Bitkom: 2009 kein branchenweiter Einbruch

Software- und Services-Firmen von Krise weniger betroffen

Der Bitkom erwartet für die Informations- und Telekommunikationstechnologiebranche keinen branchenweiten Einbruch, auch nicht im Jahr 2009. Das sagte Verbandschef August-Wilhelm Scheer vor dem 3. Nationalen IT-Gipfel. Immerhin 43 Prozent der Unternehmen korrigieren ihre Umsatzprognosen für das kommende Jahr nach unten.

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Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Turbulenzen durch die Finanzkrise halten sich für die ITK-Industrie Deutschlands bislang in Grenzen. Das ergab eine repräsentative Bitkom-Studie vom 13. November 2008, für die in der vergangenen Woche 352 ITK-Unternehmen befragt wurden.

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Hardwarehersteller spüren die Folgen der Krise demnach "unmittelbarer". Softwarehäuser und IT-Dienstleister zeigten sich "vergleichsweise robust", so der Bitkom, der aber traditionell für optimistische Prognosen steht. 72 Prozent der Firmen spürten demnach bislang keine Krisenfolgen. 27 Prozent geben an, dass sie wegen der wirtschaftlichen Großwetterlage weniger umsetzen oder weniger Aufträge bekommen als erwartet. Nur eine knappe Mehrheit der Firmen sieht 2009 keinen Bedarf für eine Senkung der Prognosen. 43 Prozent der Unternehmen korrigieren ihre Umsatzprognosen für das kommende Jahr nach unten.

Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer sagte dazu: "Die aktuelle Phase und der Jahreswechsel werden für einige Unternehmen turbulent". Einen branchenweiten Einbruch soll es aber auch im kommenden Jahr nicht geben. Bei Software und IT-Dienstleistungen erwartet er weiterhin Wachstum, in den meisten anderen Segmenten Umsatzrückgänge. Diese Einbrüche seien aber nicht nur Folge der Finanzkrise, sondern hätten ebenso mit dem anhaltenden, massiven Preiskrieg bei Endgeräten und Telefondiensten zu tun.

75 Prozent der Firmen sehen keinen Anlass für einen Stellenabbau. 14 Prozent überprüfen Neueinstellungen und bei 9 Prozent gibt es einen Einstellungsstopp, heißt es weiter in der Umfrage. In den USA haben bereits die Branchengrößen Cisco, Intel und Dell einen Einstellungsstopp verhängt. In Deutschland legten Dell und SAP die Schaffung neuer Arbeitsplätze zunächst auf Eis, Cisco Deutschland machte dazu noch keine Angaben.

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Intel-Sprecher Martin Strobl sagte Golem.de: "Das ist eine weltweite Ankündigung, die auch weltweit gilt." Zwingend zu besetzende Positionen fülle Intel aber trotzdem. "Wir befinden uns aber nicht in einer Einstellungswelle, wo im großen Stile eingestellt wird."

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