozent ab. Westeuropas Markt für Personal Computer verzeichnete im ersten Quartal noch einen leichten Anstieg von 0,7 Prozent. Die Nachfrage der Unternehmenskunden nahm jedoch um 20 Prozent ab. Durch den ungebremsten Ansturm der Endkunden auf Netbooks wurde ein tiefer Einbruch verhindert.
Unternehmen will auch Produktlinie von Compuware übernehmen. Das britische Unternehmen Micro Focus will sowohl Borland als auch eine Produktlinie von Compuware übernehmen. Die Übernahmen sollen bar bezahlt werden und das Portfolio von Micro Focus erweitern.
BSS-Anbieter wurde bei der France Télécom gegründet. SAP kauft den BSS-Hersteller Highdeal. Die Firma wurde im Bereich Forschung und Entwicklung der France Télécom gegründet.
Abbau von 5.000 Arbeitsplätzen fast abgeschlossen. Der Softwarekonzern Microsoft hat 5.000 Arbeitsplätze im Unternehmen schneller abgebaut als geplant. Firmenchef Steve Ballmer sprach nun in einem Rundschreiben von weiteren Stellenstreichungen.
Bereich Information-Management-Software wird ausgebaut. IBM übernimmt den Datenbankspezialisten Exeros, um seine Sparte für Information-Management-Software auszubauen. Exeros' Firmengründer Piyush Gupta ist ein früherer IBM-Mitarbeiter.
Geld für iPhone-Applikationen lässt auf sich warten. Einige Entwickler von iPhone-Applikationen sind enttäuscht von Apple: Das Unternehmen, das sich ohnehin lange Zahlungsfristen einräumt, ist säumig mit der Überweisung der Provisionen für die Anwendungen. Die Entwickler erwägen, gegen Apple zu klagen.
Anpassung von Google Apps für Blackberry-Geräte. Research In Motion (RIM) hat die Version des Blackberry Enterprise Server vorgestellt. Mit verbesserter Administrierbarkeit soll sich die Serversoftware einfacher und effizienter verwalten lassen. Außerdem gibt es ein paar Neuerungen, wenn die neue Blackberry-Geräte-Software da ist.
Unternehmen erweitert Managementangebot. Springsource hat Hyperic übernommen. Die Firma bietet verschiedene Webanwendungs- und Infrastrukturmanagementlösungen an. Die will der Hersteller des Spring Frameworks in sein Angebot integrieren.
Linux-Software ist kompatibel zu Silverlight 2. Die freie Silverlight-Implementierung Moonlight 2.0 ist in einer Vorversion erschienen. Sie unterstützt eine Reihe von Funktionen aus Silverlight 2, aber nicht alle. Integriert wurde auch eine Sicherheitsumgebung.
Gemeinsame Aufsichtsräte könnten Wettbewerb schädigen. Die US-Handelsaufsicht nimmt die Zusammenarbeit zwischen Apple und Google ins Visier. Zwei gemeinsame Aufsichtsräte könnten den Wettbewerb bei Browsern und Handysoftware schädigen, fürchtet die Federal Trade Commission.
80 Menschen verlieren ihre Jobs. Corel baut weltweit acht Prozent seines Personals ab. Das Unternehmen will mit der Entlassungswelle seine Kostenstruktur den Umsätzen anpassen. Diese sind rückläufig, während sich die Verluste ausweiten.
Auch Apple soll einen E-Paper-Reader vorbereiten. Noch in dieser Woche soll Amazon einen neuen Kindle mit größerem Display vorstellen. Auch Apple stellt gegenwärtig seinen speziellen E-Book- und E-Paper-Reader fertig, berichtet das Wall Street Journal.
Anbieter von Unternehmenssoftware hat weltweit 14.500 Mitarbeiter. Auch die Sage Group, einer der großen Hersteller von Unternehmenssoftware für Kleinfirmen und Mittelständler, streicht in diesem Jahr Arbeitsplätze.