Nokia baut weltweit 600 Arbeitsplätze ab

Restrukturierungsprogramm angekündigt

Der weltgrößte Mobilfunkhersteller Nokia baut im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms weltweit 600 Arbeitsplätze ab. Das gab das Unternehmen am 4. November 2008 bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Handyhersteller Nokia wird weltweit circa 600 Jobs streichen. "Die heutige Ankündigung ist Teil der ständigen Erneuerung bei Nokia, die zum Ziel hat, nah am Kunden zu sein und sich auf die Kernbereiche unseres Geschäfts zu konzentrieren", sagte Personalchef Juha Äkräs. "Es ist zudem unser Ziel, für so viele Beschäftigte wie möglich einen alternativen Arbeitsplatz im Unternehmen zu finden." Der Umbau soll ab 1. Januar 2009 erfolgen.

Ein Büro in Turku im Südwesten Finnlands werde geschlossen. Dort sind 220 Menschen tätig, die an einen anderen Standort wechseln können. Der Stellenabbau trifft hauptsächlich die Bereiche Sales und Marketing. Zudem ist der Bereich für längerfristige Forschungsvorhaben, Nokia Research Center (NRC), einbezogen, wo 130 Stellen wegfallen.

Nokia musste im dritten Quartal 2008 einen herben Umsatz- und Gewinnrückgang verbuchen. Der Nettogewinn sank um rund 30 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Auch der Umsatz ging zurück. Vor allem der Konjunktureinbruch und der Preiskampf auf dem Handymarkt machten dem Hersteller zu schaffen. Im Januar 2008 hatte Nokia angekündigt, das Werk in Bochum zu schließen. Nokia beschäftigte dort rund 2.300 Festangestellte und etwa 800 Leiharbeiter.

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