Sigma kauft Kamerasensor-Spezialisten Foveon

Kamerahersteller erwirbt Know-how für dreilagige Sensoren

Der japanische Kamerahersteller Sigma übernimmt mit Foveon seinen wichtigsten Lieferanten für Bildsensoren. Das US-Unternehmen Foveon hatte vor mehreren Jahren einen Kamerasensor entwickelt, der ein vollkommen anderes Konstruktionsprinzip aufweist als CMOS- und CCD-Sensoren.

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Die Zusammenarbeit der Unternehmen reicht bis ins Jahr 2000 zurück. Foveon-Sensoren setzt Sigma in seiner eigenen Spiegelreflex-Kameraserie SD sowie in einer Kompaktkamera ein.

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Das Design des Foveon-X3-Direkt-Bildsensors basiert auf drei Schichten von Pixelsensoren. Die übereinanderliegenden Elemente ermöglichen es, dass jedes Pixel alle drei Grundfarben aufzeichnet. Die Auflösung des aktuellen Designs gibt Foveon mit 14,06 Millionen Pixeln an, wobei dieser Wert nicht einfach mit der von CCD- beziehungsweise CMOS-Chips verglichen werden kann.

Die maximale Bildgröße liegt nämlich nur bei 2.640 x 1.760 Pixeln, allerdings in drei Farbschichten (je für Rot, Blau und Grün). Nach herkömmlicher Lesart hätte die Kamera eine Auflösung von circa 4,6 Megapixeln. Foveon führt ins Feld, dass ihr Sensor keine Interpolation wie Sensoren mit Bayer-Mosaikfarbfiltern erfordern. Dadurch sollen Ränder um Details mit hohem Farbkontrast ausgeschlossen werden.

Sigma hat Foveon zu 100 Prozent übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Foveon soll weiterhin Sensoren in den USA entwickeln, teilte der neue Eigentümer mit.

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