US-Elektronikmarktkette Circuit City meldet Insolvenz an
Lieferanten wollten Circuit City nicht mehr beliefern
Die US-Elektronikmarktkette Circuit City aus Richmond im US-Bundesstaat Virginia hat nach eigenen Angaben Insolvenz angemeldet und Gläubigerschutz beantragt. Der Handel mit den Aktien des Unternehmens an der New Yorker Börse wurde ausgesetzt. Circuit City ist der zweitgrößte Elektronikhändler in den USA.
Es sei nicht gelungen, die "Bedenken der Lieferanten über die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und seine Fähigkeit, in diesem schwierigen wirtschaftlichen Klima seine Rechnungen zu begleichen", zu zerstreuen, so Circuit City. Einige Lieferanten hatten gedroht, die Kette nicht mehr oder nur gegen Vorauszahlung mit Waren zu beliefern. Um das Weihnachtsgeschäft zu sichern, habe sich das Unternehmen entschlossen, Gläubigerschutz zu beantragen. Ein Kredit in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar, den das Unternehmen erhalten hat, soll den weiteren Betrieb sichern.
Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts erlaubt es einem insolventen Unternehmen, weiterhin tätig zu sein und sich unter Aufsicht eines Gerichts zu reorganisieren.
Die derzeitige wirtschaftliche Lage sowie die Konkurrenz durch Marktführer Best Buy und die Supermarktkette Walmart haben Circuit City schwer zu schaffen gemacht. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, 155 Filialen zu schließen und mehrere tausend Stellen zu streichen.
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Weil ...?
na ja...gut gehen ist eine andere sache. im vergleich zum markt vielleicht. Aber die...
Bei einem 16-jahrestief bei den Arbeitslosenzahlen in Deutschland wäre das bei guter...
Die gehen nicht beet weil sie ihr Zeug nicht auf Pump verramschen.